Der große Coast Is Clear-Jahresrückblick 2018 – Teil 2: Die tollsten Alben des Jahres

Freitag, Dezember 28, 2018 Parklife 2 Kommentare


Kommen wir heute zur Königsdisziplin eines jeden Jahresrückblicks – den Alben. Im Grunde gilt für mich hier das selbe, was ich auch schon in Teil 1 vermerkt habe: 2018 war ein dürres Musikjahr, und ein Jahr, in dem ich noch nie so wenige tolle Alben zusammen bekommen habe wie diesmal. Aus diesem Grund wird es ausnahmsweise auch keine Top 50+ geben, sondern nur eine Top 33.

Wie üblich fange ich mit den größten Enttäuschungen 2018 an – da muss an erster Stelle die neue Scheibe von Mylène Farmer stehen. Ja, ich weiß, irgendwie habe ich sie in den letzten Jahren des öfteren schon in dieser Rubrik erwähnt, aber mit ihrem neuen Werk ist ein neuer Tiefpunkt erreicht: das erste Mylène-Album in ihren >30 Jahren, auf dem ich keinen einzigen Song mag... Enttäuschend fand ich leider auch das Club 8- und das Azure Blue-Album. Sogar ein richtiger Schock war die neue Single „meiner“ Marina (& the Diamonds) mit Clean Bandit, die an schlimmsten weichgespülten Radiopop erinnert.

Aber genug lamentiert, zurück zum Positiven. Neuentdeckung und Band des Jahres sind für mich eindeutig The Limiñanas, die gleich mit zwei Alben weit vorne einlaufen. Hier nun also die besten Alben 2018, die Coast Is Clear-Favoriten des Jahres:



01. Tocotronic – Die Unendlichkeit
Nicht wirklich überraschend, dass Tocotronic sich dieses Jahr den Platz an der Sonne bei mir gesichert haben – seit längerem sind die (Ex-)Hamburger Garanten für gute Musik und haben in den letzten zwei Jahrzehnten herzlich selten enttäuscht. Auf ihrem neuen Werk haben sie zudem gleich zwei 4-Sterne-Songs (siehe meine Song-Charts), das hat niemand anderes geschafft. Das Album befasst sich thematisch mit dem Älterwerden, ist ein persönlicher Rückblick der Band, weshalb es z.T. auch etwas ruppigere Songs gibt, die an die rumpeligen Anfänge der Tocos erinnern (ich selbst bin eher Fan der späteren Werke ab K.O.O.K.).
Favoriten: Electric Guitar, Die Unendlichkeit, Bis uns das Licht vertreibt



02. Roxiny – Rituals (EP)
Klar kann man jetzt diskutieren, ob eine EP in die Jahrescharts genommen werden darf, aber ich finde, bei 6 Songs ist das absolut angebracht. Zudem ist die Debüt-EP der US-amerikanischen Sängerin mit dominikanischen Wurzeln die Veröffentlichung mit der höchsten Hitdichte 2018: 5 der 6 Lieder sind richtig gut. Ihre Mischung aus PostPunk, PsychPop und Electronic hat es mir sehr angetan, und vor allem die Single «Goliath» ist ein Knaller, genauso das motorikbeatige «Golden Prophets» oder ihre düstere Electro-Coverversion von Blurs «Song 2». Als feministische Aktivistin haben Roxinys Lieder oft auch einen sozialpolitischen Hintergrund, was ein weiteres Plus ist.
Favoriten: Goliath, Golden Prophets, Neo



03. The Limiñanas – Shadow People
Das Frankreich-Album des Jahres stammt von diesem Duo – ihre Mixtur aus Garagerock, Psychedelic und Yéyé, alles mit charmant französischem Akzent und auch diversen Gastmusikern wie Peter Hook garniert, macht wirklich Spaß und war schon sehr früh im Jahr 2018 einer der Topanwärter auf einen vorderen Platz in meiner Rückschau.
Favoriten: Shadow People, The Gift



04. Metric – Art of Doubt
Ich glaube, ein Metric-Album hatte ich bislang noch nie so weit vorne in meiner Liste – 2018 ist es endlich soweit. Emily Haines und ihre Bandmitglieder liefern auf ihrer neuen Scheibe eine Fülle sehr energetischer, melodischer Songs, und mit «Dark Saturday» auch einen meiner Hits des Jahres.
Favoriten: Dark Saturday, Now or Never Now



05. Johnny Marr – Call the Comet
Was Morrissey in den letzten Jahren verwehrt geblieben ist, hat Johnny Marr geschafft: einen Platz in meinen heißumkämpften Top 5 zu ergattern. Und dies vollkommen zu Recht, denn sein aktuelles Album ist wunderbarer britischer Gitarrenpop/-rock, hat sogar manchmal Krautrock-Einflüsse (wie schon öfter erwähnt kriegt man mich damit in der letzten Zeit einfach), und auch gesanglich kann Marr absolut überzeugen.
Favoriten: Walk Into The Sea, My Eternal



06. Soft Science – Maps
Der Band aus Kalifornien gebührt der Titel „Shoegaze-Album des Jahres“. Vielleicht auch, weil es nicht nur Gitarrenwände bietet, sondern auch gute Melodien, die zuweilen etwas an Lush erinnern. Gerade Hits wie «Breaking» oder «Diverging» heben diese Musik aus der (inzwischen fast unüberschaubaren) Masse der „08/15-Gazer“ ab.
Favoriten: Breaking, Diverging, Sooner



07. The Limiñanas – I’ve Got Trouble in Mind Vol. 2
Yep, ich weiß, die Limiñanas hatten wir eben schon mal. Und auch wenn dieses Album „nur“ eine 7"- und Raritätensammlung ist (und damit in Hardcore-Musiknerd-Kreisen vermutlich nicht in eine Top 10 gehört), zeigt die Band auch bei diesen „Resten“ ihre Qualitäten mit treibendem Garagerock und einem Gespür für Melodien.
Favoriten: Russian Roulette, The Mirror, Curse of Santa Claus



08. Thayer Sarrano – Acoustic Chamber Live from the Georgia Theatre
Sicherlich kann man wiederum vortrefflich darüber streiten, ob Live-Alben in eine Jahreschartliste gehören, aber da Thayer hier auch zwei neue Songs vorstellt und sie ihre Musik zudem neu arrangiert hat (mit Kammerorchester), erlaube ich es mir einfach mal. Außerdem ist das (Mini-)Album erwartungsgemäß super – ich mag ja diese sog. „Southern Gothic"-Musik, wie sie auch Mazzy Star zelebrieren. Wie immer eine angenehm dunkle, melanchlische Grundstimmung, die durch das Orchester eher noch verstärkt wird.
Favoriten: Quiet Now Your Bones, I Will Never Be Used to Your Beauty



09. Fröst – Matters
Motorikbeats sind nun mal einfach klasse. :-) Und so ist es keine Überraschung, dass das Debüt-Album des britisch-schwedischen Duos (mit Connections zu Stereolab und Fujiya & Miyagi) bei mir positive Vibrations auslöst. Vor allem, da man die „Hauptbands“ deutlich raushört.
Favoriten: Revord Still Spinning, La Venus d’argent



10. Holy Motors – Slow Sundown
Dass man mich mit Mazzy Star-artiger Musik seit jeher antriggert, habe ich ja schon etwas weiter oben erwähnt. Die Holy Motors stammen aus Estland, was man ihrem Sound aber nicht anhört, der auch direkt aus der amerikanischen Wüste kommen könnte.
Favoriten: Sleeprydr, Signs



11. Teleman – Family of Aliens
Diese englische Band taucht ja seit einiger Zeit mit schöner Regelmäßigkeit in meinen Jahrescharts auf – und das aus gutem Grund, denn ihr „Post-BritPop“-BritPop besticht durch wunderbare Melodien und leicht hymnische Arrangements. So auch auf ihrem neuen Album, das neben süperben Hits wie «Song for a seagull» allerdings leider auch ein paar Lieder enthält, die ich gar nicht mag, so dass es am Ende nicht ganz für die Top 10 reicht.
Favoriten: Song For A Seagull, Family of Aliens



12. Echolust – Loomer
Im Vergleich zu den letzten Jahren sind Shoegaze-Alben 2018 bei mir wieder etwas auf dem aufsteigenden Ast. So ist auch diese Scheibe der amerikanischen PostPunk-Gazer ein Highlight für mich – sehr düster, fast schon bedrohlich, kommen ihre Lieder daher.
Favoriten: Superposition, Sabi Said



13. Princess Chelsea – The Loneliest Girl
Die neuseeländische Sängerin Chelsea Nikkel ist mit ihrem unterschwellig subversiven „Disney-Core“-Sound ja nun seit Jahren, spätestens seit dem grandiosen «The Cigaret Duet», regelmäßiger Gast in meinem Blog. Ihr neues Album ist zwar in meinen Ohren nicht durchgängig toll, hat aber wieder einige Hits im Gepäck.
Favoriten: I Love My Boyfriend, Wasting Time



14. Eliza Shaddad – Future
Die schottische Sängerin hat dieses Jahr endlich ihr lang erwartetes Debütalbum herausgebracht – und kann mich mit ihrem Indie-Folk-Rock absolut überzeugen, vor allem, da sie auch Ausflüge in leicht poppige Melodien wagt.
Favoriten: White Lines, Daydreaming



15. James – Living in Extraordinary Times
Die britische Band James, die Anfang der 90er im Zuge der Madchester-Bewegung mit Über-Hits wie «Sit down» ins Licht der Öffentlichkeit rückte, ist seitdem nach wie vor aktiv und bringt in schöner Regelmäßigkeit neue Alben heraus. Das neue Werk ist das mMn beste seit langem und weist keinerlei Anzeichen von Altersmilde auf.
Favoriten: Hank, Better Than That



16. Vive La Fête – Destination Amour
„Ach, die gibt's noch?“ – so die Reaktion eines Freundes, als ich ihm vom neuen Album des belgischen Electroclash-Duos erzählte. Ja, tatsächlich, die Band ist unverändert produktiv und hat immer wieder prima Alben veröffentlicht. Auch auf ihrer neuen Scheibe bleiben sie ihrer bewährten Mischung aus Synthiegedöns und Gitarrengeschraddel treu.
Favoriten: À Paris, C’est débile



17. Air Formation – Near Miss
Und noch einmal Shoegaze in meinen Top 20 – das aktuelle Werk der britischen Band ist im Grunde sowas wie ein Comeback-Album nach langjähriger Schaffenspause und hat sich einen Platz in den Charts verdient. Die Gitarrenwände werden gekonnt aufgeschichtet. :-)
Favoriten: A.M., Night Chimes



18. Many Voices Speak – Tank Town
Das erste (und einzige) rein skandinavische Album in meiner Top 20 erst auf Platz 18, das ist schon etwas ungewöhnlich. Aber wie schon im Einleitungstext erwähnt haben diverse schwedische Bands in diesem Jahr eher enttäuscht denn begeistert. Many Voices Speak, das Projekt der Sängerin Marilda Mård, konnte mich hingegen durchaus überzeugen und erinnert mich zuweilen etwas an Sad Day For Puppets.
Favoriten: I Saw You, Chances



19. Deep Sea Arcade – Blacklight
Bei dieser australischen Band würde man nicht unbedingt auf die Idee kommen, dass sie aus Sydney stammen, denn ihr Sound ist sehr britisch und vereint Elemente von BritPop und Madchester auf unterhaltsame Weise.
Favoriten: Some Of Us, Don’t Look Back



20. Cults – Motels
Noch so ein No-Go: ein reines Cover-Album in den Jahrescharts. Aber da ich jetzt eh schon mit allen ungeschriebenen Gesetzen gebrochen habe, habe ich auch keine Hemmungen, die Scheibe des New Yorker-Duos in die Top 20 zu hieven. Sie covern das klassische 1979er-Debüt-Album der New Wave-Band Motels, und das wirklich gelungen und charmant.
Favoriten: Atomic Café, Celia


21. The Daysleepers – Creation
22. Liela Moss – My Name Is Safe In Your Mouth
23. BirdPen – There’s Something Wrong With Everything
24. Poppy Ackroyd – Resolve
25. Heaven – All Love Is Blue
26. Black Honey – Black Honey
27. Beach House – 7
28. Malcolm Middleton – Bananas
29. Abay – Love and Distortion
30. Tiny Deaths – Magic
31. HelloLisa – Haunted Strange Parties
32. Clara Luzia – When I take your hand
33. Rådjuret – Rådjuret

Das waren dann also meine Favoriten 2018 – mal schauen, was das nächste Jahr alles bringen wird. Auf meiner Watchlist ganz oben steht natürlich das neue Album von Lana Del Rey, «Norman Fucking Rockwell», vor dem neuen Marina (& the Diamonds)-Album habe ich hingegen mittlerweile etwas Angst... Auch warte ich noch auf The Soulboy Collective und die Chromatics. Gleich für den 1.1. ist das Debüt von Wyldest angekündigt, dazu kommen dann noch im Laufe des Jahres Ladytron, Bethany Curve, Desperate Journalist und Daughter. Es bleibt also spannend. :-)

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Der große Coast Is Clear-Jahresrückblick 2018 – Teil 1: Die tollsten Songs des Jahres

Mittwoch, Dezember 26, 2018 Parklife 2 Kommentare


Ja, hoppla, ist es schon wieder soweit? Wieder ein Jahr passé? Dann ist es wohl auch an der Zeit für meinen traditionellen musikalischen Jahresrückblick, auf den Ihr alle sicherlich mit großer Spannung wartet. Und so will ich Euch mal nicht länger auf die Folter spannen. ;-)

Wenn ich dereinst an 2018 zurückdenken werde, werde ich mich zuallerzuerst an den längsten Sommer in der Kieler Geschichte erinnern. Und daran, wie Holstein Kiel die zweite Liga gerockt und an die Tür zur Bundesliga geklopft hat. Oder auch daran, dass ich noch nie so viel gearbeitet habe wie 2018, was als Feiberufler ja eher positiv zu werten ist.

Woran ich mich jedoch nicht so sehr erinnern werde ist die Musik, die dieses Jahr erschien. Denn irgendwie war 2018 als Musikjahr ziemlich dünne, jedenfalls für meine Ohren, und so gab es erstaunlich wenige Highlights für mich. (Was sicherlich auch an eben erwähnter Arbeitsauslastung gelegen haben dürfte, die Zeit und Muße gefressen hat.)

So war ich folgerichtig noch nie auf so wenigen Konzerten wie dieses Jahr, nämlich ganzen 6 (dafür waren diese aber auch alle sehr gut). Diese will ich, auch getreu der guten, alten CIC-Tradition, hier als erstes in eine Reihenfolge bringen:

1. Lana Del Rey (Berlin, M.B.-Arena)
2. Cœur de Pirate (Kantine, Köln)
3. Johnny Marr (Grünspan, Hamburg)
4. CHVRCHES (Live Music Hall, Köln)
5. Cigarettes After Sex (Grünspan, Hamburg)
6. Agent Blå (Mittsommer-Party, Elmshorn)

Okay, kommen wir dann mal zu meinen Lieblingssongs 2018 – wie üblich gab es ein paar wirkliche Top-Hits und jede Menge zumindest relativ toller Stücke, die mir den Alltag versüßten. Diese hier meine ich:

01. Lana Del Rey – Venice Bitch




02. Tocotronic – Electric Guitar




03. Roxiny – Goliath
 




04. Metric – Dark Saturday
 




05. Tocotronic – Die Unendlichkeit
 




06. Jonathan Bree – Fuck It
 




07. Death Cab For Cutie – Near/Far
 




08. INVSN – Love
 




09. The Slow Readers Club – You Opened Up My Heart
 




10. Monique Barry – New Eyes




11. Cœur De Pirate – Prémonition





12. Thayer Sarrano – I Will Never Be Used to Your Beauty




13. Bad Bad Hats – Nothing Gets Me High




14. Roxiny – Golden Prophet





15. Many Voices Speak – I Saw You




16. Princess Chelsea – I Love My Boyfriend




17. CHVRCHES – Miracle




18. Priest – Lost Lions




19. Fröst – La Venus D'Argent




20. Teleman – Song For A Seagull



21. Ariel Beesley – Mine
22. Let's Mars – Dedicated
23. Eliza Shaddad – White Lines
24. Therese Lithner – Drown
25. The Limiñanas – Shadow People (feat. Emmanuelle Seigner)
26. Etienne Daho – Après Le Blitz (Yan Wagner Extended Remix) (Feat Flavien Berger)
27. Johnny Marr – Walk Into The Sea
28. Hatchie – Sure
29. James – Better Than That
30. Andreas Dorau feat. Gunther Buskies – Drogenzug
31. The Yearning – Do You Remember?
32. CYN – Believer
33. Cults – Atomic Cafe
34. The Essex Green – Don't Leave It in Our Hands
35. Soft Science – Breaking
36. Déyyess – Escher Heart
37. Twin Oaks – Montauk
38. LUC STARGAZER – Dramaboy And Traumaqueen (Single Edit)
39. Psychic Love – Go away green
40. Vive la fête – A Paris
41. Tiny Deaths – Home
42. Pearl Charles – Sleepless Dreamer


Und dazu noch diese Lieder, ohne Reihenfolge:

Le Blonde – I Break Stallions
Beach House – Dive
Campdogzz – Run Wild
Vive la fête – C'est débile
Fröst – Record Still Spinning
Lana Del Rey – Mariners Apartment Complex
Exitmusic – Iowa
Exitmusic – Trumpets Fade
Firestations – Receiver
Kim Wilde – Cyber.Nation.War
CHVRCHES – My Enemy (feat. Matt Berninger)
Gorillaz – Tranz
Nightmare Air – Sweet Arrows
Nightmare Air – Way We Fall
Lebanon Hanover – Alien
The Limiñanas – Dimanche (feat. Betrand Belin)
Lowell – Bang Bang
Mazzy Star – Quiet, The Winter Harbor
Princess Chelsea – Wasting Time
The Spectors – Borderline
Air Formation – A.M.
Air Formation – Night Chimes
Bad Bad Hats – Talk With Your Hands
Jonathan Bree – You're So Cool
Bryde – To Be Brave
Hatchie – Sleep
Heaven – All Love Is Blue
James – Hank
Therese Lithner – Drift
Missy Higgins – How Was I to Know
Roxiny – Neo
Steady Holiday – Who's Gonna Stop Us
Still Corners – Black Lagoon
Twin Oaks – Dust
Cigarettes After Sex – Crush
Vive la Void – Red Rider
Abay – In Transit
Cults – Celia
De/Vision – They Won't Silence Us
De/Vision – Not in My Nature
Deep Sea Arcade – Don't Look Back
DYLN – Sauvignon and a Kimono
Death Cab For Cutie – Northern Lights
Echolust – Superposition
Flasher – Skim Milk
G-Eazy – Him & I (feat. Halsey)
JUNODEF – Heights
Kali Uchis – In My Dreams
The Limiñanas – The Gift (feat. Peter Hook)
Clara Luzia – Survival
MAYKA – Rich
Okay Champ – William Tell
Soft Science – Diverging
Teleman – Family Of Aliens
Poppy Ackroyd – Quail
Blondino – Nos territoires
Laura Carbone – Who's Gonna Save You
Deep Sea Arcade – Some Of Us
Dubstar – Mantra
DYLN – Wolf
Holy Motors – Signs
James – Leviathan
Kim Wilde – Addicted to You
Lake Ruth & Listening Center – Only An Ocean (Pale Lights Cover)
Lowpines – We Come Right
Marsheaux – Joy & Sorrow (Telecine)
Now, Now – AZ
Twin Oaks – Distance Between
Western Medication – Of Teenage Bliss
Winter – Best Of It
Black Honey – I Only Hurt The Ones I Love
Laura Carbone – Lullaby
Rosie Carney – Bare
Charlie Collins – Wish You Were Here
Gulp – Search For Your Love
Heaven – The Sun Shines Thru in the Evening
Holy Motors – Sleeprydr
King Dude – Velvet Rope
La Habitación Roja – Algo de Verdad
Lowtide – Window
machineheart – Overgrown
Johnny Marr – The Tracers
Johnny Marr – My Eternal
Missy Higgins – Starting Again
October Drift – All broken down
Sophya – Mechanical Butterflies
The Spectors – Labyrinth of Faces
Watoo Watoo – Une derniere fois
Aurora – Churchyard
BirdPen – Natural Rewards
Dead Heart Bloom – Lost In A Dream
Die Nerven – Neue Wellen
Dyan – Absence
James – Hank
Landing – Bright
Mitski – Washing Machine Heart
Hannah Peel – Kiss Me First
Say Lou Lou – Phantoms
Taken By Trees – Once
United Ghosts – Can't Feel the Rain
Xenia Beliayeva – Reihe5

Und wie üblich habe ich die 50 wichtigsten Lieder in einer Spotify-Playlist zusammengefasst:

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Blue Haze - Blood Magic

Sonntag, Dezember 23, 2018 Parklife 0 Kommentare


Blue Haze «Blood Magic» – So, schnell vor Weihnachten noch ein einzelner Tipp, nämlich der wunderbare DreamPop-Track «Blood Magic» dieser deutschen Band, die im Sommer ihre 2. EP «Nightdive» veröffentlicht haben. Shoegaze & Co. sind ja glücklicherweise inzwischen auch hierzulande salonfähig geworden, auch wenn es natürlich weiterhin Nischenmusik ist.

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Handful of Snowdrops, Guster

Dienstag, Dezember 18, 2018 Parklife 0 Kommentare


Handful of Snowdrops «One of Us» – ja, Ihr lest richtig, Handful of Snowdrops sind wieder da. Die kanadische Wave-Band aus den 80er Jahren, die stets einer etwas elektronischeren Spielart frönte, gibt es nun also wieder, und auch wenn Comebacks nach diversen Jahren/Jahrzehnten oft so ne Sache sind und gerne mal enttäuschen, ist doch die neue Single absolut gelungen. Das dazugehörige Album «NOIR» ist Ende November erschienen.


Guster «Hard Times» – durch eine Promomail wurde ich auf diesen Song der Band Guster aus Boston aufmerksam, der angenehm vor sich hin mäandert.


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Le Blonde, Morrissey

Freitag, Dezember 14, 2018 Parklife 0 Kommentare


Le Blonde «I Break Stallions» – es tut mir ja fast etwas leid (aber nur fast!), dass ich Euch heute schon wiede rmit einem angekrauteten Song behelligen muss, aber die neue Single des Duos aus New York ist gar zu schön kratzig, düster und vor sich hin mäandernd, als dass ich sie einfach so verschweigen könnte. Leider gibt es noch kein Album, nur eine Reihe von Einzeltracks, die in den letzten Jahren bei Bandcamp erschienen.


Morrissey «Never Again Will I Be A Twin» – hm, okay, Morrissey im Blog zu featuren ist angesichts seiner zunehmend dubioser gewordenen Aussagen vielleicht etwas umstritten, aber dieses Lied, das von der Deluxe-Edition seines letztjährigen albums stammt, finde ich einfach prima (und musikalisch mag ich ihn ja nach wie vor sehr).

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Grabbel & the Final Cut, Men I Trust

Montag, Dezember 10, 2018 Parklife 2 Kommentare


Grabbel & the Final Cut «Dreams End Here» – wenn mich nicht alles täuscht, habe ich diese deutsche Waveband vor einer ganzen Weile schon mal in meinem Blog vorgestellt. Nach längerer Schaffenspause sind sie seit ein paar Jahren wieder aktiv, geben Konzerte und haben nun auch eine neue EP herausgebracht. Wer auf latent 80er gefärbte Gitarren und PostPunk-Sound steht, wird diese tolle Musik sicherlich auch ins Herz schließen.



Men I Trust «Say, Can You Hear» – soundmäßig passt der Tipp von Nicorola ziemlich gut zum obigen Lied, denn der charakteristische PostPunk-/New Order-Bass findet sich auch in diesem Song wieder. Die Band aus Montreal klingt allerdings etwas poppiger.

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Kosmischer Läufer, Molly Burch

Freitag, Dezember 07, 2018 Parklife 0 Kommentare


Kosmischer Läufer «The Secret Cosmic Music Of The East German Olympic Program 1972–83» – die Geschichte, die hinter diesem Projekt steckt, ist einfach gar zu schön:

While working as a sound editor for DEFA in the 1970’s and 80's Martin Zeichnete led a secret, parallel life writing music to train and inspire East Germany’s athletic elite. This fourth compilation of Zeichnete’s work will take us on a cosmic voyage of both the body and the mind... 
Sie hat nur einen Haken: sie ist frei erfunden, denn tatsächlich ist der britische Musiker Drew McFayden für diese Musik verantwortlich, und auch wenn sie tatsächlich nach den 70er Jahre Kraftwerk oder Neu! klingt, so stammt sie doch aus der Jetztzeit. Gerade ist Vol. 4 erschienen, und wer auf instrumentale elektronische Motorik-Musik steht, wird hier sicher seine Freude haben. Vielleicht hätte sich Erich anno dazumals auch drüber gefreut. ;-)



Molly Burch «Candy» – die aktuelle Single des neuen Albums «First Flower» der texanischen Sängerin hat einen schön nostalgischen Twang-Gitarren-Sound und eine schamchtig-poppige Melodie, die das Herz bei diesen Temperaturen erwärmt.

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NEWMEN, Thayer Sarrano

Dienstag, Dezember 04, 2018 Parklife 0 Kommentare


NEWMEN «Finish Fetish» – wer meinen Blog schon länger verfolgt, für den wird mein seit einiger Zeit vorherrschendes Faible für Krautrock- und Motorik-Sounds nicht verborgen geblieben sein. Und so ist es auch kein Wunder, dass mich eine Promomail, in der mir die deutsche Band NEWMEN mit eben diesen Begriffen angepriesen wurde, sogleich antriggerte. Die Jungs haben jetzt ein Livealbum namens «LAMA LIT'TLE LAMP» veröffentlicht, auf dem sie diesen hypnotischen, teils auch elektronischen Klängen wunderbar frönen. Anfang des Jahres gab es übrigens bereits das reguläre Album «Soft Ware».



Thayer Sarrano «Acoustic Chamber Live from the Georgia Theatre» (Album) – ebenfalls kein Geheimnis ist meine Begeisterung für diese junge Sängerin aus Georgia, die mit ihrer Musik genau den Nerv trifft, den früher Mazzy Star bei mir zum Klingen brachten. Ihr Live-Album, das sie gerade hrausgebracht hat, ist wieder sehr toll, zumal sie hier mit einem Kammerorchester zusammen aufgetreten ist.

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Longwave, Easter Island

Samstag, Dezember 01, 2018 Parklife 0 Kommentare


Longwave «Stay With Me» – ja, huch, das kommt jetzt überraschend – die wunderbare US-amerikanische Shoegaze-/Indie-Band, die vor gut 10 Jahren mit (Szene-)Hits wie «Everywhere you tun» für Begeisterung sorgte, ist wieder da. Und das mit einer absolut gelungenen Comeback-Single, die die Stärken der Band – schöne, leicht hymnische Melodien und tolle Gitarrenflächen – deutlich macht. Hoffentlich gibt es bald noch mehr neue Musik von den Jungs.



Easter Island «Always Room For Another» – okay, mit dem Bandnamen passt man eigentlich nicht zum bevorstehenden Weihnachtsfest, aber die Musik spricht für sich. :-) Das Duo aus Athens, Gorgia, bespielt ebenfalls das DreamPop-Gitarrenfeld.


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