Black Honey, Andy’s Room

Black Honey «Beaches» – nachdem ich britische Bands in der letzten Zeit etwas vernachlässigt habe, ist heute mal wieder jemand aus dem UK an der Reihe. Und zwar gibt es eine prima neue Single der Indierocker von Black Honey, die  mal wieder gut nach vorne losgeht und ihren mit Surfgitarren unterlegten Sound bestens in Szene setzt. Diesmal sogar mit Bläsereinsatz!



Andy’s Room «Superstition» – über diese Band weiß ich gar nicht viel weiter, außer dass sie aus Kalifornien stammt, extrem britisch klingt und ihr neuer Song mich an eine Mischung aus The Pains of Being Pure at Heart und (softere) Ride erinnert. Also beste Voraussetzungen für einen Hit.

The National Honor Society Band, The Go-Go's


The National Honor Society Band «First Among The Last» – dieses Quartett aus Seattle hat einen Sound, bei dem man spontan eher an das UK denken würde – flirende, Smiths-eske Gitarren, sanfter Gesang, der etwas an Twee-Pop erinnert. Die Single gibt einen guten Eindruck vom Album «To All The Glory We Never Had», das bereits im Frühjahr erschienen ist, ich aber damals gar nicht mitbekommen habe.



The Go-Go's «Club Zero» – yep, richtig gelesen: Die Go-Go's haben einen neuen Song veröffentlicht! Ich bin ja seit jeher ein großer Fan der US-amerikanischen All-"Girl"-Pop-Punk-Band rund um Sängerin Berlina Carlisle, die Anfang der 80er erstmals von sich reden machten. Nun wird demnächst eine Dokumentation über das Quintett und ihre Musik erscheinen, und anlässlich dieses Ereignisses haben sie diesen Song aufgenommen. Sehr hübsch (wie immer)!

Circe, Best Youth


Circe «Ten Girls» – so, heute habe ich mal wieder eine top Neuentdeckung für Euch, die mein stets überquellendes Promomailpostfach zu Tage förderte – eine britische Sängerin, die innerhalb von drei Jahren erst drei Singles veröffentlicht hat, die allesamt total unterschiedlich, aber ebenfalls allesamt sehr vielversprechend klingen. Ihr neuester Song ist etwas mehr in Richtung Indie (hat sogar ein bisschen was von Curve), während die Single davor mich an Polly Scattergood erinnerte. Ich bin gespannt, was da als nächstes kommt, denn ihr cinematographischer Sound ist natürlich genau mein Ding.





Best Youth «Never Belong» – eine Band, die ich schon etwas länger kenne, sind Best Youth aus Portugal. Ihre aktuelle Single geht wieder gut ins Ohr. Das neue Album kommt 2021.

Sophia, Agent Blå


Sophia «Alive» – die US-amerikanische Band wird dieses Jahr ihr tatsächlich schon achtes Album veröffentlichen. Es war in letzter Zeit etwas ruhig um die Mannen rund um Robin Proper-Sheppard geworden, und so klingt ihre neue Musik auch nicht mehr so krachig wie noch zu ihren Londonder Zeiten. Dennoch ist ihr unverkennbarer Hang zur leichten Melancholie und der Dramatik auch im sehr ruhigen Stück «Alive» zu hören.



Agent Blå «Atopos» – allen Corona-Unwägbarkeiten zum Trotz hat die junge schwedische Band an neuer Musik gearbeitet und veröffentlicht nun ihre nächste Single, die wieder gut nach vorne los geht.

Cults, Peel Dream Magazine


Cults «Spit You Out» – das Duo aus New York hatte mir vor einer Weile schon mal große Freude bereitet, als sie ein komplettes Album der 80er New Wave-Band Motels gecovert haben. Nun sind sie mit eigenen Songs zurück – und klingen durchaus ungewöhnlich, eine gute Mischung aus bekannten und experimentellen Sounds. Und ein Video für alle, die gern essen. :-)




Peel Dream Magazine «Pill» – keine Ahnung, ob sich die ebenfalls aus New York stammende Band nach dem legendären britischen Moderator John Peel benannt hat, aber musikalisch hätte ihr Spacerock-Sound schon in seine Sendungen gepasst. Das neue Album nennzt sich «Agitprop Alterna» und ist auf Slumberland erschienen.

Fenne Lily, HYLA


Fenne Lily «Berlin» – hin und wieder kommt es tatsächlich vor, dass mich eien Promomail völlig unvermittelt auf eine neue Künstlerin oder einen neuen Künstler stößt, die mri sonst vermutlich niemals aufgefallen wären. So auch heute bei Fenne Lily, einer jungen Sängerin aus Bristol. Ihre neue Single «Berlin» fängt unspektakulär, verhalten an, steigert sich dann aber zu einem wunderbar atmosphärischen Track.



HYLA «Deserve» – das Melbourner Trio hatte ich hier im Blog ja schon einmal, und jetzt gibt es wieder einen gelungenen neuen Song, der ihr Faibel für Shoegaze/Spacerock zeigt.

Landing, Jim Bob


Landing «Landing / Headroom Split LP» – wie wäre es heute zur abwechslung mal mit einer gehörigen Portion psychedelischen Spacerocks/Drone-Sounds? Das Quartett Landing aus Connecticut, das ich hier im Blog vor längerer Zeit auch schon einmal vorstellte, hat gerade ein eneue Split-LP herausgebracht, auf der sie den ausufernden Gitarrenwänden hingebungsvoll (und abwechslungsreich) frönt. Geht gut ab.




Jim Bob «Jo's Got Papercuts» – der ehemalige Sänger der britischen Punk-Pop-Band Carter USM (bekanntermaßen eine meiner erklärten Lieblingsbands) bringt demnächst sein neues Solo-Album «Pop Up Jum Bob» heraus und lässt mit der zweiten Vorabsingle die Vorfreude weiter steigen.

Teen Idle, Club 8


Teen Idle «Insomniac Dreams» (EP) – hach, ich mag ihn einfach immer noch, diese latent altmodische Mischung aus Jangle- und Indie-Gitarren. Die US-amerikanische Band Teen Idle (benannt nach dem Marina-Song?) aus New Jersey hat eine neue EP veröffentlicht, die ausgesprochen angenehm in die Gehörgänge geht und sich dort festsetzt – vor allem die Dreampop-Schlaufen sind genau mein Ding. Auf jeden Fall eine der positiven Überraschungen des Musikjahrs 2020.



Club 8 «The Hospital» – ich glaube, ich habe total vergessen, Euch die neue Club 8-Single vorzustellen – „neu“ war sie zumindest letzten Winter. :-) Aber gut ist der Song der Schweden immer noch.