Deep Sea Arcade, Rosie Carney


Deep Sea Arcade «Some Of Us» – ich bin mir jetzt gar nicht sicher, ob ich Euch dieses australische Trio aus Sydney schon einmal vorgestellt habe, aber falls nicht, dann jetzt. Die Band bereitet gerade die Veröffentlichung ihres zweites Longplayers namens «Blacklight» vor und hat vorab einige sehr vielversprechende Singles herausgebracht. Musikalisch geht es in Richtung krautig-psychedelischer Indierock mit Fokus auf schönen Melodien.



Rosie Carney «Orchid» – apropos schöne Melodien – die irische Sängerin Rosie Carney hat ebenfalls einen neuen Song am Start, der wiederum fragil und schwebend daher kommt. Ganz wunderbar an so einem grauen Sonntag.


Psychic Love, Saint Etienne


Psychic Love «Go Away Green» – diesen wunderbaren Tipp von Nicorola muss ich Euch doch auch unbedingt noch vorstellen. Hinter Psychic Love verbirgt sich die kalifornische Sängerin Laura Peters, die ihren Stil als "Nirvana del Rey" bezeichnet, und damit auch schon sehr gut beschreibt, wie die neue Single klingt. Und mit so einem Sound hat man bei mir leichtes Spiel. :-)



Saint Etienne «Camel Coat» – man muss das britische Trio ja fast schon als "Indie-Veteranen" bezeichnen, denn auch nach über 25 Jahren Bandgeschichte veröffentlichen die drei immer noch wunderbare Indie-/Electropop-Nummern. «Camel Coat» ist ein Song der neuen «Surrey»-EP, die exklusiv auf Konzerten erhältlich ist.

Papercuts, Teksti-TV 666


Papercuts «How to quit smoking» – ach, das ist ja mal wieder ganz wunderbar, was Jason Quever mit seiner Band Papercuts auf der neuen Single zelebriert. Wer auf Indiepop mit Jangle-Gitarren steht (und wer täte das nicht?) wird seine helle Freude an dem Song haben. Das neue Album "Parallel Universe Blues" wird am 19. Oktober, also schon nächste Woche, auf Slumberland erscheinen.



Teksti-TV 666 «Aidattu Tulevaisuus» – hinter diesem etwas sonderbaren Namen verbirgt sich eine finnische Band, die sich den psychedelischen und postpunkigen Klängen verschrieben hat. Einem Genre, mit dem man bei mir bekanntlich immer punkten kann. Gerade ist die neue EP «Aidattu Tulevaisuus» erschienen.


Ravages, Miss World


Ravages «Gamma» – ich weiß nicht, ob sich noch jemand an die französische Band Exonvaldes erinnert, die ich hier des öfteren vorgestellt habe. Auf jeden Fall gibt es nun ein neues Projekt zweier Bandmitglieder. Als Ravages frönen sie mehr ihren 80er Synthpop-Vorlieben, und das auf ihrer Debüt-EP «Renaissance» ausgesprochen unterhaltsam. Die erste Single würde ich mal als echten Hit bezeichnen!



Miss World «Put Me In A Movie» – hinter Miss World verbirgt sich die Londoner Sängerin Natalie Chahal (die u.a. auch schon mit den Blood Red Shoes zusammengearbeitet hat). Als eine Art satirisches Projekt gestartet, das sich auf dem Debüt-Album «Keeping Up With Miss World» augenzwinkernd-kritisch mit dem heutigen oberflächlichen Glamour-Glitzer-Lifestyle auseinandersetzt; musikalisch mit einer gehörigen Portion Rotzigkeit.

Thayer Sarrano, Ian Sweet


Thayer Sarrano «I Will Never Be Used to Your Beauty» – hurra, eine meiner Lieblingssängerinnen der letzten Zeit ist wieder da. Die Sängerin Thayer Sarrano aus Georgia hat gestern eine neue Single herausgebracht, die mir wieder ausnehmend gut gefällt. Diese wüstenartige, melancholische Grundstimmung und die Slidegitarren lassen durchaus an Mazzy Star denken, was aber nun auch eine Top-Referenz ist. :-) Ob der Song Vorbote für ein neues Album ist, weiß ich nicht, ich hoffe es mal.



Ian Sweet «Hiding» – anders, als der Name zunächst vermuten lässt, handelt es sich bei Ian Sweet nicht um einen Sänger, sondern um die Sängerin Julian Medford, deren aktuelle Single einen ersten Vorgeschmack auf das am 26.10. bei Cargo Records erscheinende Album «Crush Crusher» gibt.



Teleman, Hypoluxo


Teleman «Song for a Seagull» – die britische Band Teleman rund um die Brüder Thomas und Johnny Sanders ist ja nun seit diversen Jahren ein Garant für hochmelodische Gitarrenpop-Musik. Dies zeigen sie auch bei ihrer aktuellen Single, die vom neuen Album «Family of Aliens» stammt und wieder einmal flott und fluffig durch den Äther swingt.



Hypoluxo «Running on a Fence» – deutlich schräger kommt dieses Quartett aus Brookly daher, das ebenfalls gerade ein neues Album veröffentlicht hat. Der Titeltrack gefällt mir besonders gut.


Liela Moss, Soft Cell


Liela Moss «Wild As Fire» – mit ihrer aktuellen Single hat mich die Sängerin der Indierock-Band The Duke Spirit doch etwas überrascht, denn statt der schrägen und lauten Gitarren dominiert hier eher die wohlig melancholische Atmosphäre, wie man sie von Mazzy Star, Lana Del Rey oder Marissa Nadler kennt und schätzt. Das Debütalbum «My Name Is Safe In Your Mouth» wird am 9. November auf Bella Union erscheinen.


Soft Cell «Northern Lights» – und noch eine Überraschung: die 80er Synthie-Heroen Soft Cell sind wieder da! Zumindest mit einer Single für ihr neues Best of. Ein angenehm fluffiger Song mit Northern Soul-Einschlag.

Herlights, The Last Detail


Herlights «Happiness is now» (Album) – allerspätestens seit Motorama haben es auch einige russische Bands geschafft, sich ins Herz der Indie-Gemeinde zu spielen. Eine neue Band, die eher in Richtung DreamPop geht, dennoch aber auch an die Landsleute von Motorama erinnern, sind Herlights. Ihr Debütalbum erschien bereits letztes Jahr, aber erst jetzt bin ich darauf gestoßen. Sehr angenehme Musik mit der unausweichlichen 80er Reminiszenz. Für nur 4 $ kann man das Album bei Bandcamp erwerben.


The Last Detail «Fun Fair» – auf dem renommierten spanischen Elefant Records-Label wird demnächst das Debütalbum dieses Duos veröffentlicht, die herrlich schmachtigen Indie-/Tweepop mit Streichern machen.