seablite, Circe

seablite «Breadcrumbs» – wenn ich mich recht entsinne, hatte ich Euch diese Band aus San Francisco schon vor längerem mal vorgestellt. Nun ist das Quartett wieder zurück, mit einer neuen Single, die da ansetzt, wo sie zuletzt aufgehört haben: mit wunderbarem, flottem DreamPop. Ordentlich Hall auf Gitarren und Gesang, also so, wie ich es gerne mag. Und dazu eine schöne Melodie.

Circe «Mess With Your Head» – ebenfalls schon vor einer Weile mal Gast in meinem Blog war Circe, aus London. Ihre aktuelle Single ist klasse, Pop mit Biss und schön pulsierendem Beat.

Sofia Portanet, Sea Change

Sofia Portanet «Real Face» – 2020 war die deutsche Sängerin mit u.a. portugiesischen Wurzeln bei mir ja die Newcomerin des Jahres. Ihr Debütalbum war eine wunderbare Melange aus Wave, Elektro und Pop (+ sogar etwas Chanson), und so habe ich mich natürlich auch auf die neue Single «Real Face» gefreut. Und was soll ich sagen, ich wurde nicht enttäuscht, denn der Song ist wiederum ziemlich klasse und ein kleiner Ohrwurm.

Sea Change «Night Eyes» – wie wäre es dann ml mit was ganz anderem, nämlich rein instrumentaler Elektromusik? Das Projekt aus Oslo legt mit «Night Eyes» einen Song für die frühen Morgenstunden im Club vor.

Laure Lee Lovely, Feutre

Laura Lee Lovely «Allandale» – wenn mich nicht alles täuscht (und warum sollte es?) hatte ich Euch die Sängerin aus Neuseeland vor einer Weile schon einmal vorgestellt. Nun ist sie wieder zurück, mit einer neuen Single, die wiederum durchaus tanzbaren Pop bietet (etwas, das ich durchaus ab und an mal gut haben kann), mit leicht seltsamer Note.

Feutre «Pour oublier» – ich weiß nicht, ob sich jemand noch an Watoo Watoo erinnert, diese französsiche Indiepop-/Tweeband, die vor allem Anfang der 00er Jahre etwas bekannter wurde? Diese Band gibt es nicht mehr, aber der Songwriter und Bassist der Band, Michaël Korchia, hat nun mit ein paar Mitstreitern ein neues Projekt gestartet, auf dessen Debütalbum eine Stilmischung von 60s/80s bis Stereolab-Beats herrschen soll. Ich bin gespannt.

Makthaverskan, The Acharis

Makthaverskan «Lova» – es ist mal wieder an der Zeit für einen Beitrag über eine der erfreulichsten schwedischen Bands der letzten Jahre. Das PostPunk-/Wave-Quintett aus Göteborg hat gerade ihr neues (ihr viertes) Album namens «För Allting» vorgelegt, und diesmal sind vermehrt Indiepop-Elemente zu hören. Natürlich spielen verzerrte Gitarren und der intensive, manchmal an Siouxsie erinnernde Gesang der Sängerin weiterhin eine tragende Rolle, aber es ist schön, auch ein wenig Abwechslung geboten zu bekommen.

The Acharis «False Positive» – aus Oakland in Kalifornien stammt dieses Shoegaze-/Dreampop-Duo, das unlängst ebenfalls ein neues Album namens «Blue Sky / Grey Heaven» veröffentlicht hat.

Beach House, GRIVE

Beach House «Superstar» – so, da ist es endlich wieder, das DreamPop-Duo aus den USA. Nachdem ich das letzte Album von vor ein paar Jahren nur so semi toll fand, machen die 4 neuen Songs, die sie gerade veröffentlicht haben (als Vorboten eines neuen Albums) wieder etwas Lust auf mehr. Vor allem «Superstar» ist ein Hit. Eine Prise mehr Shoegazegitarren hätten dem Song gut getan, aber ich will nicht meckern. ;-) (Übrigens sorry für die etwas seltener gewordenen Posts – ich habe eine Menge um die Ohren aktuell, und da muss die Musik dann mal etwas zurückstecken.)

GRIVE «Kingdom» – und dann bleiben wir doch mal bei verhalltem Sound und legen die von mir eben angemahnten Gitarren oben drauf. Die französische Band bietet auf ihrer Debüt-EP viel Atmosphäre und Drone-Elemente, aber auch angenehme Melodien.

Bedroom Eyes, Charlie Collins

Bedroom Eyes «The Dark Between The Stars» – das schwedische Indiepop-Projekt vo Jonas Jonsson begleitet mich und den Blog ja schon seit vielen Jahren. Man kann nicht behaupten, dass regelmäßig und oft neue Songs veröffentlicht werden, aber nun ist es mal wieder soweit und es gibt eine neue Single, die wieder einmal den ganzen Charme schwedischer Gitarrenmusik auf sich vereint. Die Musik wirkt natürlich etwas aus der Zeit gefallen, oder anders formuliert: zeitlos. :-) Nächsten Februar erscheint dann auch das Album.

Charlie Collins «Undone» – etwas zeitgemäßer ist sicherlich die aktuelle Single der australischen Sängerin Charlie Collins, die wieder einmal einen sehr sehr hübschen neuen Song vorlegt.

Blood Red Shoes, Starry Eyed Cadet

Blood Red Shoes «Morbid Fascination» – der Titel passt irgendwie gut zum heutigen Halloween (ein "Feiertag", den noch vor gar nicht so vielen Jahren eigentlich kaum jemand interessiert hat hierzulande...), zumindest dem Namen nach. Das Duo aus Brighton ist ja nun schon seit vielen Jahren aktiv, klangmäßig unterwegs zwischen Lärm und poppigen Melodien. Nicht jeden ihrer Songs mag ich, aber die neue Single geht mal wieder sehr schön ab.

Starry Eyed Cadet «Stargazer» – sehr viel softer ist das Twee-/DreamPop-Quintett aus San Francisco, das ich erst jetzt kennen gelernt habe, obwohl dieser Song hier schon von 2019 stammt. Aber besser spät als nie.

MARINA & Beach Bunny, Italoconnection

MARINA «I love you but I love me more (feat. Beach Bunny)» – wie ich sicher hier im Blog schon mal angedeutet habe, bin ich ja nicht nur ein großer Marina (& the Diamonds)-Fan, sondern finde auch ihr aktuelles Album «Ancient Dreams In a Modern World» prima. Marina hat seit diversen Monaten sich ein spannendes Konzept ausgedacht, bei dem sie die Songs des Albums mit anderen Künstlern noch einmal einspielt oder remixen lässt. Bei einem der Highlights des Albums hat sie nun den neuen Indie-Darling Beach Bunny mit ins Boot geholt und das ganze mit einer Extra-Portion Kratzgitarren versehen. Super!

Italoconnection «Virus X. (feat. Etienne Daho)» – und wo wir schon mal bei Kollaborationen sind – Etienne Daho, ebenfalls einer meiner Lieblingskünstler, leiht seine Stimme dem Synthiepop-Kracher des Italo-Pop-Duos aus Mailand.