Under Electric Light, Anna & the Sea


Under Electric Light «Drop» – ach herrlich, Under Electric Light sind wieder da. Das kanadische Ein-Mann-Projekt gehörte in den Anfangstagen meines Blogs zum festen Inventar und fand sich auch auf so manchem Jahresmix wieder. Shoegaze/Dreampop, wie er sein soll, melodisch und durchaus auch treibend, und der neue Song setzt genau das fort.


Anna & the Sea «Will you let me wear your shirt tonight» – die schwedische Sängerin Anna Lindström stammt aus Stockholm und legt mit ihrer aktuellen Single eine wunderbare Piano-Ballade vor (die mich auch etwas an Lana Del Reys «Hope Is A Dangerous Thing» erinnert).



A Lazarus Soul, Tallies


A Lazarus Soul «No Hope Road» – wenn mich nicht alles täuscht, habe ich diese irische Band mit ihrem leicht angewaveten Gitarrensound schon vor vielen Jahren das erste Mal in meinem Coast Is Clear-Blog erwähnt. Nach einer längeren Schaffenspause gibt es nun eine neue Single, die Vorbote auf das im Mai erscheinende Album «The D They Put Between The R & L» ist. Wer ALS bisher mochte, wird auch diesmal wieder auf seine Kosten kommen, würd ich mal sagen. :-)


Tallies «Mother» – schon aus dem letzten Jahr, aber erst jetzt auf meinem Radar aufgetaucht, ist die kanadische Indiepop-Band Tallies. Wunderbare Janglegitarren!

HAARM, The Oceans


HAARM «Better Friend» – wer auf sanften und atmosphärischen Elektropop steht, wird beim Titeltrack der letzten EP dieses Trios aus Liverpüool mit Sicherheit fündig. «Better Friend» gleitet elegant dahin, erinnert in einigen Momenten an gute Songs von Moby, und zeigt auch melodisch, dass diese Band hoffentlich in Zukunft einen größeren Hörerkreis erobert.



The Oceans «High on You» – und noch eine junge, sehr vielversprechende Band, diesmal aus Dänemark. Flotten DreamIndieGazePop britischer Prägung spielen die beiden Jungs aus Kopenhagen.

Neon Waltz, Sky Ferreira


Neon Waltz «Friends Who Lost Control» – typisch britische Indie-Gitarrenbands sind in meinem Blog in den letzten Jahren seltener aufgetaucht. Vermutlich, weil ich mit der Zeit (defintiv nach der ganzen Franz Ferdinand/Kaiser Chierfs etc.-Phase) ein bisschen vom UK-Sound weggekommen bin. Umso schöner, dass es auch mal wieder eine neue Band von der Insel gibt, die für mich vielversprechend klingt. Neon Waltz haben gerade ihr Album «Strange Hymns» veröffentlicht und auch ein Video zur neuen Single «Friends Who Lost Control» gedreht. Der Sound ist schön treibender Gitarrenpop, der ein bisschen (entfernt) an Geneva oder Puressence erinnert.



Sky Ferreira «Downhill Lullaby» – vielen Indie-Leuten wird Sky Ferreira vor allem durch ihre Gastauftritte bei z.B. DIIV oder Primal Scream bekannt sein. Sie hat aber auch schon Jahre davor Musik gemacht, teils sehr poppig, teils sogar punkig, auf jeden Fall sehr abwechslungsreich. Die Veröffentlichung ihres neuen Albums «Masochism» zieht sich seit Jahren hin, da sie keine Plattenfirma gefunden hat, die es herausbringen wollte. Wenn man den ersten Song daraus hört, wird einem klar, warum, denn kommerziell ist dieser Sound sicher nicht. Dafür schön düster.

Hatchie, Weyes Blood


Hatchie «Without A Blush» – die junge australische Sängerin hatte ich Euch ja letztes Jahr schon mal ans Herz gelegt – nun bereitet sie ihr Debütalbum «Keepsake» vor, das demnächst herauskommen wird. Eine weitere Single daraus ist dieser wunderbare Song, der wieder einmal DreamPop, Madchester-90s-Sound und flirrende Gitarren vereint. Könnte also eine sehr unterhaltsame Scheibe werden!


Weyes Blood «Movies» – etwas weniger Wohlfühlmusik ist das neue Lied der Amerikanerin Natalie Mering, das aber (wieder einmal) eine tolel Atmopshäre und leicht verschrobene Klänge bietet. Das neue Album «Titanic Rising» erscheint morgen auf Sub Pop.

Cold Showers, Clio


Cold Showers «Faith» – jetzt, wo der Frühling und auch die "Somemrzeit“ offiziell begonnen haben, scheint es mir an der Zeit, die gute Stimmung gleich wieder mit einer Prise düsterem PostPunk zu senken. :-) Die neue Single der Cold Showers aus Los Angeles ist die erste Auskopplung aus ihrem dritten Album «Motionless», das am 24. Mai erscheinen wird. Der dazugehörige Clip erinnert mich etwas an New Order (HIER).


Clio «T’as vu» – ich mag die französsiche Sprache einfach, schon immer. Bei Songs wie der Single der Sängerin Clio kann man auch sehr gut hören, warum – sie klingt einfach wunderbar.

Beverly Kills, Evi Vine


Beverly Kills «Revellers» – wunderbar, es gibt wieder eine neue schwedische Band, die diesmal sogar dem flotten melodischen Gitarrenpop frönt. Das Quartett aus Göteborg hat bislang 4 Songs veröffentlicht, von denen ihr neuester Track sicherlich der eingängigste und gelungenste ist (zumindest in meinen Ohren) und mit leichten New Wave-Gitarren zu gefallen weiß.


Evi Vine «My only son» – deutlich abgedunkelter und melancholischer geht es bei dieser britischen PostRock/Sadcore-Sängerin zu, deren drittes Album «Black//Light//White//Dark» just erschienen ist.


Sloan Peterson, Girl in Red


Sloan Peterson «Here» – australische Acts haben es in der letzten Zeit ja häufiger in meinen Blog geschafft. Auch Sloan Peterson, die Sängerin/Band aus Sydnes, hatte ich Euch vor längerer Zeit schon einmal vorgestellt. Inzwischen ist ihre neue Single draußen, die flott nach vorne geht und für meine Verhältnisse fast schon unverschämt fröhlich klingt. :-) Am 19. April wird ihr Debütalbum «Midnight Love Vol. 2» erscheinen.



Girl in Red «I need to be alone» – damit hier keine allzu überschäumende gute Laune entsteht schnell noch ein paar etwas melancholischere Töne hinterher. Nicorola stellte die Norwegerin Marie Ulven aka Girl in Red neulich vor, und ich reiche diesen Tipp einfahc mal an Euch weiter, weil das Lied wirklich sehr schön ist.