Softer Still, Chevalrex


Softer Still «Wishing Well» – diese schöne Single der britischen DreamPop-Band wollte ich Euch schon seit einer Weile mal ans Herz legen, hatte es aber irgendwie immer vergessen. Jetzt aber! Das Quartett aus Surrey hat schon einige sehr gelungene Songs am Start, bei «Wishing Well» kann man eine Mischung aus Sarah Rec.- und Mary Onettes hören. Natürlich ziemlich 80er-like, aber auch ein Ohrschmeichler.



Chevalrex «Avec mon frère» – das französische Projekt macht eine durchaus seltsame Musik, die schwer zu kategorisieren ist. Teils Chanson, teils Stereolab und einfach spleenige Indieklänge. Das neue Album «Futurisme» macht Spaß! Im Februar 2018 wird übrigens mit «Anti slogan» bereits eine weitere Scheibe erscheinen.

Wolf Alice, The Luxembourg Signal


Wolf Alice «Don’t delete the kisses» – irgendwie habe ich diese britische Indierockband bislang bei Coast Is Clear eher stiefmütterlich behandelt. Dabei hat das Quartett aus London immer wieder schöne Melodien im Gepäck, eingehüllt in mal krachige, mal aber auch atmosphärische Klänge. So auch auf ihrem neuen Album «Visions of a life», das unlängst erschienen ist. Ich bin nicht durchgängig begeistert davon, aber es gibt doch einige Perlen, wie z.B. das shoegazige «Heavenward» oder den folgenden Song:



The Luxembourg Signal «Blue Field» – und hier eine Indiepop-Band aus den USA und London. TLS hatte ich neulich schon mal erwähnt, aber das derzeitige Album «Blue Field» ist so gut, dass ich es unbedingt noch einmal anpreisen möchte. :-) Hierzulande ist es in Zusammenarbeit von Shelflife und Kleine Untergrund Schallplatten – zugreifen, es lohnt sich!

Pale Honey, Sartre


Pale Honey «Get These Things Out Of My Head» – wie so oft bin ich auch auf dieses schwedische Duo eher zufällig gestoßen, freue mich ob dieses Glücksfalls aber sehr. Denn die beiden Damen aus Göteborg zeigen auf ihrem neuen Album «Devotion» schön verhallten Indierock mit Postpunk-Einfluss.


Sartre «Feathered Hair» – deutlich mehr in Richtung klassischem Shoegaze geht diese brandneue brasilianische Band mit ihrer neuen Single (ich weiß gar nicht, ob ich überhaupt schon mal Künstler aus Brasilien in meinem Blog hatte?)

Camp Claude, Graveyard Club


Camp Claude «Golden Prize» – jaja, manchmal bin ich etwas spät dran, Künstler für meinen Blog zu entdecken. Diese französische Band beispielsweise ist bereits seit gut 3 Jahren aktiv und hat letztes Jahr ihr Debütalbum «Swimming Lessons» veröffentlicht, dennoch lief mir ihre Musik erst jetzt über den Weg. Ihr Stil ist schwer zu beschreiben, irgendwas zwischen Indierock- & Twang-Gitarren, aber auch mit Synth-/Wave-Elementen. Auf jeden Fall extrem unterhaltsam und spannend.



Graveyard Club «Ouija» – die US-amerikanische Band beglückte mich 2016 mit einem tollen Album und legt nun eine weitere Single nach, die wiederum Lust auf mehr macht. Toller Wavepop.

The Vryll Society, DBFC


The Vryll Society «Shadow of a wave» – heute möchte ich Euch zwei Bands aus dem eher psychedelischen Sektor in meinem Blog vorstellen. Den Anfang machen die Briten von The Vryll Society, die bislang nur einige Singles und Einzel-Songs veröffentlicht haben, aber mit ihrem Sound zwischen Indierock und Mew absolut vielversprechend klingen.




DBFC «The Ride» – etwas elektronischer und krautiger geht es bei dieser französischen Band zu Werke. Ihr gerade erschienenes Debütalbum «Jenks» enthält einige Perlen, darunter diese Single.

Moody Beach, The Blue Herons


Moody Beach «Vanilla» – wow, das ist ja mal eine coole Neuentdeckung für mich. Die Australierin Melissa Marie, besser bekannt unter ihrem Projektnamen Moody Beach, hat unlängst eine EP mit vier großartigen Gitarrenpop-Songs irgendwo zwischen Psychedelik und DreamPop veröffentlicht, die sicherlich zum Erfrischendsten in diesem Genre seit langem gehören. Erschienen ist das Ganze auf Personal Best Records.



The Blue Herons «New Day (feat. Krissy Vanderwoude)» – es ist schon etwas her, seit ich zuletzt die Schweizer Ein-Mann-Band Shoegaze-/DreamPop Churchhill Garden erwähnt habe. Nun hat Andy Jossi ein weiteres Projekt gestartet, das ein bisschen mehr Janglepop-Einflüsse hat, und legt mit der neuen Single einen tollen Song vor.


Tusks, Postcards


Tusks «False» – vor einer Weile habe ich Euch die britische Sängerin Emily Underhill bereits  vorgestellt; nun liegt ihr Debütalbum «Dissolve» vor und es ist wirklich sehr schön geworden. In den 10 Songs entfaltet sich eine ausgesprochen angenehme melancholische Atmosphäre, den Liedern von Daughter nicht ganz unähnlich. Also definitiv passend zum Herbstanfang.



Postcards «Here Before» EP – und wo ich schon einmal bei wehmütigen, leicht folkigen Sounds bin, möchte ich Euch auch noch die libanesische (!) Band Postcards ans Herz legen. Ihre auf T3 Records erschiene EP ist rundum toll. (Danke an Lie In The Sound für den Tipp.)
Nachtrag: am 26.1.2018 wird das Debütalbum erscheinen.



10 Jahre Hit The North – Burning Hearts und Agent Blå live in Hamburg


10 Jahre ist es nun also schon her, seit die erste Hit The North-Party in Hamburg stattfand. Skandinavische Musik stand meist im Mittelpunkt der Veranstaltungsreihe, aber auch anderer guter Indiepop und Postpunk hat stets seinen Platz. Zum Jubiläum wurde nun ein besonders attraktives Paket geschnürt – es spielen die Hamburger vom Iron Lung Quintett, anschließend die wunderbaren Finnen Burning Hearts und zum krönenden Abschluss die neue Schweden-Hoffung Agent Blå mit ihrem furiosen Gitarrenpop. Und danach darf natürlich wieder getanzt werden – ich werde übrigens diesmal auch mit an den Reglern stehen.

Das Ganze findet statt am Freitag, den 6.10. im Nachtasyl, über dem Thalia Theater (Alstertor 1), und los geht es um 22 Uhr (Einlass 21 Uhr), wenn die erste Band mit ihrem Set beginnt.