Jaguar Jonze, Swansea Sound

Jaguar Jonze «DEADALIVE» – Ich muss gestehen, dass ich bis vor wenigen Tagen noch nie von Jaguar Jonze gehört habe. Dann wurde ich auf die Single «DEADALIVE» hingewiesen – der Clip machte mich sofort neugierig, enthält er doch Kitsune-(Fuchs-)Masken, wie BABYMETAL sie des öfteren verwendet haben. Ob es eine Referenz an BM ist, weiß ich nicht, aber der Song gefällt mir sehr gut, er ist flott und melodisch und hat Biss. Jaguar Jonze ist eine Sängerin aus Brisbane in Australien und hat mittlerweile eine Vielzahl von Singles und eine EP veröffentlicht.

Swansea Sound «Indies of the World» – wer sich für Gitarrenindiepop und Twee interessiert, wird früher oder später schon mal auf den Namen Amelia Fletcher gestoßen sein, gehört sie doch zu den Pionieren der Szene, u.a. mit Bands wie Heavenly und Talulah Gosh. Nun hat sie ein neues Projekt am Start, mit einem sympathischen DIY-Sound und -Video.

FRITZ, Andy Bell

FRITZ «Pastel» (Album) – auch wenn der Bandname sehr nach deutschen Wurzeln klingt, so stammt Fraser Marshall, die Macherin und Sängerin von FRITZ, tatsächlich aus Australien. Mit ihrem neuen Album nimmt sie uns mit auf eine Reise durch die wunderbare Welt schimemrnder und kreiselnder Gitarren und sich auftürmender Soundwände. Eins der ersten musikalischen Highlights des Jahres 2021 für mich!

Andy Bell «Skywalker (Pye Corner Audio Remix)» – dass ich mal einen Remix hier im Blog vorstelle, kommt sehr selten vor, doch dieser hier, von einem Song des britischen Musikers Andy Bell (u.a. von Ride) ist echt richtig gut gelungen.

White Flowers, Double Mixte

White Flowers «Daylight» – wie Ihr ja wisst, bin ich für atmosphärisch verhallte Sounds immer zu haben. „DreamPop“ nennt man so etwas ja seit einiger Zeit. Und so hat mich natürlich auch die aktuelle Single des Duos White Flowers aus Preston im UK, die ein Vorbote des im Mai erscheinenden Debütalbums «Day by Day» ist, angetriggert. Ich höre definitiv ein wenig Cocteau Twins heraus, was auf jeden Fall ein Pluspunkt ist. :-)

Double Mixte «Tirage En Croix» – und noch etwas Atmosphärisches, allerdings Elektronisches hinterher, diesmal wieder vom Italians Do It Better-Label. Sehr geiler Sound, und dazu noch auf Französisch.

ACTORS, FINE.

 

ACTORS «Strangers» –  es ist ja noch gar nicht sooo lange her, dass ich Euch das Quartett ACTORS aus Vancouver vorgestellt hatte. Ihre Musik, die irgendwo im weiten Feld des PostPunk anzusiedeln ist, gefällt mir wirklich sehr gut, so dass ich mich sehr darüber gefreut habe, dass nun eine neue Single erscheint. In den Worten der Band: “The new single reflects some of the weight and uncertainty we felt coming off the road to deal with everything that’s been going on. Making music as ACTORS has been cathartic for us. We hope that resonates.”

FINE. «Beware» – auch nich tunbedingt fröhlich klingt die neue Single des deutschen Trios FINE., eher bedrohlich, mit dazu passendem unterkühltem, ästhetisch wertvollem Video. Sehr schön!

CIEL, Fred Nevché

CIEL «Pretty Face» – ich hatte Euch das Trio aus Brighton in den letzten Jahren ja immer mal wieder hier im Blog vorgestellt, da mich ihr leicht angeschrägter BritPop sehr anspricht. Nun sind sie mit einer neuen, wunderbar melodischen Single zurück, die mich in einigen Momenten an bspw. Sleeper erinnert. Der Track ist ein Vorbote ihrer zweiten EP, die in diesem Jahr erscheinen wird.

Fred Nevché & French 79 «V*cious» – ich habe ja bekanntermaßen ein Faible für französisch(sprachig)e Musik, noch dazu wenn sie meine 80er Elektrogelüste befriedigt, und so finde ich auch die neue Single des französischen Dichters & Musiker Fred Nevché gemeinsam mit French 79 absolut gelungen.

Steven Wilson, Gifts For The Earth

Steven Wilson «Personal Shopper» – der ehemalige Sänger der Kultband Porcupine Tree ist zurück mit einem neuen Album namens «The Future Bites», auf dem er seine ganz eigene Mischung aus Rock und Wave und Synthiepop, gepaart mit sonderbaren Soundelementen, zelebriert. Vor allem das auf dem Album fast 10-minütige, latent konsumkritische «Personal Shopper» ist ein absoluter Knaller und mein bisheriger Hit des Jahres. (Die Videoversion ist um ein Drittel gekürzt.)

Gifts For The Earth «Pool / Gold Warm Glitter» – aus Köln kommt das Quartett, das PostPunk, Shoegaze und Rock mischt und gerade eine neue 2-Track-Single herausgebracht hat.

The Sunshine State, Pixey

The Sunshine State «Cliff Drive» – wie wäre es heute mal mit einer Sängerin, die schon Songs für Ariana Grande und Dua Lipa geschrieben hat? (Was eigentlich nicht die Musik, die ich höre.) Seit neuestem ist Skyler Stonestreet aber auch solo unterwegs und schreibt Songs für sich selbst – und das sehr gut. Pop mit Twang-Gitarren und viel Charme.

Pixey «Electric Dream» – und wo wir schon mal beim Pop sind – die Sängerin Pixey wurde mir vom Label als „Indie Britney Spears“ angepriesen. Ganz so ist es dann (zum Glück ;-) doch nicht, aber die neue Single finde ich sehr hübsch.

Motorama, Still Corners

Motorama «Pole Star» – heute will ich gleich mal zwei langjährige Blog-Favoriten ins Rampenlicht rücken. Motorama, die PostPunk-Band aus Russland ist mit einer neuen Single zurück. Im Grunde hat sich an ihrem Stil, in dem sie den 80er Jahren frönen, nicht so viel geändert – es bleibt melancholisch und verschattet und dabei immer melodisch. Wieder ein sehr hübscher Track vom gerade erschienen Mini-Album «Before The Road».

Still Corners «Mystery Road» – nun ist es also da, das erste Highlight-Album 2021, nämlich die neue Scheibe «The Last Exit» der Briten von Still Corners. Wieder miteinigen Motorik-Rhythmen und treibenden, flirrenden Gitarren sowie ätherischem Gesang.