The Luxembourg Signal, Club 8


The Luxembourg Signal «Laura Palmer» – es ist schon ein paar Jahre her, dass ich diese amerikanisch-britische Band, in der u.a. Mitglieder von Trembling Blue Stars aktiv sind, hier im Blog vorgestellt habe. Passend zur neuen Twin Peaks-Staffel haben TLS im Frühjahr eine neue Single und mittlerweile auch ihr zweites Album, «Blue Field», auf Shelflife veröffentlicht. Wer Sarah Rec.-Klänge, erweitert um durchaus Wave-lastige Gitarren mag, liegt hier goldrichtig. Das Album ist absolut klasse und ein ganz heißer Kandidat für meine Top 5 in diesem Jahr. Übrigens treten sie am 18.9. im Tsunami Club in Köln auf.



Club 8 «Breathe» – alte Bekannte und Stammgäste bei Coast Is Clear sind hingegen die Schweden von Club 8. Ihre neue Single ist, dem Titel entsprechend, hauchig und ätherisch. Das neue Album kommt 2018.

Henrik Berggren, Easter Island


Henrik Berggren «Wild child» – ich weiß nicht, ob sich einige Leser noch an die schwedische Band Broder Daniel erinnern. Ich glaube sogar, dass ich sie nie wirklich bei Coast Is Clear vorgestellt hatte, was auch daran lag, dass ihre letzte Veröffentlichung «Cruel town» 2003 war und somit einige Jahre, bevor ich hier zu schreiben begann. Musikalisch passen die jungs auf jeden Fall perfekt zu CIC – schwelgerischer, hymnischer Gitarrenpop, wie ihn nur Schweden hinbekommen. Nachdem die Band sich nach dem Selbstmord eines Bandmitgleids 2008 aufgelöst hatte, hat der Sänger Henrik Berggren mittlerweile eine Solokarriere gestartet und legt mit «Wolf’s Heart» sein zum Teil schmerzhaft ehrliches Debüt vor, das musikalisch aber durchaus an alte Broder Daniel-Zeiten anzuknüpfen weiß. (Wer eine etwas ausführlichere Rezension des Werks lesen will, den möchte ich auf den Mittsommernachtsspitzen-Blog verweisen.)


Easter Island «Island Nation» – das Duo aus Athens in Georgia spielt leicht folkigen DreamPop und legt eine feine neue Single vor.

Jonathan Bree, Crush


Jonathan Bree «You’re so cool» – durch den Tipp eines Freundes bin ich auf diesen Sänger aus Auckland in Neuseeland und seine neue Single aufmerksam gemacht geworden. Bis dato hatte ich noch nie etwas von ihm gehört – und bin doch sehr angetan von dieser psychedelischen Crooner-Pop-Musik, die, wie der Titel schon andeutet, echt cool ist und durch ein leicht obskures Video begleitet wird.


Crush «No easy way» – österreichische Bands finden eher selten den Weg in meinen Blog, aber dieses PostPunk- aus Graz hat es mit seiner aktuellen EP geschafft. Wirklich prima Musik, und die ganze EP gibt es schon ab 0 Euro bei Bandcamp!

Swimming Girls, Smoke Season


Swimming Girls «2 Kids» – über diese Band kann ich gar nicht so viel schreiben. Es ist ein britisches Quartett, dessen Einflüsse von The Cure bis hin zu Cindy Lauper reichen, was man ihrer aktuellen Single auch durchaus anhören kann. Und sie waren bereits im Vorprogramm von The Jesus & Mary Chain zu sehen, starten also vielversprechend in ihre Musikkarriere.



Smoke Season «Good Days» – der Sommer geht so langsam (war er dieses Jahr überhaupt je richtig da? In Kiel nicht!), und da ist es umso schöner, wenn wir uns noch ein wenig an diesen sommerlichen Klängen des Duos aus Los Angeles erfreuen können.

Moxi, San Jua


Moxi «Figures bathed in light» – das Duo aus Los Angeles (woher sonst) ist zurück mit einer neuen Single, die wieder ihre elektronische wie auch zuweilen dreampoppige Seite zeigt (in diesem Fall schlägt das Pendel deutlich in Richtung Synths aus). Der Song entstand, laut Aussagen der beiden, nachdem sie in einem Autounfall nur knapp dem Tod entrannen. Auf die nächste Woche kommende EP darf man gespannt sein (ich bin es jedenfalls).



San Jua «Swirls in the swimming pool» – und noch ein Duo, diesmal bestehend aus schwedischer Sängerin und britischem Musiker. Im Grunde passen die Klänge bestens zu Moxi, denn auch hier geht es latent verträumt zu, jedoch merklich gitarrenlastiger.

Fountaineer, Warm Digits feat. Sarah Cracknell


Fountaineer «Grand Old Flags» – Indiefolk mit warmen Gitarren und einen einhüllenden Gesang sind ja durchaus in derzeit. Man schaue sich nur das neue Album von The War on Drugs an (welches ich übrigens, entgegen mancher Musikkritikermeinung, eher enttäuschend finde). Und so passt die neue, ausgesprochen angenehme Scheibe «Greater city, greater Love» der australischen Band Fountaineer auch sehr gut zum derzeitigen Zeitgeist, wie ich finde.



Warm Digits feat. Sarah Cracknell «Growth of Raindrops» – wer hätte das gedacht, dass Saint Etienne sich tatsächlich noch mal nach Deutschland verirren? Tatsächlich gibt das Trio demnächst in Berlin eines ihrer seltenen Konzerte hierzulande, und wie, um das zu feiern, erschien nicht nur ein neues Album, sondern die Sängerin ist auch bei einem Track der britischen Elektronikband Warm Digits zu Gast.


Widowspeak, Hante.


Widowspeak «The dream» – das US-amerikanische Duo ist zurück, mit ihrem neuen Album «Expect the best» auf dem Captured Tracks-Label. Die Scheibe ist (wieder einmal) sehr gelungen und erinnert mich von der Atmosphäre her an Mazzy Star & Co. Es gibt also jede Menge Wüsten-Flair und melancholische Gitarren. Sie selbst bezeichnen das als „Cowboy Grunge“. Sehr lohnenswert!


Hante. «Between Hope & Danger» – die Pariser Sängerin ist mit ihrem Coldwave-Projekt ja fast schon sowas wie ein Dauergast in meinem Blog, zumal sie in schöner Regelmäßigkeit neue Musik veröffentlicht. Auch das aktuelle Album bietet wieder gewohnte Klänge in gewohnter Qualität.

Indochine, Nathalie King


Indochine «La vie est belle» – die französische Waverock-Band, die bereits seit Anfang der 80er Jahre aktiv ist, gehört ja zu einer meiner absoluten Lieblingsgruppen; zumindest seit ihrem Stilwechsel und „Neustart“ Ende der 90er Jahre. Nun steht die Veröffentlichung ihres neuen Studioalbums namens «13» kurz bevor, und vorab beglücken sie uns mit einer Single, die von einem bemerkenswerten, allerdings auch ziemlich heftigen Clip begleitet wird. Wer also zartbesaitet ist, sollte sich das Video besser nicht anschauen (ernstgemeinte Warnung!)... Musikalisch ist der Song voll okay, ohne jetzt das (Indochine-)Rad neu zu erfinden.


Nathalie King «Break away» – vor einiger Zeit stellte ich Euch die deutsche, in Toronto beheimatete Sängerin in meinem Blog vor, damals noch unter ihrem bürgerlichen Namen Nathalie Kraemer. Jetzt gibt es eine neue Single, die angenehm dunkel und atmosphärisch daherkommt, und mit ihrem Triphop-Stil sehr gut in einen Film passen würde. Der Song ist Vorbote einer für das nächste Frühjahr geplanten EP, auf die ich schon sehr gespannt bin.