Rådjuret, XTR HUMAN


Rådjuret «Rådjuret» (Album) – es ist mal wieder soweit: das schwedische Luxury Records-Label, das für seine exquisite Auswahl an Bands bekannt ist (z.B. Agent blå und Makthaverskan), hat wieder einen neuen Act am Start: Rådjuret aus Malmö. Wie manch andere Luxury-Band hat auch dieses Projekt der Sängerin  offenbar ein Faible für die 80er und deren Wave-Klänge, aber anders als einige ihrer Labelkollegen wird hier mit der etwas poppigeren Seite gespielt. Das Debütalbum enthält einige Knüller (die mich sogar etwas an Kent erinnern), wie z.B. «Du är död» oder «Allt går sönder».



XTR HUMAN «Reflections» – durch den Lie in the Sound-Blog bin ich auf diese deutsche Band aufmerksam gemacht worden.Mit solchen PostPunk-Klängen kann man mein Herz immer noch erwärmen. :-) Gerade ist die Debüt-EP/Mini-Album «Reflections» erschienen.

Dead Heart Bloom, O Future


Dead Heart Bloom «State of Mind» EP – dieses Trio aus New York, habe ich in den letzten Jahren immer wieder vorgestellt, denn seit ebenso vielen Jahren versorgen uns die Mannen rund um Multiinstrumentalist Boris Skalsky und Gitarristen Paul Wood mit wunderbarer Gitarrenmusik, die mich manchmal etwas an The War on Drugs erinnert. Nur dass DHB irgendwie unter dem Radar geblieben sind, was die mediale Aufmerksamkeit anbelangt. Zu Unrecht, wie man an ihrer neuen, wieder einmal gelungenen EP sehen und vor allem hören kann!



O Future «Stay» – und als krassen Kontrast zu obigen wohlig-organischen Klängen hier noch die neue Single der Band aus Los Angeles, die mit ihrer Elektronik und dem ätherischen Gesang eine fast schon bedrohlich-verstörende Atmosphäre erzeugen.

Lana Del Rey «Venice Bitch» - 10 minutes of psychedelic bliss


Lana Del Rey «Venice Bitch» – jaaa, sorry, schon wieder was von Lana, aber der neue Song, der gestern Abend erschien, ist einfach zu großartig, um ihn hier im Blog nicht vorzustellen. Ein fast 10-minütiges Psychedelic-Prog-Monster, wie man es von Lana noch nie gehört (aber immer erhofft) hat. Ein Song, mit dem sie sicherlich so manchen eher pop-affinen Fan verstören und verprellen dürfte, aber auf der anderen Seite all diejenigen, die, wie ich, eher aus der Indie-/Alternative-Richtung kommen beglückt. Für mich schon jetzt der Song des Jahres. Ach so, das neue Album wird «Norman Fucking Rockwell» heißen, auch mal nen Albumtitel.

Cults, Erthlings


Cults «Atomic Café» – erinnert sich noch jemand an die 70er/80er PowerPop/New Wave-Band The Motels mit der Sängerin Martha Davis? Sie hatte Anfang der 1980er Jahre vor allem in den USA einige Hits ,löste sich dann auf, und wurde vor einigen Jahren als Martha Davis and The Motels wiederbelebt. Wieso erzähle ich Euch das? Nun, das New Yorker Duo Cults hat sich hingesetzt und das komplette Debütalbum von 1979 gecovert. Dies in vorzüglicher Weise, wie ich finde – so wurde aus dem eher unspektakulären Song «Atomic Café» ein wunderbar versponnenes Mini-Drama.


Erthlings «Bridges» – aus Australien stammt diese junge Band, deren vier Mitglieder alle noch im Teenage-Alter sind, aber schon sehr vielversprechende Pop-Musik vorlegen.

Steady Holiday, Lights That Change


Steady Holiday «Nobody’s Watching» – ich weiß jetzt gar nicht mehr so genau, ob ich Euch die Sängerin Dre Babinski – besser bekannt unter ihrem Pseudonym Steady Holiday – hier im Blog schon mal vorgestellt habe. Die Sängerin aus Los Angeles hat gerade ihr neues Album herausgebracht, auf dem sie wiederum ihrer ganz eigenen, teils angenehm seltsamen Spielweise des (Dream)Pop frönt. Einige Lieder wie der Titeltrack gehen direkt als Ohrwurm ins Ohr, andere muss man sich ein wenig „erarbeiten“.


Lights That Change «Winning» – die Shoegaze-Band aus England hat just einen neuen Track veröffentlicht, den ich Euch auch nicht vorenthalten möchte.


Lana Del Rey mit neuem Song «Mariners Apartment Complex»


Lana Del Rey «Mariners Apartment Complex» – eigentlich wollte ich heute, wie meist am Mittwoch, wieder einen normalen Post mit zwei Bandvorstellungen schreiben. Doch dann erfuhr ich, dass Lana Del Rey heute einen neuen Song vorstellen wird, mit dem etwas sperrigen Titel «Mariners Apartment Complex». Dieses Lied und auch das nächste Woche am Dienstag erscheinende «Venice Bitch» sind die Vorboten auf das neue Album, das dann 2019 das Licht der Welt erblicken wird. Schön, dass Lana unverändert kreativ und hochaktiv ist – von den mehrjährigen Wartepausen zwischen zwei Alben, die man als Fan bei so manch anderem Künstler durchleiden muss, ist bei ihr nichts zu spüren, schließlich ist das Vorgänger-Album «Lust For Life» gerade mal 14 Monate alt.

Der neue Track ist grandios, irgendwo zwischen Beach House, Mazzy Star und Dreampop, ein Traum. Und wird auch von einem (eher simplen) Video begleitet:

The Twilight Sad, Ivy Flindt


The Twilight Sad «Videograms» – diese schottische Band stelle ich ja mit schöner Regelmäßigkeit in meinem Blog vor, da sie mit ebenso schöner Regelmäßigkeit neue Musik veröffentlicht. Nun steht im Januar nächsten Jahres das neue Album «It won't be like this all the time» ins Haus, und die neueste Vorabsingle lässt wieder einmal auf die sehr eigene Mischung aus Post-Punk, Elektronik und Indierock hoffen, mit der sie die Fangemeinde seit Jahren erfreuen.


Ivy Flindt «Seal my lips» – aus Hamburg stammt dieses Duo, dessen Album von Per Sunding von den Cardigans in Schweden aufgenommen und prouziert wurde, was man dem Lied meines Erachtens auch anhört. Sehr hübsch!


United Ghosts, Sister Electra


United Ghosts «Can't feel the Rain» – das Duo aus Los Angeles ist mit seinem neuen Album «Saturn Days» zurück. Sie knüpfen im Grunde da an, so wie mit ihren vorigen Songs auch schon aufgehört hatten und bieten eine beschwingte Mischung aus Shoegazegitarren, Dreampop, Electronica und ein paar Krautelementen - d.h. mit allem, mit dem man mit generell eine Freude machen kann. :-) Und so kann ich sowohl das Album wie auch dieses Lied hier wärmstens empfehlen.



Sister Electra «In Dreams (feat. Louise Marchione)» – und endlich auch mal wieder richtig schöner, nach den 80ern klingender Synthiepop bei mir im Blog. Das neue Album des schwedischen Ein-Mann-Projekts enthält diverse Gastauftritte, darunter auch von der Sängerin von Thermostatic (die ich ja schon früh bei Coast Is Clear empfohlen hatte). Das macht wirklich Spaß.