COTE, Henry Jamison


COTE «London» – heute ist es mal wieder an der Zeit, Euch eine junge Sängerin vorzustellen, die am Beginn ihrer Karriere steht. Die New Yorkerin COTE (oder bürgerlich Taryn Faye Randall) hat mit «London» ihre Debütsingle veröffentlicht, und sowohl die sparsam eingesetzten Gitarren, die tolle, wehmütige Melodie und der ausgesprochen liebreizende Gesang machden den Song zu einer echten Entdeckung.



Henry Jamison «Through a glass» – ebenfalls aus den USA, diesmal aus Vermont, stammt der Sänger, dessen aktuelle (2.) Single sehr geruhsam anfängt, dann aber eine schöne Atmosphäre erzeugt. Ein bisschen The National oder Destroyer höre ich hier heraus.

Still Corners, Bamboo Dolls, High Tide 15:47


Still Corners «Dead Blue» (Album) – hach, wie schön, das neue Still Corners-Album ist da, und es ist wieder einmal ganz wunderbar geworden. Das britische Duo zelebriert auch auf «Dead Blue» wieder ihre typische Mischung aus psychedelischem Pop, Krautrock-Rhythmik und 80er Synthieflächen, das alles kombiniert mit einer stets melancholischen Grundstimmung und ätherischen Atmosphäre. Ein ganz heißer Kandidat für mein Album des Jahres, würd ich mal so sagen. Vor allem der Song «Dreamhorse» hat es mir angetan.


Bamboo Dolls «Fireflies» – ein wenig erdiger geht es bei diesem Quartett zur Sache, dessen Bandmitglieder aus Sydney, New York, Montreal und Berlin stammen. Ich höre hier Folk gepaart mit Indierock und durchaus auch DreamPop-Anklängen. (Danke an welovethatsound für den Tipp!)


High Tide 15:47 «And the bubble burst» – und zum Abschluss noch ein paar brandaktuelle ur-bitische Gitarrenklänge dieses Quintetts aus Newcastle.

Pumarosa, Alexandra Savior, Zimt


Pumarosa «Priestess» – die Londoner Band Pumarosa spielt eine eigentümliche Mischung aus dunklem Pop, Indiegitarren, etwas Shoegaze und linsen zuweilen gar in die Gothic-Ecke. Auf ihrer Debüt-EP gibt es auch so epische, sperrige und psychedelische Lieder wie die Single «Priestess» zu bestaunen. Das klingt alles sehr, sehr vielversprechend, wie ich finde.


Alexandra Savior «M.T.M.E.» – und gleich noch einmal Vielversprechendes aus dem UK. Die junge Sängerin ist dabei mit dem Arctic Monkeys- & The Last Shadow Puppets-Sänger Alex Turner aufzunehmen, und wenn alle Stücke so atmosphärisch dicht daher kommen, könnte das ein Knaller-Debüt werden. (Danke an Nicorola für den Tipp.)


Zimt «Du kannst so leben wie du willst» – zum Abschluss noch eine junge Band aus deutschen Landen, aus Augsburg, um genau zu sein. Ihre Debüt-7" wird auf dem Kleine Untergrund Schallplatten erscheinen – wer auf sympathische LoFi-Pop-Musik steht, sollte dieser Band ein Ohr (oder auch beide) leihen.

Snow Ghosts, Renders


Snow Ghosts «Vetiver» – diese britische Band hatte ich Euch, wenn ich mich recht entsinne, vor einigen Jahren schon einmal bei Coast Is Clear kredenzt. Anschließend habe ich sie ein wenig aus den Augen verloren, aber nun ist das Trio aus London mit einer neuen Single am Start – die eine interessante Mischung aus düsteren Klängen und 80er Drummachine, aber gleichzeitig modernen Gitarren bietet.



Renders «Running through the night» – die Sängerin Kelly McMichael aus Ontario setzt den dunkleren Touch der Snow Ghosts nahtlos fort, d.h. auch sie verstrahlt nicht gerade überschäumende Fröhlichkeit in ihrer Musik, trotz der treibenden Rhythmik. Elektronische Musik, wie ich sie mag.

Corrina Repp, The BV’s


Corrina Repp «The beast lives in the same place» – mein erster Tipp für heute ist ein schon etwas älterer Song – das Video zur Single veröffentlichte die US-amerikanische Schauspielerin (bekannt aus der Serie «Portlandia») und Sängerin nämlich bereits im Mai letzten Jahres. Aber da es mir meinem Blog ja nicht (nur) darauf ankommt, als erster das Alleraktuellste vorzustellen, und das Lied richtig klasse ist, könnt Ihr Euch heut an diesem „Klassiker“ erfreuen. Der Song stammt vom Album «Pattern of Electricity», das ebenfalls 2015 erschien, und besticht durch seine dichte Atmosphäre. Am 12.9. wird sie übrigens in der Astra Stube in Hamburg auftreten.


The BV’s «Speaking from a distance» – und gleich noch einmal sphärische Klänge. the BV’s sind eine ganz neue Band, ein Duo bestehend aus Fred von der Augsburger Band Endlich Blüte und dem Briten Josh, die sich in London getroffen und gleich eine Reihe von Songs aufgenommen haben. Sehr schön verwaschener Sound! Im Frühjahr 2017 wird das dazugehörige Album auf Kleine Untergrund Schallplatten erscheinen.

SPC ECO, Hante.


SPC ECO «Anomalies» – die aktuelle Band des ehemaligen Curve-Bassisten und -Songwriters Dean Garcia ist wirklich hyperaktiv. Alle paar Monate bringt er, zusammen mit seiner Tochter Rose Berlin, neue Tracks oder sogar ganze Alben heraus. Wirklich weit hat er sich vom Curve.Sound nicht entfernt, wobei es heutzutage elektronischer und sphärischer zugeht als damals. Das neue Werk «Anomalies» ist wirklich gelungen, wie ich finde und knüpft wiederum nahtlos dort an, wo die anderen SPC ECO-Veröffentlichungen schon unterwegs waren – DreamPop-, Shoegaze- und Ambient-Klänge dominieren.


Hante. «No hard feelings» – auch das derzeitige Projekt der Französin Hélène de Thoury besticht durch eine hohe Veröffentlichungsfrequenz. Nach dem Album «This fog that never ends» zu Beginn des Jahres gibt es jetzt bereist wieder eine neue EP zu bestaunen. Wer es gerne elektronisch und düster mag, kommt hier voll auf seine Kosten.

Wendy Bevan, Fake Laugh


Wendy Bevan «Love from the moon» – ehrlich gesagt kann ich zu dieser Sängerin aus London gar nichts groß schreiben, da ich bis heute früh noch nie etwas von ihr gehört habe. Sie hat gerade ihr Debütalbum «Rose & Thorn» veröffentlicht, auf dem sie dem "Dark Pop" huldigt. Vor allem der von mir ausgesuchte Song besticht durch eine ausgesprochen angenehme Melodie und ist für mich das Highlight der Scheibe.



Fake Laugh «Ice» – deutlich knackiger und gitarrenlastiger ist die Musik von Fake Laugh, dem Ein-Mann-Projekt von Kamran Khan, der ebenfalls aus London stammt. Die «Ice EP» ist unlängst erschienen und besticht insbesondere mit diesem Song.

Prinze George, The Radio Dept.


Prinze George «This time» – ja, tatsächlich, ich habe mich nicht verschrieben, diese Band aus New York heißt wirklich so. Musikalisch haben wir es hier ein weiteres Mal mit einer gewissen 80er-Retro-Nostalgie zu tun, die uns auf ihrem Debütalbum mit dem wunderbaren Titel «Illiterate Synth Pop» dargeboten wird. Viel Elektro, viel Pop, zuckersüße Melodien und ein lieblicher Frauengesang – alles dabei, was ich an Musik gerne habe. :-)


 
The Radio Dept. «Swedish guns» – und gleich noch einmal tief in die Synthiekiste gegriffen, denn die Schweden von Radio Dept. sind zurück, nach langer Zeit, mit einem neuen Album «Running out of love» und auch einer neuen Single, auf der sie das Thema Waffenrecht kritisch beäugen. Stilistisch ist die Band, wie schon Prinze George, im rein Elektronischen angekommen und huldigt Heroen wie den Pet Shop Boys.