Mittwoch, Juni 29, 2016

Red Sleeping Beauty, Japanese Breakfast, Zola Blood

Red Sleeping Beauty «Always» – lange ist's her, dass man etwas von der schwedischen Band auf dem Shelflife-Label gehört hat. Nun sind sie mit einem neuen Album wieder da, und es bietet im Grunde den gewohnten RSB-Sound – twee-artiger Indiepop-Sound, diesmal allerdings recht elektronisch. Das Rad wird nicht neu erfunden, aber es klingt doch durchaus unterhaltsam.



Japanese Breakfast «Jane Cum» – die US-amerikanische Sängerin verarbeitet auf ihrem neuen Album «Psychopomp» den Tod ihrer Mutter, doch trotz des ernsten Themas ist es über weite Strecken durchaus leichtfüßiger Dreampop. Die Single allerdings geht schon etwas düsterer zur Sache. Das richtige Video gibt's bei VEVO.


Zola Blood «Heartbeat» – die britische Band mit ihrer dritten Single von ihrem demnächst erscheinenden Debüt-Album.


Sonntag, Juni 26, 2016

Portishead, Broods, Slow Dawn

Portishead «SOS» – einen neuen Song von Portishead gibt es nun nicht alle Tage zu bestaunen, deshalb will ich diese famose ABBA-Coverversion hier auch gebührend abfeiern. Wirklich grandios, wie düster und bedrohlich dieser 70er Jahre Klassiker der Schweden ins Portishead-Universum hinüber transferiert wurde. Stammt übrigens aus einen Soundtrack, d.h. jegliche Hoffnung auf ein neues Album ist verfrüht.


Broods «Free» – ein nettes Pop-Duo aus Neuseeland. Auf Albumlänge ist der Sound zwar für meine Ohren auf Dauer etwas steril, aber die Single ist klasse.


Slow Dawn «Decay» – und zum Abschluss noch ein wenig klassischen Shoegaze der wunderbar waberigen Sorte. Das psychedelische Video passt natürlich 1a zu den Klängen, die die kanadische Band hier zelebriert.

Donnerstag, Juni 23, 2016

Haley Bonar, Burning Hearts

Haley Bonar «Kismet Kill» – ich lehne mich mal aus dem Fenster und prognostizierte, dass das demnächst erscheinende neue Album der US-Sängerin Haley Bonar ziemlich toll und ein ganz heißer Kandidat auf meine Jahres-Nr. 1 wird. Jedenfalls wenn ich die beiden bisher veröffentlichten Singles als Maßstab heranziehe. Auch die aktuelle Single ist wieder grandios – sensationelle Gitarren, eine schöne Melodie und eine latent melancholische Grundstimmung, die von dem deprimierenden Video sehr gut abgebildet wird.



Burning Hearts «Work of art» – und eine meiner Lieblings-Finnen-Bands ist ebenfalls zurück. Die neue Single knüpft genau da an, wo die Band vor einer Weile aufgehört hat - schmachtiger Indiepop mit entrücktem Gesang. Wunderbar!

Montag, Juni 20, 2016

Ghostwriters Collective, Laura Lee

Heute gibt es mal feinziselierten Synthiepop auf die Ohren. Zunächst von der jungen Londoner Sängerin Laura Lee. Auf dem Foto sieht sie zwar etwas unausgeschlafen aus, aber ihre Musik kommt keinesfalls schläfrig daher, ganz im Gegenteil. Klar, die 1980er Jahre werden, wie es heutzutage durchaus üblich ist, wieder ordentlich zitiert und abgefeiert, aber dsa muss ja kein Nachteil sein. 


Und an «We're magic», der aktuellen Single des Ghostwriters Collective, war sie ebenfalls beteiligt, sowohl als Songwriterin wie auch als Sängerin - tolles Lied, wie ich finde!

Freitag, Juni 17, 2016

L’Anarchiste, Tying Tiffany

L’Anarchiste «And it goes» – ich beginne heute mit einem etwas älteren Song, den ich aber erst jüngst für ich entdeckt habe. Die Band aus Salt Lake City spielt atmosphärischen Folk-Rock und hat letztes Jahr mit «Giant» ihr zweites Album herausgebracht, auf dem mir dieser Track besonders gut gefällt.



Tying Tiffany «A Lone Boy» – ach, wisst Ihr was, dann ist heute einfach mein komplettes Posting retro. Denn auch diese tolle Elektropop-Nummer ist schon vor einer gehörigen Weile (2014, um genau zu sein) erschienen. Mir ist die US-Band vor längerer Zeit das erste Mal aufgefallen, als sie ein Lied auf dem FIFA 2010 (?)-Soundtrack hatte.


Mittwoch, Juni 15, 2016

Zoey Lily, Stillwave, Gioumourtzina

Zoey Lily «Edges» – mit angedunkelter, cinematographischer Musik kann man mich nicht erst seit Lana Del Rey begeistern. Von daher rennt die junge britische Sängerin mit ihrer Debüt-Single bei mir offene Türen ein. Toll!



Stillwave «What have you» – die holländische Shoegazeband Stillwave hatte ich ja schon vor einer Weile in meinem Blog vorgestellt. Mittlerweile gibt es eine neue Single, die wieder eine schöne Mischung aus atmosphärischen Gitarren und leicht düsterem Gesang bietet.



Gioumourtzina «Leviathan» – nach längerer Zeit will ich Euch auch wieder eine griechische Band, diesmal aus Thessaloniki, präsentieren. Ihr Album «Blakk Metal» ist soeben erschienen und besticht durch teils an Filmscores erinnernde Elektroniklandschaften.

Sonntag, Juni 12, 2016

I Was A Teenage Satan Worshipper, Britta Phillips, Corbu

I Was A Teenage Satan Worshipper «The Howling» – wer meinen kleinen Blog seit den Anfängen verfolgt hat, wird sich vielleicht noch an diese finnische Band mit dem seltsamen Namen erinnern. Vor bald 10 Jahren machte sie mit ihrer Mischung aus Indie, Schrammelgitarre und Disco von sich reden. Dann wurde es ruhig um sie. Und durch Zufall stieß ich diese Woche darauf, dass sie letztes Jahr tatsächlich ein neues Album namens «Gttrgh» herausgebracht haben. Ein sehr gutes Album übrigens. Nicht mehr so flippig wie ehedem, dafür düsterer, was mir natürlich auch entgegen kommt. Dieser Song hier erinnert mich an The Horrors.



Britta Phillips «Million Dollar Doll» – und auch Britta Phillips, ihres Zeichens bei Dean & Britta und Luna aktiv, ist wieder da. Auf ihrem ersten Solo-Album «Luck or magic» bietet sie wunderbare Coverversionen sowie einige Eigenkompositionen. Dies alles diesmal mit viel Synthieeinsatz.



Corbu «Through Emptiness» – zum Abschluss ein paar sanft dahingleitende Klänge eines Duos aus New York, das demnächst ihr Debütalbum herausbringen wird. (Danke an Nicorola für den Tipp.)


Mittwoch, Juni 08, 2016

Sleepy Kitty, Palace Winter

Sleepy Kitty «Mockingbird» – so, jetzt wird mal (ausnahmsweise) ordentlich gerockt hier! Das US-Duo hat gerade eine 8-Track-EP mit der üppigen Spielzeit von knapp 15 Minuten veröffentlicht, auf dem sich auch dieser tolle Song hier befindet. Andere Stücke auf der EP sind zum Teil nur 45 Sekunden lang...


Palace Winter «Positron» – ganz ganz wunderbare Nummer zwischen fluffigen Wavegitarren und Twee-Attitüde. Das Debüt-Album «Waiting for the world to turn» ist gerade erschienen.