Someone, Jessica93


Someone «Forget forgive» – die Niederländerin Tessa Rose Jackson legt mit ihrer aktuellen Single einen wunderbar melancholisch-ruhigen Song vor, der durch seinen gehauchten Gesang und die gezupfte Gitarre einen fast schon verträumten Touch bekommt. (Danke an Nicorola für den Tipp.)


Jessica93 «Mental institution» – ganz anders geht es bei dieser französischen Band zu Werke. Jessica93 spielen PostPunk mit durchaus psychedelischem Einfluss. Die Single stammt vom aktuellen Album «Guilty Species».

Chasing Jonah, Kaleida


Chasing Jonah «Weight» – ich muss gestehen, dass ich über diese Band rund um Sängerin Ashley Dudukovich aus Orlando in Florida gar nicht sonderlich viel erzählen kann, da sie mir eher zufällig bei Bandcamp über den Weg gelaufen ist. Aber ihre aktuelle Single «Weight» ist wirklich ganz wunderbarer Gitarrenpop mit Frauengesang. Das Lied entstand im Rahmen eines 48-Stunden.Wettbewerbs:
Four Jacksonville based artists were selected to participate in this challenge. Each were given one word, a theme, two notes and 48 hours to write, record, and produce a song. Then each artist was paired with a local film maker who was then given 48 hours to write, direct, film and edit a music video for the song.


Kaleida «Echo saw you» – sehr viel ätherischer und elektronischer ist diese, mittlerweile auch schon etwas ältere Single dieses Duos aus London. Sehr schöne Wintermusik eigentlich.

Pretty City, Barb Wire Dolls


Pretty City «Melt» – auch in Australien pflegt man den derzeit so angesagten psychedelischen Gitarrensound. Die aktuelle Single des Trios aus Melbourne stammt aus ihrem letztjährigen Debütalbum «Colorize» und besticht durch wirklich süperbe Gitarrenwände, die genau meinen Geschmack treffen. Nicht ZU rockig, sondern immer auch atmosphärisch. (Das Album ist hingegen merklich rocklastiger.)



Barb Wire Dolls «Fade away» – die griechische (Punk-)Rock-Band mit einem Song, der als Reaktion auf den Anschlag auf den Bataclan-Club in Paris entstand.

Dark Horses, Lädret


Dark Horses «XIII» – psychedelische Klänge sind ja derzeit schwer angesagt, u.a. auch bei mir. So haben sich auch britische Bands wie Dark Horses dem latent mit dem Krautrock flirtenden Sound verschrieben. Ihre neue Single, begleitet von einem kunstvollen und etwas verstörenden, in Berlin gedrehten Videoclip, unterstreicht das auf eindrucksvolle Weise.


Lädret «Nittonhundranittiofem» – recht geheimnisumwittert und mysteriös ist dieses neue schwedische Projekt, von dem man munkelt, dass Mitgleider der jüngst aufgelösen Band Kent mitwirken. Zumindest die aktuelle Single würde durchaus zu Kent passen.

The Prids, Caveboy


The Prids «Summer cult» – so manche Band, die ich in den Anfangstagen meines Blogs gehypt habe, ist dann irgendwann in der Versenkung verschwunden. Die meisten bleiben auch dort – aber es gibt auch immer wieder welche, die plötzlich wiederauferstehen. So wie die amerikanische PostPunk-Band The Prids, die mit ihrer neuen Single deutlich entspannter als früher, fast schon dreampoppig, daherkommen. Das dazugehörige Album nennt sich «Do I look like I'm in love?».



Caveboy «Raconteur» – nein, anders als der Name des Projekts denken lässt steckt hinter Caveboy kein Mann, sondern eine irische Band mit weiblichem Gesang. Ausgesprochen angenehmer Pop mit Twang-Appeal, wie ich finde.

The Primitives, Easy


The Primitives «Oh honey sweet» – eine meiner jahrzehntelangen Lieblingsbands hat etwas Neues herausgebracht, und das ist immer ein Grund zum Jubeln. Im Frühjahr konnte ich mir die Primitives endlich einmal in London live anschauen, das war sehr schön und zeigte, dass die Mannen rund um Tracey immer noch so losschrammeln können wie Ende der 80er, als sie mit «Crash» erstmals in den britischen Charts landeten. Seit einigen Jahren ist die Band ja wieder aktiv und spielt auch neue Musik ein, die zwar nicht mehr ganz so bratig, aber immer noch sehr schön ist.



Easy «Ask the sky» – und noch eine „alte“ Band, die wieder da ist. Mitte der 90er waren Easy aus Schweden in so mancher Indiedisco gern gehört, dann wurde es still um sie, doch nun sind sie mit einer neuen, extrem New Order-esken Single zurück.


ENTAKT, Rosie Carney


ENTAKT «Hvisk det så højt du tør» – diejenigen von Euch, die meinen Blog schon seit den Anfängen verfolgen, werden sich vielleicht noch daran erinnern, dass ich damals, so in den Jahren 2005–2010, meinen musikalischen Fokus auch vermehrt auf die dänische Musikszene gerichtet hatte, da es dort eine Menge spannende Bands gab. Ich bin froh, dass es nun eine der damaligen Bands wieder gibt – ENTAKT. Ihre Musik erinnert ein wenig an Kent, und auch wenn die dänische Sprache für manchen sicherlich ein wenig gewöhnungsbedürftig sein mag, so ist auch der neue Song wieder richtig toll.


Rosie Carney «Winter» – die junge irische Sängerin bietet auf ihrer aktuellen Single wunderbar melancholische Indiefolk-Klänge, wie ich sie bekanntlich sehr gerne höre.

Galapaghost, Coco Hames


Galapagahost «Pulse» – nach dem sehr schönen Album «I never arrived» aus dem letzten Jahr ist der US-amerikansiche Sänger Casey Chandler aus Austin in Texas jetzt mit einer neuen Single zurück. «Pulse» schließt nahtlos an die leicht verträumten, folkigen Klänge des Albums an, es schwebt eine gewisse Melancholie durch die Musik, die irgendwo zwischen Gravenhurst und Elbow (ohne den Pathos) pendelt. Ausgesprochen gelungen!


Coco Hames «I don't wanna go» – einige kennen die amerikanische Sängerin eventuell noch von ihrer bisherigen Band The Ettes. Anders als dort spielt sie bei ihren Solo-Songs weniger Rock als Country – die aktuelle Single finde ich aber (trotzdem) gut. (Danke an Gutes hören ist wichtig für den Tipp!)