Moon Tapes, Maria Leck


Moon Tapes «Surf Song» – heute möchte ich Euch die niederländische Band Moon Tapes ans Herz legen. Das Quartett, das aus Amsterdam stammt, spielt eine Mischung aus beschwingtem DreamPop und Surfsound, mit deutlichen Anklängen an die 80er (Echo & the Bunnymen...). Dies alles allerdings mit durchaus eigenständigem Sound, der trotz der unüberhörbaren Referenzen nicht zu retro klingt. Soeben ist ihre neue EP «Dos» erschienen.


 

Maria Leck «Adrenaline» – aus Schweden kommt diese junge Sängerin, die sehr hübsche atmosphärische und wehmütige Musik macht. Gerade dieser Song hier ist schon sehr toll.

CAT, My Gold Mask, DOTE


CAT «You belong to me» – heute ist es mal wieder an der Zeit, einen richtig schön epischen, cinematographsichen Sound zu zelebrieren, denn die neue Single von Cat Pierce, der einen Hälfte des Duos The Pierces aus Los Angeles, klingt wirklich wunderbar schmachtig und plüschig. Mit dieser Art von Musik liegt man bei mir oft richtig und ich fühle mich von der Atmosphäre her auch etwas an einige Lana Del Rey-Songs erinnert (wobei CAT jetzt weniger düster ist).



My Gold Mask «Gone Gone Gone» – aus Chicago stammt dieses Duo, das einen ganz anderen Stil als CAT spielt – hier geht es elektronischer zu, man könnte auch ElektronicRock dazu sagen (jedenfalls nennt die Band es selbst so). Der Song geht richtig gut ab.



DOTE «Cold lips» – Indiemusik aus Essen habe ich nicht aller Tage in meinem Blog (ich glaube erst zum zweiten Mal, nach My Laundry Life) – die junge Band hat gerade ihre Debüt-EP «North» veröffentlicht, von der auch dieses Video stammt.

Lana Del Rey – Love



Na, das kam jetzt doch etwas überraschend – die neue Lana Del Rey-Single ist da. Absolut wunderbar, ein nahezu prototypischer Lana-Track (wobei es bei ihrer gewaltigen stilistischen Vielfalt natürlich schwierig ist, zu bestimmen, was tatsächlich „typisch“ für sie ist) mit sehr hohem Schmacht- und Suchtfaktor und für Lana-Verhältnisse geradezu positiver Aussage.

Der Clip ist auch ziemlich schön geworden.

Sodastream, Ruelle


Sodastream «Moving» – fast 10 Jahre war es ruhig um das Duo aus Australien. 2007 hatte man sich (vorübergehend) aufgelöst, doch letztes Jahr meldete man sich dann mit neuer Musik zurück. Und jetzt ist auch das neue Album, «Little by Little» erschienen. Die markante Stimme von Karl Smith prägt auch dieses Werk von Anfang bis Ende, und wer auf melancholische, traurige und getragene Musik steht, kommt hier eindeutig auf seine Kosten. Zumal es auch einige schnellere Songs zu bewundern gibt, wie meinen Favoriten «Moving».



Ruelle «Daydream» – etwas anders ist die Musik der Sängerin Ruelle aus Nashville/Texas gelagert. Sie ist elektronischer und sicherlich ein wenig poppiger, aber dennoch auch nicht gerade als übertrieben fröhlich zu bezeichnen. Dieser wahrlich tolle und dramatische Song stammt vom 2016er Album «Madness».

Joy Downer, Fazerdaze


Joy Downer «Caught in your spell» – ich freue mich ja immer wieder, wenn unter den zahllosen Promomails, die ich regelmäßig erhalte (und sorry für alle, die ich nicht lesen bzw. im Blog verwerten kann), auch mal eine echte Perle ist, wie der aktuelle Song des US-amerikanischen Duos Joy Downer. Sie stammen, wie so viele gute Bands heutzutage, aus Los Angeles und spielen AltPop oder DreamFolkPop oder wie auch immer man diesen Stilmix nennen mag. Es gibt auch eine ganze EP, die «Radio Dreamer» heißt.




Fazerdaze «Lucky girl» – ebenfalls wunderbar flockig ist der neue Song der neuseeländischen Sängerin Amelia Murray, der auf Flying Nun Records erschienen ist. (Danke an Nicorola für den Tipp!)

Moon Duo, Las Aves


Moon Duo «Creepin’» – Bands, die soundmäßig knietief in den 70ern waten, sind normalerweise nicht so meine Blutgruppe. Es sei denn, es handelt sich um Krautrock-Anleihen! Moon Duo aus Portland spielen bereits seit einigen Jahren ihre furiose Mischung aus Motorik und Psychedelik-Rock, doch erst jetzt, mit ihrem neuen, sehr gelungenen Album «Occult Architecture Vol. 1» haben sie es auch geschafft, mich vollends zu überzeugen, denn die neue Scheibe ist mit durchaus poppigen Melodien veredelt worden, ohne die dronige Gesamtatmosphäre zu verwässern.




Las Aves «Die in Shanghai» – anders als der Name und auch die Videoclips vermuten lassen, verbirgt sich hinter dieser Band keine reine Frauen-Band, sondern 4 Franzosen, die sich einen Spaß daraus machen, den Betrachter ihrer Videoclips in die Irre zu führen. Musikalisch geht es tanzbar und elektronisch zu, und durchaus abwechslungsreich, wie man an den beiden unten stehenden Clips sehen kann.



Methyl Ethel, Sofi Tukker


Methyl Ethel «Ubu» – sicherlich erinnert sich der eine oder andere Leser noch an die güldenen Zeiten des 4AD-Labels, in den 80ern und 90ern, als man quasi unbesorgt jede ihrer Veröffentlichungen kaufen konnte. Auch das Artwork war damals immer ein Genuss. Das hat sich dann leider im Laufe der Jahre verändert, und nun ist es für mich schon etwas Besonderes, wenn das Label mal etwas herausbringt, das mir zusagt. Die neue Band Methyl Ethel aus Australien ist so ein Fall - soundmäßig haben sie nichts mit dem alten 4AD-Klang zu tun (kein Shoegaze, kein Wave, kein DreamPop), aber diese Form des „ArtPop“ gefällt mir schon sehr gut. Das Debütalbum «Everything is forgotten» erscheint am 3. März.


Sofi Tukker «Johny» – das Duo aus New York mit einem sehr beschwingten und frankophonen Track, der ein wenig die Gräue der Wintertage vertreiben hilft.

Monster Movie, Hello Bye Bye/Pandore


Monster Movie «Shouldn't stray from the shadows» – das ist jetzt für mich eine ziemliche Überraschung: 2017 wird das Jahr, in dem sowohl Slowdive als auch Monster Movie (der Band, in der zwei ehemalige Slowdive-Mitglieder aktiv sind) Neustoff veröffentlichen. Monster Movie haben mich all die Jahre mit ihrer ziemlich superben Mischung aus Shoegaze und leicht verschrobenem Indiefolk begeistert, aber in den letzten Jahren herrschte totale Funkstille. Nun sind sie zurück, diesmal als "vollwertige" Band mit einem entsprechend satteren Sound. Das Album «Keep the voices distant» wird am 31.3. erscheinen, einen Song dürfen wir jetzt schon bestaunen.



Hello Bye Bye «Better Day» – elektronische, zuweilen in Richtung TripHop gehende Musik bietet uns die französische Band auf ihrem 2015er Debütalbum, deren Titeltrack ich Euch nicht vorenthalten möchte.


Inzwischen nennt sich die Band übrigens Pandore: