Freitag, September 04, 2015

Younghusband, Natali Felicia, Blackie & the Oohoos

Younghusband «Waverly street» – das ist ja mal eine wirklich feine Sommernummer, die die britische Band Younghusband (letztes Jahr immehrin Vorband bei Slowdive in London!) mit der neuen Single abliefert! Nicht so bratig wie früher, dafür sehr beschwingt.




Natali Felicia «Easy ride» - okay, wenn eine Band oder Sängerin musikalisch in eine Richtung geht, die mich an Lana Del Rey erinnert, hat man damit quasi pawlowsch meine Aufmerksamkeit sicher. Die neue Single der schwedische DarkPop-Sängerin Natalia Felicia lehnt sich schon sehr an LDR an, und um genau zu sein ist der Anfang sogar recht ungeniert von «Fucked my way up to the top» abgekupfert. Das gibt Abzüge in der Kreativitätsnote, aber der Song ist sehr gelungen.




Blackie & The Oohoos «Song fot wo sisters» – aus Belgien stammt diese Band, die schon vor zwei Jahren ihr Album «Song for two sisters» herausbrachte, das mir allerdings erst jetzt zu Ohren gekommen ist. Sehr schön druckvolle, teils etwas schräge, aber immer atmosphärische Musik!

Mittwoch, September 02, 2015

Thayer Sarrano - Das Album ist da!

Ich hatte vor einigen Wochen ja schon einmal hier erwähnt, dass das neue Album «Shaky» der US-amerikanischen Thayer Sarrano am Horizont erscheint. Nun ist es erschienen – und es ist wirklich grandios. Eine gelungene Mischung aus «So tonight that I might see» von Mazzy Star mit einer Prise «Ultraviolence» von Lana Del Rey. Melancholische Wüstenmusik mit viel Atmosphäre und tollen Melodien (besonders gut bei den Tracks «Aim» und «Thieves» zu hören). Wer also eins der musikalischen Highlights des Musikjahres 2015 sein eigen nennen will, sollte die ausgesprochen taschengeldfreundlichen 6 US$ für den digitalen Download (oder 10 $ für eine CD) bei Bandcamp investieren.

Sonntag, August 30, 2015

The Familiar, Hyla, Century Thief

Da ich aktuell arbeitsmäßig ziemlich eingespannt bin, heute nur ganz kurz und knapp drei Musiktipps:

The Familiar «Patience» – neue Elektropop-Single.




Hyla «Fever calls late» – neue tolle EP der australischen Shoegazeband.




Century Thief «Pillar» – schöner Song (aus einem ansonsten eher mauen Album).

Freitag, August 28, 2015

Dayflower - Musik für das Sommerende

So langsam neigt sich ja der Sommer zu Ende, und bevor der Herbst Einzug hält, sollten wir uns alle noch einmal an fluffigem britischen Indiepop erfreuen. Passenderweise hat die Band Dayflower aus Leicester den Soundtrack für laue Abende parat – das aktuelle Video «Heart shaped tambourines» janglet sympathisch und beschwingt vor sich hin, und die B-Seite «Cutaways» packt die Schrammelgitarren aus. (Danke an withoutmyecho für den Tipp.)

Sonntag, August 23, 2015

Saycet, CURL, Drift.

Saycet «Quiet days (feat. Phoene Somsavath» – erst neulich habe ich das französische IDM/Electro-Projekt Saycet kennengelernt, obwohl es die Band schon seit einger Zeit gibt. Das neue Album «Mirage», das Anfang des Jahres erschienen ist, halte ich für sehr gelungen – zum Teil befinden sich darauf richtig poppige atmosphärische Songs darauf, wie dieser hier.



CURL «Exit real life» – ebenfalls aus Frankreich stammt diese Band, die gitarrenlastigeren Pop spielt und mich dabei manchmal ein wenig an Garbage o.ä. erinnert. Das Debütalbum «Exit real life» macht schon Spaß.



Drift. «Mirage» – diese neue Londoner Band hat erst zwei Songs veröffentlicht, die aber beide sehr vielversprechend klingen. Man könnte ihren Stil als Mischung aus Elektronik und DreamPop bezeichnen. (Danke an den Don't be real, be postmodern-Blog für den Tipp!)

Mittwoch, August 19, 2015

Das Ende von last.fm...?

Die meisten, die (wie ich) langjährige last.fm-User und -Süchtige sind (ich benutze die Website seit 2005 aktiv), werden sicherlich am Montag Abend auch voller Schrecken das neue Design mitsamt seinen ganzen Fehlern und fehlenden Funktionen wahrgenommen haben. (Am schlimmsten sind für Zahlennerds wie mich die jetzt plötzlich falschen Statistiken - hätte ich mal bloß die Daten von der alten Site gesichert...) Sollte das das Ende von last.fm einläuten, ähnlich wie bei Myspace? Das negative Feedback zu dem Relaunch ist gigantisch, und dass eine offensichtlich nicht fertig programmierte Seite einfach online gestellt wird, ist nicht sehr professionell und lässt nichts Gutes für die Zukunft der Website ahnen. Ein User hat das Ganze in einem Artikel sehr gut zusammengefasst:

http://waxontape.tumblr.com/post/127019105956/the-end-of-the-affair-a-retrospective-of-my-time

Und für alle Mac-User: hier gibt's ein Skript + Anleitung, wie man zumindest die über die Jahre gescrobbelten Titel in einer Textdatei sichern kann – für den Fall, das last.fm die Pforten dicht macht:

https://getsatisfaction.com/lastfm/topics/-tutorial-how-to-export-scrobbles-on-mac-os-x?topic-reply-list[settings][filter_by]=all&topic-reply-list[settings][page]=1

EDIT: So übersichtlich sah last.fm "früher", also bis Montag Mittag aus, seufz:

Dienstag, August 18, 2015

Actor, Krist Krueger, Wild Ones

Actor «Baby cries» – die neue Single der britischen Sängerin Actor knüpft nahtlos dort an, wo «Feline» aufgehört hat: atmosphärischer Pop mit schöner Twang-Gitarre.



Krist Krueger «Desolation Sessions» – aus Portland stammt dieser Sänger, der u.a. sonst für Southerly die Songs schreibt, und bei seinen Solo-Sachen mehr dem Folk frönt. Zwei sehr gelungene Lieder enthält seine neue Veröffentlichung.



Wild Ones «Dim the lights» – etwas poppiger geht es bei dieser Band, die ebenfalls in Portland beheimatet ist, zur Sache. Die neue EP «Heatwave» umfasst immerhin volle 6 Songs und ist damit fast schon ein kleines Album.

Sonntag, August 16, 2015

Paper, Tempers, Pure Morning

Paper «Come on» – die schwedische Krautpunk-Band ist wieder da, mit einer neuen Single, die etwas elektronischer und softer klingt als gewohnt, aber wieder ziemlich klasse.





Tempers «Undoing» – noch etwas finsterer geht es bei der neuen Single des New Yorker Duos Tempers zur Sache. Der pulsierende Elektrobass lässt an PostPunk denken.





Pure Morning «Louder» – zwar bedient sich die mexikanische Band Pure Morning bei ihrem Song «Louder» ziemlich dreist bei den Field Mice («Sensitive»), aber ihr Lofi-Shoegaze-Twee-Stück macht trotzdem (oder gerade deswegen?) Spaß. Auf dem Debutalbum «The Broadcasting Department of Philadelphia» wird stilistisch auch den Pains of Being Pure at Heart und Sarah-Rec.-Bands gehuldigt. (Danke an withoumyecho für den Tipp!)