HelloLisa, Piroshka


HelloLisa «Hundred Lives» – wenn man sich das Debütalbum der französischen Band so anhört, würde man gar nicht unbedingt darauf tippen, dass sie aus Frankreich stammt, denn ihre Musik hat etwas wunderbar britisch-Tweepop-mäßiges und ist auf jeden Fall dazu geeignet, den Sommer auch in den grauen Herbst hinein zu verlängern. Wer auf Gitarrenpop mit Jangleappeal steht, sollte hier ein Ohr riskieren.



Piroshka «Everlastingly yours» – hinter dieser Band verbirgt sich ein neues Projekt, das sich u.a. aus Mitgliedern von Lush, Elastica und Moose, also sowas wie eine 90er-Rival-Indie-Allstar-Band. Im Februar kommt das Album auf Bella Union raus, die erste Single klingt absolut vielversprechend.


Déyyess, Little May


Déyyess «Escher Heart» – vor ca. 2 Jahren hatte ich Euch die junge britische Sängerin schon einmal vorgestellt. Ihr Song «Guns» schaffte es in der Demo-Version sogar auf Platz 1 meiner Jahrescharts. Nun ist sie endlich mit einem neuen Lied wieder da, und «Escher Heart» knüpft im Grunde da an, wo «Guns» 2016 aufhörte – wunderbar atmosphärische Indiefolkpop-Musik, die entfernt auch etwas an Lana Del Rey erinnert. Ich hoffe, dass wir bis zur nächsten Neuerscheinung von Déyyess nicht wieder 2 Jahre warten müssen!


Little May «Lover» – aus Australien stammt dieses Duo, das nach längerer Pause wieder zurück ist, und das mit einer sehr schönen Gitarrenpop-Single, die sich gegen Ende noch ordentlich reinsteigert.

Unloved, Raoul Vignal


Unloved «Heartbreak» – Unloved sind ein Trio, bestehend aus der Sängerin Jade Vincent, dem Produzenten Keefus Ciancia und David Holmes, der ja auch schon solo für so einige tolle atmosphärische Musik verantwortlich zeichnete. Das neue Projekt kann man als Indie gemischt mit leicht sonderbarer 60er Film Noir-Äthetik bezeichnen. Das Debütalbum wird demnächst herauskommen.



Raoul Vignal «I have sinned» – über diesen französischen Sänger weiß ich, ehrlich gesagt, gar nichts weiter, außer dass sein Album «Oak Leaf» am 16.11. auf dem Talitres-Label erscheinen wird. Die Musik ist jedenfalls sehr angenehm entspannt und erinnert an Nick Drake oder die Kings of Convenience.


JUNODEF, Echo Ladies


JUNODEF «Heights» – mein erster Song kommt heute mal eher unspektakulär daher, entwickelt aber nach einiger Zeit eine gewisse Sog-Wirkung. Die Rede ist von der neuen Single der schwedischen, in London lebenden Band JUNODEF. Sparsam instrumentiert steigert er sich im Laufe der Zeit zu einem melancholisch-bedrohlichen Sound. Sowas finde ich ja generell sehr toll!



Echo Ladies «Nothing Ever Lasts» – und gleich noch mal Schweden hinterher. Die Echo Ladies geben, anders als JUNODEF oben, ziemlich Gas mit ihrem düstern PostPunk-/Wave-Klängen. Der Song stammt von ihrer Debüt-EP.





Ariel Beesley, Lowpines


Ariel Beesley «Mine» – ich starte meinen Post heute mal mit einer richtigen Pop-Nummer, die zwar vom Bekanntheitsgrad absolut als Indie gelten muss, aber musikalisch doch eher geschmeidig ins Ohr geht. Auf der aktuellen EP der amerikanischen Sängerin finden sich eine Menge schöner Songs mit feinen Pop-Melodien, und der stärkste Track «Mine» erinnert mich sogar an Marina & the Diamonds, vor allem auch vom Gesang her. Prima!


Lowpines «Happy Halloween» – ach ja, Halloween, dieser Quatsch... Aber ein Gutes hat es doch: es gibt immer mal wieder super Songs, die speziell zu dem Anlass geschrieben werden, wie auch dieses Lied der britischen Indiepop-Band. Gefällt mir echt gut.

Desire, Bessie Turner


Desire «Tears From Heaven» – wie ja hinlänglich bekannt ist, mag ich die Music des Italians Do It Better-Labels irgendwie, allen voran die Chromatics. Aber auch das zweite große Projekt von Johnny Jewel, Desire, bringt immer wieder schöne Musik heraus – wie jetzt die neue Single, die dem Neonoir-Disco-Elektro-Sound treu bleibt. Ob ein Album in der Entstehung ist, ist leider noch unklar. (Auf diese Ankündigungen könnte man bei dem Label eh nicht viel geben... ;-)



Bessie Turner «Nino» – angenehmer Lofi-Indiegitarrenpop kommt von dieser jungen Dame aus Suffolk.

Deep Sea Arcade, Rosie Carney


Deep Sea Arcade «Some Of Us» – ich bin mir jetzt gar nicht sicher, ob ich Euch dieses australische Trio aus Sydney schon einmal vorgestellt habe, aber falls nicht, dann jetzt. Die Band bereitet gerade die Veröffentlichung ihres zweites Longplayers namens «Blacklight» vor und hat vorab einige sehr vielversprechende Singles herausgebracht. Musikalisch geht es in Richtung krautig-psychedelischer Indierock mit Fokus auf schönen Melodien.



Rosie Carney «Orchid» – apropos schöne Melodien – die irische Sängerin Rosie Carney hat ebenfalls einen neuen Song am Start, der wiederum fragil und schwebend daher kommt. Ganz wunderbar an so einem grauen Sonntag.


Psychic Love, Saint Etienne


Psychic Love «Go Away Green» – diesen wunderbaren Tipp von Nicorola muss ich Euch doch auch unbedingt noch vorstellen. Hinter Psychic Love verbirgt sich die kalifornische Sängerin Laura Peters, die ihren Stil als "Nirvana del Rey" bezeichnet, und damit auch schon sehr gut beschreibt, wie die neue Single klingt. Und mit so einem Sound hat man bei mir leichtes Spiel. :-)



Saint Etienne «Camel Coat» – man muss das britische Trio ja fast schon als "Indie-Veteranen" bezeichnen, denn auch nach über 25 Jahren Bandgeschichte veröffentlichen die drei immer noch wunderbare Indie-/Electropop-Nummern. «Camel Coat» ist ein Song der neuen «Surrey»-EP, die exklusiv auf Konzerten erhältlich ist.