Die neue Club 8-Single
- MP3-Download Club 8 «Heaven»

Der Indie-Pop-/Shoegaze-/Wave-/Tweepop-/ Electropop- und MP3-Blog - jeden Tag legale kostenlose Downloads neuer und guter Indie-Musik, vor allem aus Skandinavien, Nordamerika & England. Dieser Blog ist die aktuelle Ergänzung zum «Listening In» in Kiel. Achtung: Viele Songs stehen nur für begrenzte Zeit im Netz!
Im letzten Jahr stieß ich eher zufällig auf die Band Division Kent, die ich auch ausgiebig in meinem Blog anpries. Nicht nur, dass dieses Duo aus der Schweiz stammt (was bei guter Indiemusik (leider) eher selten ist), nein, ihr Debütalbum «Monsterproof» vermochte mich auch mit tollen Melodien und Electropop auf höchstem Niveau, irgendwo zwischen Electroclash und NDW zu begeistern.
Das ist ja ein Ding - Siouxsie Sioux, die Sängerin der legendären Gothic/Punk-Ikonen-Band Siouxsie & the Banshees, bringt am 10. September ihr erstes Soloalbum heraus, das «Mantaray» heißen wird. Wer von der mittlerweile 50-Jährigen Altersmilde oder etwas Ähnliches befürchtet, wird sich spätestens nach den ersten Klängen der Single «Into a swan» eines besseren belehrt sehen - die Musik klingt natürlich moderner als in den 80ern, ein klitzekleines bisschen nach Goldfrapp, hat aber nichts von ihrem Biss verloren. Im Gegenteil, der Song ist düster, bedrohlich und treibend und ein absoluter Knaller! Toll.
1a - die Band of Horses, die letztes Jahr mit ihrer etwas ungewöhnlichen Mischung aus düsterem Indierock und hymnischen Arrangements meine Ohren erfreute, legt in Kürze mit ihrem neuen Album «Cease to begin» nach. Und auf ihrer Myspace-Seite spendieren Sie uns das ausgesprochen knackige und flotte «Is there a ghost» als Vorab-Download. Firma dankt!
Endlich einmal wieder eine schwedische Band in meinem Blog, hehe. This Year's Model ist die neueste Entdeckung des kleinen, aber feinen Hamburger Indiepop-Labels Marsh Marigold. Gewohnt ziel- und stilsicher wird uns hier eine Band präsentiert, die sich dem gepflegten Gitarrenpop, gewürzt mit einer gehörigen Portion Melancholie, hingibt. Das Quartett schreckt dabei auch vor einer Prise Kitsch nicht zurück und steht so in bester Tradition des Schwedenpops. Ihr Debütalbum «The Clock Strikes Ten» ist seit Kurzem auf dem Markt - und nun das Beste: Die Band ist auf kleiner Deutschland-Tour und wird dabei u.a. auch Kiel besuchen, und zwar diesen Samstag, den 1. September, ab 21 Uhr in der Schaubude!
Als wenn die Gratis-EP von Garmisch Partenkirchen noch nicht genug wäre, gibt es vom Go! Jukebox-Label auch gleich noch die neue EP «Stories ever told» von You Are My Everything, ebenfalls einer Band aus Schweden (einem Seitenprojekt von Reverend Big O, um genau zu sein), umsonst obendrauf. Die beiden dort enthaltenen Songs sind großartiger Indiepop mit starkem Shoegaze/Wave-Einschlag!
Schön schön schön - das Go! Jukebox-Label erfreut uns wieder mit einigen kostenlosen Downloads. Und zwar gibt es die neue EP «Munich» der schwedischen Band Garmisch Partenkirchen komplett gratis. Bereits vor einigen Monaten konnte GPK mit der Umsonst-EP «Black paint» punkten, die famose Indiepopknüller wie den Titeltrack «Black paint» enthielt. (Danke an J.A. für den Tipp!)
Mittlerweile ist es eigentlich kein Problem mehr, jede Woche wenigstens eine neue (gute) Shoegaze-Band vorzustellen - vor allem in Nordamerika sprießen Bands, die sich dem Breitwand-Gitarrenklang mit intensivem Verzerrer-Einsatz verschrieben haben, aus dem Boden. So auch The Ludvico Treatment aus Vancouver in Kanada. Das Sextett besteht seit 2 Jahren und hat unlängst sein erstes Album «Romanticism» herausgebracht. Wenn die drei frei verfügbaren Songs ein Indikator für die Ausrichtung desselbigen sind, können wir uns auf angenehme Gitarrenmeere freuen.
Bzw. muss es im Falle von SPC ECO richtiger Weise "Wenn der Vater mit der Tochter" heißen. Denn SPC ECO ist das neue Projekt vom Curve-Mastermind Dean Garcia, bei dem seine Tochter Rose Berlin die Vocals beisteuert, die dafür sorgen, dass ich mich mehr als nur einmal in selige Curve-Zeiten zurück versetzt fühle. Ein sehr droniger, manchmal harscher Sound, ordentlich Verzerrer und Hall und eben der durchaus an die etatmäßige Curve-Sängerin Toni Halliday erinnernde Gesang von Rose lassen mich erfreut aufhorchen. Derzeit hat die Band weder ein Label noch eine eigene Website, aber vielleicht verhilft ihnen ja das aktuelle Shoegaze-Revival zu gesteigerter Aufmerksamkeit.
Durch dieses Posting im The Last Pop Song-Blog ist mir wieder eingefallen, dass ich ja schon seit einer ganzen Weile mal die dänische Indieband Yellowish vorstellen wollte. Jetzt aber! Denn Yellowish sind nicht nur Dänen, sondern auch richtig gut. Treibende Gitarrenarbeit, Boy/Girl-Vocals und abwechslungsreiche Melodien zeichnen das Quartett aus. Vor allem «This is my direction» von ihrem aktuellen Album «So bright» ist echt klasse!
Wenn das nichts ist - die tolle schwedische Wave-Band The Mary Onettes, deren Album eines der Highlights 2007 darstellt, ist derzeit auf Deutschlandtour und wird am nächsten Freitag, also am 31.8. um 21 Uhr Hamburg heimsuchen. Auf in den Grünen Jäger! Anschließend gibt es auch noch eine Skandinavienpop-Party, das sollte man sich nicht entgehen lassen. Am 1. September tritt die Band dann in Berlin, im Roten Salon auf.
Die britische Indierock-Band Athlete (wobei "Indie" bei einer Band, die bei EMI unter Vertrag ist, natürlich nicht mehr so ganz passt) bringt am 3. September ihr neues Album «Beyond the neighbourhood» heraus, und zur Feier dieses Ereignisses hat mir EMI einen Song davon zur Verfügung gestellt. «Airport disco» klingt gut, wie eine erdigere Mischung aus Coldplay und Snow Patrol. Mal schauen, wie der Rest so wird.
So manches Ein-Mann-Projekt stellt Erstaunliches auf die Beine - Little Name, ein Projekt, hinter dem Lee Barker aus Liverpool steckt, ist ein schönes Beispiel dafür. Auf seinem soeben erschienenen Debütalbum «How to swim and live» liefert er eine Fülle an tollen Melodien und gelungenen Songs ab, die alle Freunde der frühen Belle & Sebastian und Camera Obscura erfreuen sollten.
Bei einem meiner Streifzüge durch die Blogwelt stieß ich vor einiger Zeit auf eine amerikanische Band aus Seattle, die in einem Posting über Shoegazebands erwähnt wurde - C'est La Mort. Interessanter Name, dachte ich so bei mir, da höre ich doch mal rein. Mein Gespür trog mich nicht, denn diese Band spielt reinen Shoegaze mit höchstens 50% Wave- und Post-Punk-Beimischung, und das in ausgesprochen überzeugender und atmosphärischer Manier! 2005 erschienen erste Songs auf der Compilation «Strength in numbers» (nicht zu verwechseln mit dem gleichnamigen Calla-Album!) und derzeit wird an neuem Material gearbeitet.
Die Oldenburger Band Tornister, die uns vor einiger Zeit mit dem (heimlichen) Hit «Big fake» beglückte, hat jetzt einen neuen Song aufgenommen - «A point of view», mit dem sie ihrem Stil, angenehmem Indiepop mit Frauengesang, treu bleiben, und diesmal sogar etwas gitarrenlastiger zu Werke gehen.
Der Pulp-Gitarrist Richard Hawley wird am 20. August (also übermorgen) sein neues, fünftes Album «Lady's bridge» herausbringen. Die toll schmachtige Vorab-Single «Tonight the streets are ours» lässt schon mal auf einiges hoffen! Beim Obscure Sounds-Blog könnt Ihr drei neue Songs finden - HIER.
Weil's so schön war, gibt es heute gleich noch eine Zusendung, die ich gestern in meiner Mailbox vorfand - in diesem Falle wurde mir sogar gleich ein gesamtes Album spendiert. Und zwar von der amerikanischen Band Underwater Getdown aus Tempe/AZ. Ihren Stil zu beschreiben, fällt mir etwas schwer - er liegt irgendwo zwischen Arcade Fire (ohne Gedöns & Gejingle), Radiohead (mittlere Phase), Modest Mouse und Indiepop und Noise. Das klingt recht gewagt, und tatsächlich stellt das Album «Supersymmetry» manchmal schon eine gewisse Herausforderung für den Hörer dar - aber die Sechs schaffen es, den Blick auf die Melodie gerichtet zu halten, sich aber dadurch nicht von Experimenten abhalten zu lassen. Kämen Underwater Getdown aus Kanada wie all die anderen angesagten Bands, würde man vermutlich bald in so mancher Musikgazette lobend von ihnen lesen.
Wie praktisch - mittlerweile werden mir Songs schon von den Bands direkt zugeschickt, ohne dass ich mich darum bemühen müsste. Nicht immer ist das Promomaterial wirklich gut, aber heute erreichte mich eine Mail der schwedischen Band The Bell, deren tolle eingängige Single «I am history» mir sogleich sehr zusagte. Ein kurzer Blick auf das Myspace-Profil verrät mir, dass es sich hierbei um ein Trio aus Malmö und Stockholm handelt, das zu seinen Einflüssen u.a. die Chameleons, The Sound, Echo & the Bunnymen und The Verve zählt. Klangtechnisch berührt man sogar Interpol- und die Editors-Gebiet, wie ich finde, ohne sich jedoch zu sehr am Joy Division Soundalike-Contest zu beteiligen - sehr unterhaltsam! Das Debütalbum «Make some quiet» erscheint im September auf Badman Recordings.
Wie würde wohl eine Mischung aus Blondie, Elastica, den Heart Throbs und den Go-Go's klingen? Vielleicht wie LoveLikeFire! Diese Band aus San Francisco spielt nämlich unbekümmerten, leicht New Wave-beeinflussten Indiepop mit Frauengesang und flotten Gitarren und klingt dabei auf unmoderne Weise modern. Immerhin 4 Songs stellen sie uns gratis zur Verfügung, die sich auf ihren bisher 2 EPs wiederfinden. Die letzte, «An ocean in the sky», ist gerade erst erschienen und sollte in keinem Indiegitarrenhaushalt fehlen.
Apropos skandinavische Shoegazemusik - die schwedische Band Fathom 5, die bereits seit Jahren einen leider weitgehend unbeachtet gebliebenen, aber fantastischen Noisepop in die Welt entlässt, hat nun auf ihrem Myspace-Profil etwas Neues gepostet - «And the words». Wiederum ganz grandiose Gitarrenwände mit Schwebe- und Wabereffekt! (Danke an J.A. für den Tipp!)
Nun ist es raus, d.h. offiziell bestätigt - das neue Album der Wahl-New Yorker The Raveonettes wird «Lust, lust, lust» heißen und am 5. November erscheinen. Wenn man die Demos der letzten Monate so gehört hat, kann man sich nur freuen, denn es dürfte wieder eine schöne Mischung aus 60s Pop und Jesus & Mary Chain-Lärm geben. Folgende Tracks werden darauf zu hören sein:
Da ich heute noch etwas angeschlagen bin, will ich nur kurz eine Empfehlung weitergeben, die mich gerade von Fanatic Promotion erreichte. Und zwar geht es um das amerikanische Electro-Duo The Somnambulants, die ihren eigenen Aussagen nach, keinen Electropo machen, sondern klassische Indiemusik, nur eben für elektronische Instrumente umgesetzt. Das Resultat ist etwas angeschrägte, moderne Popmusik, die mich an The Faint o.ä. erinnert. Die beiden Songs stammen von ihrem neuen (ihrem insgesamt 3.) Album «Paper Trail».
Da auf last.fm nicht nur aktuelle Bands ihre Stücke zur Verfügung stellen, sondern es manchmal auch Songs von Bands gibt, die sich schon aufgelöst haben, möchte ich Euch heute auf die Schweden von Red Sleeping Beauty aufmerksam machen. Diese Indiepop-/Twee-Band existierte zwischen 1992 und 1997 und veröffentlichte in dem Zeitraum insgesamt 2 Alben und jede Menge Singles & EPs. Wer auf zartschmelzenden Pop mit Frauengesang und schönen Melodien steht, sollte zumindest mal ein Ohr auf die 3 Songs bei last.fm werfen. Die gesammelten Singles wurden auf Siesta veröffentlicht. Niklas Angergård ist heutzutage übrigens bei den Acid House Kings aktiv.
Jaja, okay, ich gebe gerne zu, dass ich keine Erkenntnisse über die Körpergröße der beiden Musiker von Gonzo48K habe. Fakt ist jedoch, dass diese italienische Band Popmusik mit elektronischem Einschlag und viel Herz für hübsche Melodien macht. Ihr Debütalbum «Hi-Fi Lovers» steht seit diesem Jahr in den Läden.
Manchmal dauert es halt etwas länger, bis die Musikindustrie die Güte eines Songs erkennt. Morten stellte bereits im November 2005 den Song «War on sound» der schwedischen Band The Moonbabies vor, der ihn so begeisterte, dass er auf einer der vorderen Plätze seiner damaligen Jahrescharts landete. Gestern nun, über eineinhalb Jahre später, erhielt ich eine Promo-CD von V2 Records mit eben jenem Song, der nun also hierzulande als Single herauskommt und als neuer Sommerhit annonciert wird. Dass es sich aber gelohnt hat so lange auf den Song zu warten, steht außer Frage - wir haben es hier mit einem äußerst schwungvollen, vielschichtigen Lied zu tun, das alle Voraussetzungen für einen Hit mitbringt. Noch dazu, wo The Moonbabies als "die kanadischste Band aus Schweden" bezeichnet werden und man Parallelen zu den Stars zieht. Auf jeden Fall bieten uns die beiden weniger nur locker-flockigen Schwedensound, als vielmehr Indiepop internationalen Zuschnitts, der in ihren Anfangstagen sogar in Richtung Shoegaze ging. Auf ihrem am 31. August erscheinenden zweiten Album «At the ballroom» geht es hingegen, wie schon angekündigt, eher kanadisch zu und der Durchbruch steht bevor. Und wir ahnten es schon damals. :-)
Die britische Band The Charlatans - quasi Manchester-Rave-Urgestein - war unlängst in ihrem Heimatland auf Tour und hat in Delamere Forest, Cheshire, eine Show aufzeichnen lassen. Den ersten Teil gibt es nur noch diese Woche herunterzuladen, den zweiten Teil seit heute, aber auch wieder nur für eine begrenzte Zeit, und der Rest folgt in den nächsten Wochen. Da heißt es also, schnell zu sein!
In Norwegen wird nicht nur lieblicher Gitarrenpop produziert, sondern auch peppige Synthiepop-Musik - die Monomen aus Sörumsand beweisen dies eindrucksvoll auf ihrem Debütalbum «Monomen», erschienen auf Trust Me Records. Natürlich hat man die Zutaten allesamt irgendwie schon mal gehört: die 80er Keyboards, die 80er New Wave-Gitarren und die 80er Basslinien, aber trotzdem wirkt das Resultat sehr unterhaltsam und druckvoll - und erinnert mich manchmal auch an die Mary Onettes aus Schweden.