HMLTD, The Strokes


HMLTD «Mikey’s Song» – die britische Band hat sich in den letzten Jahren einen Namen gemacht mit ihrem wilden Mix aus PostPunk, Glamrock, BritPop und allen möglichen anderen Stilrichtungen. Dies alles wird mit sehr theatralischer Geste präsentiert. Nun ist ihr Debütalbum erschienen, das mir persönlich etwas zu wild ist, aber diesen wunderbaren Post-BritPop-Song enthält, der die melodische Seite der Jungs zeigt.



The Strokes «Bad Decisions» – ich bin nun nicht gerade der größte Strokes-Fan unter der Sonne, aber die neue Single ist ziemlich gelungen. Und vor allem der dazugehörige Clip ist klasse und höchst originell.

The Psychedelic Furs, Alice et Moi


The Psychdelic Furs «Don’t Believe» – na, das nenne ich mal eine lange Wartezeit. Das letzte Mal, dass wir etwas von der britischen PostPunk-/Gitarrenpopband gehört haben, war Anfang der 1990er Jahr. Anschließend war der Sänger Richard Butler mit Projekten wie Love Spit Love noch eine Weile lang präsent, doch dann wurde es still um die Gruppe. Seit ein paar Jahren spielt man allerdings wieder live, und nun wird es am 1. Mai auch endlich ein neues Album geben, «Made of Rain». Ich bin sehr gespannt, haben sich die Furs doch über die Jahre bei mir zu einer unspektakulären heimlichen Lieblingsband gemausert.



Alice et Moi «Cent Fois» – deutlich weniger lang dabei ist diese französische Sängerin, deren erste Songs vor einigen jahren erschienen, die mir aber erst jetzt begegnet sind und mich sofort in ihren Bann geschlagen haben. Bisher gibt es 2 EPs, deren Songs allesamt unterhaltsam und charmant sind.


Loveblind, Charli Adams


Loveblind «War Planets» – wenn eine Band sich nach einem Secret Shine-Song benennt und dann auch noch auf Saint Marie-Records ist, dann darf man davon ausgehen, dass einen hier Shoegaze. und DreamPop-Klänge erwarten – und diese Erwartung wird tatsächlich nicht enttäuscht. Die texanische Band hat gerade eine sehr schöne neue Single veröffentlicht und wird im März ihr Album «Sleeping Visions» herausbringen. (Danke an Guteshörenistwichtig für den Tipp.)



Charli Adams «Good at Being Young (EP)» – die ebenfalls texanische Sängerin hat letzten Monat ihre 6-Track-Debüt-EP veröffentlicht, auf der sie atmosphärischen Singer-/Songwriter-Indie spielt. Ausgesprochen angenehme Musik!

I Break Horses, J2 feat. Eivør


I Break Horses «Death Engine» – das schwedische Duo bestehend aus Maria Lindén und Fredrik Balck ist nach einer Schaffenspause wieder da, mit einer wunderbar atmosphärischen, getragenen Single, die bestens in den Winter passt. Das neue Album «Warnings» wird Anfang Mai bei Bella Union erscheinen.


J2 feat. Eivør «I Am Fire» – und gleich noch mal sphärisches Skandinavien hinterher, denn die Sängerin Eivør stammt von den Faröer Inseln und hat sich für diesen Song mit dem jungen Franzosen J2 zusammengetan. Sehr schöne, epische Musik.


Maserati, Laulia


Maserati «Wallwalker» – allzu oft kommt es nicht vor, dass ich bei Coast Is Clear einen  Instrumental-Track vorstelle, aber heute will ich mal eine Ausnahme machen. Die neue Single der PostRock/Kraut-Band Maserati aus Athens/Georgia geht gut nach vorne los und hat durch die elektronischen Elemente hypnotische und manchmal fast schon poppige Momente. Das dazugehörige album «Enter the Mirror» erscheint Anfang April.



Laulia «13/7» – das Quartett aus London zeigt mit seinem neuen Song, dass der Gitarren-Indiesound der 90er Jahre immer noch lebendig ist – zum Glück!


Polly Scattergood, Jetzt!


Polly Scattergood «Red» – die britische Sängerin, deren letztes Album schon aus dem Jahr 2013 stammt und den wunderbaren Song «Other too endless» enthielt, ist endlich wieder da. Die neue Single «Red» ist ein wunderbar atmosphärisches Stück, das in Richtung Art Pop“ geht. Das neue Album wird am 1. Mai erscheinen und lässt wirklich hoffen, wenn sie dieses Niveau aufrechterhalten kann.



Jetzt! «Wir sind Wolken, sind Momente» – das Herforder Projekt war in den 80er Jahren aktiv und erinnerte stilistisch an z.B. Die Sterne. Nun hat Michael Girke, der hinter dieser Musik steckt, etwas Neues am Start – das Album «Wie es wahr» wird auf Tapete Records erscheinen.

L’Épée, CIEL


L’Épée «Springfield 61» – unglaublich, die Limiñanas haben letztes Jahr wieder 2 Alben herausgebracht, allerdings beide nicht unter ihrem normalen Namen. L’Épée heißt das Projekt der Franzosen und von Anton Newcombe (Brian Jonestown Massacre), deren Debütalbum «Diabolique» ich 2019 leider verpasst habe und deshalb auch nicht in meinen Charts berücksichtigen konnte (sonst wäre es in meinen Top 10 gelandet!). Wie schon im „Hauptrorjekt“ geht es auch hier sehr psychedlisch zu, klasse!


 
CIEL «The Shore» – das junge britische Trio bietet uns mit diesem wunderbaren Gitarrenindiepop-Song einen feinen Hit für den kommenden Frühling. Demnächst erscheint die EP «Movement».

Just Mustard, Requin Chagrin


Just Mustard «Seven» – die junge Band aus Dundalk in Irland spielt Indierock mit krachigen Untertönen, aber auch durchaus groovendem Rhythmus. Ihre letzte Single ist ein gutes Beispiel für ihren Sound, der in den 90ern perfekt in MTVs «120 Minutes» oder «Alternative Nation» hätte laufen können. Am neuen Album wird derzeit gearbeitet.



Requin Chagrin «Mauvais présage» – natürlich darf auch in diesem Jahr die französische Musik in meinem Blog nicht zu kurz kommen. Auf dieses neue Projekt der Sängerin Marion Brunetto bin ich neulich erst gestoßen, die Single stammt aber schon aus dem Jahr 2018.