Montag, Mai 02, 2016

Hope Sandoval, NRVS LVRS, HATS

Hope Sandoval & the Warm Intentions «Isn't it true» – als großer Mazzy Star-Fan freue ich mich natürlich immer, wenn ich bei einem Song Hopes Stimme hören kann. Leider fand ich ihre Veröffentlichungen mit den Warm Intentions bisher eher so lala, aber der neue Song ist doch ziemlich toll. (Danke an Lie in the Sound für den Tipp.)


NRVS LVRS «End of the night» – ja, ich bin wahrlich kein Freund dieser inflationären Buchstabenkürzung in Bandnamen. Aber am Ende zählt ja doch die Musik, und die ist bei diesem Quintett aus San Francisco ganz hervorragend. Mit einem schön nostalgischen Synthieunteron bietet die Band leicht abseitigen, aber atmosphärischen Pop. (Für diesen Tipp bedanke ich mich bei Nicorola.)



HATS «Hurt you» – und zum Abschluss noch etwas von einem neuen Duo aus Manchester. Der erste Song aus einer Reihe von 10 Liedern, die im monatlichen Abstand veröffentlicht werden sollen.

Donnerstag, April 28, 2016

Marissa Nadler, Insecte, My Sound of Silence

Marissa Nadler «Janie in love» – schon seit langem mag ich DreamPop mit Folk- und Wüstensound mit weiblichem Gesang, wie ihn z.B. Mazzy Star in den 90ern, und manch andere Künstler (Gemma Ray, Anna Ternheim, Lana Del Rey, Wilsen, ...) in den darauffolgenden Jahrzehnten in verschiedensten Ausprägungen zelebrierten. Von daher dürfte es auch niemanden verwundern, dass die neue Single der amerikanischen Sängerin Marissa Nadler genau meine Kragenweite ist. Für ihre Verhältnisse ungewohnt peppig ist der Song ein Vorbote auf das jetzt erscheinenden neue Album «Strangers».



My Sound of Silence «Cheater» – in eine ähnliche Kerbe, allerdings etwas kratziger, schlägt auch das Duo aus Schweden. Verhuscht und verhallt, so kommt die Single aus dem aktuellen Album «Low velocity bullets» daher. (Danke an den Musikblog für den Tipp.)



Insecte «La Valentine» – und zum Abschluss noch eine ganz neue Band aus Frankreich. Hier geht es deutlich poppiger zu, mit starkem 80er Touch, wippendem Groove und flächigem Synthieeinsatz.

Sonntag, April 24, 2016

Kidsmoke, Her’s, Essaie Pas

Her’s «Dorothy» – wer fluffy PostPunk mag (sofern es dieses Genre gibt), der ist mit der am 6. Mai erscheinenden Debütsingle des Liverpooler Duos Her’s bestens bedient. Ich höre hier Beach Fossils oder Wild Nothing raus, allerdings mit mehr treibendem Beat und vorwärtsgehender Songstruktur.



Kidsmoke «Heartache» – soundmäßig nichtgänzlich unkompatibel zu Her’s ist auch das neue Lied der walisischen Band Kidsmoke. Die Jangle-Gitarren sprechen mich als Smiths-Fan natürlich an – ein richtig toller Song. :-) (Danke an withoutmyecho für den Tipp.)



Essaie Pas «Demain est une autre nuit» – zum Abschluss nun noch etwas andere Klänge. Minimal Synth mit Coldwave-Einschlag aus Kanada, und das noch auf Französisch - herrlich!

Mittwoch, April 20, 2016

Drei tolle neue Alben: SULK, Wild Belle, PJ Harvey

Dsa Musikjahr lässt sich bisher, zumindest was die Alben angeht, aus meiner Sicht etwas schleppend an. Umso erfreulicher, dass nun in den letzten paar Tagen gleich drei gute scheiben erschienen sind, die ich hier doch kurz würdigen möchte.

Da wäre zunächst SULK mit «No illusions». Endlich mal wieder eine britische Gitarrenband, deren Musik mir auch auf Albumlänge gefällt. SULK, früher The Ruling Class, zeigen zwar nach wie vor starke Madchester-Anklänge und Songs wie «The only faith is love» klingen nach den Stone Roses 2.0, aber dennoch hat das neue Werk genug Eigenständigkeit, um bei mir zu punkten.



Dann gibt es «Dreamland» von Wild Belle. Das Duo aus Chicago hatte mich vor 2 Jahren bereits mit der Single «Keep you» begeistert; leider fand ich das dazugehörige Album nur so lala. Aber nun, mit der aktuellen Scheibe, haben sie wirklich einen Knüller hingelegt. Ihre Mischung aus den diversesten Musikstilen, bis hin zu Reggae und Dub, macht richtig Laune, und erinnert mich zuweilen an Lana Del Rey, allerdings ohne ihre Düsternis.



Und die dritte im Bunde ist PJ Harvey mit «The Hope Six Demolition Project». Ich war nie ein großer PJH-Fan, das gebe ich unumwunden zu. Doch bereits mit ihrem vorigen Werk, «Let England Shake», wusste sie mich zu überzeugen, und nun hat sie mich endgültig auf ihrer Seite. :-) Für mich ist ihr neues Album das bisher beste des bisherigen Jahres, trotz (oder gerade wegen) aller Kratzigkeit und teilweisen Seltsamkeit der Musik, die diesmal dennoch auch Popstrukturen aufweist und zuweilen sogar gefällige Melodien einstreut. Dass Polly Jean hier auch wieder sehr politisch ist und z.B. die amerikanische Sozialpolitik kritisiert, macht das Werk noch interessanter.

Montag, April 18, 2016

Gold Zebra, HYLA, Black Honey

HYLA «Chaos for you» – diese australische Shoegazeband hatte mich vor einer Weile schon mit ihrer letzten EP begeistert. Nun legen sie einen neuen Song nach, der in die selbe Kerbe schlägt: melodischer Shoegaze ohne nerviges MBV-Rumgeeier. :-)



Black Honey «All my pride» – und noch ein „alter Bekannter“ für Coast Is Clear-Leser. Die britische Band mit ihrem psychedelischen Sound legt einen weiteren tollen Song vor. (Danke an Nicorola fürs Aufmerksammachen – hätte das Lied fast verpasst.)




Gold Zebra «Love, french better» – und zum Abschluss noch was Älteres, das mir allerdings erst jetzt zu Ohren gekommen ist. Als Freund von Coldwave-Synthiesounds trifft die Band aus Kanada natürlich genau meinen Geschmacksnerv.


Freitag, April 15, 2016

SAGE, Hellens, SPC ECO

SAGE «One last star» – ehrlich gesagt habe ich bis vor kurzem noch nie von dem französischen Elektropop-Produzenten SAGE gehört. Aber schon nach wenigen Takten der Single wird klar, dass seine Musik genau mein Ding ist. Ohne ausschließlich mit den 80ern zu flirten (wie es ja heutzuatge durchaus angesagt ist), erschafft Ambroise Williaume nicht nur bei diesem Song, sondern auf seinem gesamten, sehr gelungenen Debütalbum eine ganz eigene Atmosphäre. Tanzbar und irgendwie auch melancholisch. Klarer Kandidat für meine 2016er Top 20!


SAGE - One Last Star (official audio) von GreenUnitedMusic


Hellens «Distancia (EP)» – Shoegaze geht ja immer bei Coast Is Clear. :-) Vor diversen Jahren hatte ich hier ja mal eine kleine Asien-Reihe, und nun kann ich diese mit der Band Hellens aus Indonesien fortsetzen. Die Debüt-EP dürfte, wenn sie das Niveau der zwei momentan streambaren Songs hält, ein ziemlicher Knaller werden.



SPC ECO «All we have is now» – und gleich noch mal sphärische Klänge. SPC ECO muss ich wohl nicht erst großartig vorstellen – diese Band des ehemaligen Curve-Masterminds Dean Garcia hatte ich ja schon mehrfach im Blog. Mit schöner Regelmäßigkeit werden neue EPs und Alben veröffentlicht, und nachdem die letzten eher so lala waren, ist das neue Werk wieder richtig toll. Schön düster, schön atmosphärisch.

Montag, April 11, 2016

Wyldest, Johnny Lloyd, Pale Spectres

Wyldest «Stalking moon» – dies ist meine bisherige EP des Jahres, denke ich – Wyldest kommen aus London und spielen wunderbaren DreamPop. Nicht zu verträumt, aber atmosphärisch und abwechslungsreich. Sehr toll! (Danke an lieinthesound für den Tipp.)




Johnny Lloyd «Hello death» – okay, das ist jetzt nicht gerade der fröhlichste aller Titel. Aber was der britische Sänger hier zeigt, ist trotz, oder gerade wegen einer gewissen Traurigkeit absolut hörenswert. Mich erinnert das ein wenig an I Am Kloot.




Pale Spectres «Your boyfriend's girlfriend» – zum Abschluss dann mal etwas Beschwingtes aus Frankreich – die Band hatte ich schon einige Male in meinem Blog, und da der neue Song wieder famosen TweePop darstellt, will ich Euch damit ein weiteres Mal beglücken.


Freitag, April 08, 2016

Avec Sans, HAWK, Echorev

Avec Sans «Heartbreak Hi» – mal wieder eine Prise Pop gefällig? Dann habe ich hier das neue Video des britischen Duos, das mit zartschmelzendes Synthies zu gefallen weiß.


Echorev «D.O.L. 2016» – und gleich noch einmal poppige Klänge eines Duos, diesmal bestehend aus einem Kalifornier und einem Deutschen. Die aktuelle Single gefällt mir sehr gut, muss ich sagen. Immer schön, wenn es einer Band gelingt, mit elektronischen Klängen eine warme Atmosphäre zu erzeugen.



HAWK «Hunt» – abschließend noch ein prima Fund meines Blogkollegen von Nicorola, der bei dem Song u.a. Parallelen zu Radiohead zieht. Kein abwegiger Vergleich.