toe, Slowwves


toe «Loneliness Will Shine» – am heutigen Sonntag will ich Euch mal mit ein wenig PostRock/MathRock beglücken. Die japanische Band toe, die es seit 2000 gibt, ist ein für mich besonders erfreulicher Vertreter des Genres. Ihre Musik ist oftmals rein instrumental, manchmal aber auch mit Gesang versehen, und besticht durch harmonische Songstrukturen, die dennoch immer interessant sind. Gerade haben sie ihr neuestes Album «Now I See The Light» veröffentlicht, das wirklich gelungen ist.



Hier noch ihr größter Hit von vor einigen Jahren:



Slowwves «Anywhere Else» – diese Band mit dem (scheinbar) unaussprechlichen Namen stammt aus Thailand (evtl. meine erste thailändische Band im Blog...?) und zählt Slowdive und deren Shoegaze-Sound eindeutig zu ihren Einflüssen. Schicke Musik.

Kalandra, april june


Kalandra «Are You Ready?» – heute gibt es mal für meinen Blog etwas ungewöhnlichere Klänge, nämlich eine norwegisch-schwedische Band, die eine Art düsteren Folk macht, der definitiv auch in den Gothic-Bereich hinein reicht. Auf jeden Fall klingt ihre Musik so, wie man sich typisch skandinavische Sounds vorstellt: mystisch, melancholisch und latent abgründig bis bedrohlich, aber auch melodisch. Die neue Single ist vom im September erscheinenden Album «A Frame of Mind».



april june «baby's out of luck again» – der Sound dieser Band aus Spanien entspricht schon eher dem üblichen CIC-Kosmos. Schön melodischer DreamPop.

THE MOLICE, Kandle



THE MOLICE «In the light» – heute will ich Euch mal wieder mit einer der zahllosen interessanten Bands aus Japan bekanntmachen. THE MOLICE gibt es seit bald 16 Jahren, sie haben schon diverse Alben und EPs veröffentlicht und in den USA und Europa getourt. Ihr Sound ist eine Mischung aus vielem, u.a. Post-Hardcore, Indierock und New Wave mit sogar einigen Elementen von Krautrock, wie bei diesem Song von ihrem allerersten Album von 2008.


Abaolut zu empfehlen ist auch ihr letztes album von 2022, bei dem sie ältere Stücke neu aufgenommen haben. Sehr geiler Sound!



Kandle «Never gonna love you» – aus Kanada stammt die Sängerin Kandle Osborne, deren z.T. cinematischer Sound und Gesang mich manchmal an Lana Del Rey erinnert, was ja für mich immer ein Plus ist. :-) Die neue Single ist wieder richtig gut geworden.

Indochine, gglum



Indochine «Le chant des cygnes» – die französische Rockband ist mittlerweile seit gut 40 Jahren aktiv, hat in ihrer Geschichte so manchen Stil- und Formationswechsel hingelegt, ist aber durch alle Höhen und Tiefen hinweg zu Frankreichs erfolgreichster Band geworden (die außerhalb des Landes leider kaum jemand kennt). Ich bin auch großer Fan, da ihr Sound mir meist sehr zusagt, auch wenn ihre letzten Veröffentlichungen mir z.T. zu rockig waren. Aber nun sind sie mit einer neuen Single zurück, die ich sehr klasse finde – sie hat einen luftigeren Sound und ist ein echter Ohrwurm. Ich hoffe mal, dass ein Album in der Art folgen wird.



gglum «Eating Rust» – die Sängerin Ella Smoker aus London hat sich einen etwas seltsamen Künstlernamen gegeben :-), das tut der Musik aber keinen Abbruch. Sehr stimmungsvoller Indie-Sound vom aktuellen Album «The Garden Dream».

The The, Gambit


The The «Cognitive Dissident» – das ist wirklich eine ordentliche Weile her, dass man von der britischen Band um Matt Johnson mal etwas Neues gehört hat. Aber nun ist es soweit, ein Vierteljahrhundert nach dem letzten Album folgt im September ein neues, «Ensoulment», von dem wir uns jetzt schon mal die Single «Cognitive Dissident» anhören können, die im typischen The The-Stil gehalten ist. Schönes Comeback!



Gambit «long sleep» – aus Japan stammt dieses Indierock-/Pop-Duo, deren Sound mir sehr gut gefällt. Leider ist die Band noch sehr unbekannt (wobei es bei der großen Konkurrenz in Japan wirklich schwierig ist für junge Indie-Acts, sich Gehör zu schaffen).

stillfilms, The Novembers


stillfilms «How Do I» – Dreampop und Shoegaze sind ja nun schon seit vielen Jahren fast schon sowas wie Indie-Minstream geworden und viele junge Bands huldigen diesem Wall of Sound. Meine Euphorie hat bekanntlich etwas nachgelassen, dennoch gibt es immer wieder gelungene Songs aus dem Genre, die mich ansprechen. So auch die kalifornische Band stillfilms, deren neue EP «Souvenirs From Underground» unlängst erschienen ist und u.a. diesen feinen Track enthält.



The Novembers «BOY» – aus Japan stammt dieses Indierock-Quartett, das z.T. ziemlich an britische Acts er etwas krachigeren Sorte erinnert. Ihr selbstbetiteltes aktuelles Album ist absolut hörenswert.

Homecomings, La Luz



Homecomings «Moon Shaped» – heute stelle ich Euch eine japanische Band vor, deren Indiepop-Sound mich bereits seit einiger Zeit beglückt (sie ist seit diversen Jahren aktiv) und deren neue Single für mich definitiv eins der bisherigen musikalischen Highlights von 2024 ist. Der wunderbar melancholische Song wird von einem ebensolchen stimmungsvollen Video begleitet. 



La Luz «Strange World» – ebenfalls schon seit einigen Jahren aktiv ist diese Band aus den USA, die gerade ihr fünftes Album vorgestellt hat, auf der auch diese an die 80er gemahnende Single enthalten ist.

Backwards Charme, Letting Up Despite Great Faults


Backwards Charme "Desert" - heute gehe ich mal wieder zu den Wurzeln meines Blogs zurück, jedenfalls musikalisch (ich will Euch mit den japanischen Sounds ja nicht zu sehr irritieren, zumindest nicht andauernd ;-), und zwar zunächst mit einer Band aus Salzburg, die ich durch eine YouTube-Empfehlung kennengelernt habe. Backwards Charme machen sehr coole DreamPop-Musik mit viel Atmosphäre, aber auch genügend Drive, um spannend zu sein. Ihre aktuelle EP "A Dream About Being A Person" ist gerade erschienen und vor allem "Desert" finde ich toll.



Letting Up Despite Great Faults "Swirl" - schon ein bisschen sowas wie Indiepop-Urgesteine ist diese Band aus Austin in Texas, die seiit über eineinhalb Jahrzehnten aktiv ist. Ihr neuer Song klingt sehr nach JanglePop, was ich durchaus (ab und an) zu goutieren weiß.