swell foop, jon-YAKATORY


swell foop «Spilled» – Kalifornien ist ja schon seit langem das Mekka und die Keinzelle vieler guter US-amerikanischer Bands. Und so ist es auch kein Wunder, dass das juge Trio swell foop aus Sacramento stammt. Sie haben vorletztes Jahr ihre Debüt-EP veröffentlicht und arbeiten derzeit an ihrem ersten Album. Ich gehe mal stark davon aus, dass das tolle «Spilled» darauf sein wird.



jon-YAKATORY «HOT!!(feat.LOLUET)» – ein in Japan sehr angesagter Songschreiber und Produzent ist jon-YAKATORY, der für seinen neuesten Track mit der ebenfalls angesagten Sängerin LOLUET zusammen gearbeitet hat. Herausgekommen ist ein cooler, natürlich sehr abwechlungsreicher Song mit Einflüssen von Elektro-Swing, südamerikanischem Flair, J-Pop und manch anderem.

adieu, The Linda Lindas


adieu «blue hour» – jetzt hätte ich ja fast vergessen, Euch mal meinen Pop-Hit des Jahres vorzustellen. Er stammt von der Japanerin Kamishiraishi Moka, besser bekannt als adieu, die seit 2017 regelmäßig schönen, leicht melancholischen, aber stets melodischen J-Pop veröffentlicht und dieses Jahr ihr 5. Album herausgebracht hat. Von diesem stammt die Ohrwurm-verdächtige Single «blue hour» – ein Song, der eigentlich auch für westliche Hörer gut verdaulich sein sollte. 



The Linda Lindas «Everybody told me» – aus L.A. stammt dieses eher punkige Quartett, das auf ihrem neuen Album « GOTTA GET OU» allerdings die Gitarren etwas runtergedimmt hat und die Songs etwas stärker ausformuliert. Herausgekommen sind z.B. so wunderbare Tracks wie diese Single.

Lime Garden, the Enma.


Lime Garden «I want to be you» / «Maybe not tonight» – irgendwie habe ich ein wenig gepennt, denn den langsamen Aufstieg der britischen Indieband Lime Garden habe ich gar nicht mitbekommen. Auch wenn sie nicht mega bekannt sind (bisher), so haben sie doch schon eine gewisse Fangemeinde um sich geschart. Angesichts der sehr gelungenen, sehr zupackenden und auch manchmal aneckenden Musik, die sie spielen, die auch eine gewisse Attitüde hat, ist das kein Wunder. Gerade haben sie ihr zweites Album «Maybe not tonight» veröffentlicht. Ich stelle Euch mal zwei Songs vor, einen älteren, der eher den normalen Indierock-Pfaden folgt, und dann einen neueren, der mehr Punch hat.





the Enma. «愛が歌えれば (If I could sing of love)» – noch sehr viel unbekannter ist dieses Trio aus Japan, das Anfang des Jahres ihr Debütalbum herausgebracht hat und eine Art „typischer” japanischer Indiemusik spielt (wenn es so etwas wie „typisch” hier überhaupt gibt). Ihre letzte Single ist wieder sehr gelungen.

シャクムドウ (Shakumudo), Blood Red Shoes


シャクムドウ (Shakumudo) «風船 (Balloon)» – kleine japanische Indiebands gibt es wirklich sehr sehr viele, und auch eine Menge, die mich voll ansprechen. Ziemlich neu ist Shakumudo, die erst 4 Songs veröffentlicht haben, die aber eine ganz wunderbare Atmosphäre entfalten. Ihre letzte Single «Balloon» ist ein schönes Beispiel dafür, wie aus einer DreamPop-Stimmung auch etwas knackigere Gitarren und eine bei japanischer Musik gewohnten unterschwelligen Komplexität Platz finden.



Blood Red Shoes «Useless Sentiment» – schon deutlich länger ist das Duo Blood Red Shoes aus dem UK zusammen. Nach einer gewissen Sendepause melden sie sich mit neuer Musik zurück, in der sie ihren gewohnten Indiegitarren-Stil mit einer Prise 80er mischen.

 

LIA LIA, Caramel Candid


LIA LIA «Adore You» – durch einen Tipp wurde ich auf die Deutsch-Chinesin LIA LIA (mit bürgerlichem Namen Lia Wang) aufmerksam gemacht. Ihre Musik ist stilistisch weit aufgestellt, sie ist auch schon mit der Rapperin Doja Cat aufgetreten, aber mir haben es (natürlich) gerade ihre eher düsteren und Indie-mäßig klingenden Songs angetan. Wie die Single «Adore You», die mich ein wenig an die Blood Red Shoes erinnert. Also Musik, die durchaus zupacken kann, aber teilweise auch nur vor sich hin schwelt. Schon sehr cool! Das Debütalbum «Armor» erscheint am 2. Oktober.



Caramel Candid «@kiemasuyoni» – noch eine ganze Stufe ruppiger geht es bei der japanischen Band Caramel Candid um die Sängerin und Songschreiberin Oto zu. Sie haben, wie LIA LIA, durchaus Punk-Attitüde, spielen eine Mischung aus Indiepop und Mathrock-Momenten und ihre Texte sind oft sehr von dem Ringen mit Einsamkeit, Melancholie und Sehnsucht geprägt.

Coast Is Clear im Radio – Sendung 18 am Donnerstag, 24.9.2026

Am Donnerstag ist es wieder soweit, meine 18. Sendung liegt an – ich werde am Do., 24.9. um 20 Uhr wieder für eine Stunde im Internetradio auf RadioStoneFM zu hören sein. Wie üblich zuerst nur live, d.h. man muss zeitnah den Player anstellen, um die Sendung hören zu können. Bei dem neuen Player ist der Playbutton übrigens sehr dezent geworden, es ist dieser hellgraue Kreis neben dem Lautstärkeregler.

In dieser Sendung geht es wiede rnach Asien, allerdings mal nicht nach Japan, sondern ich stelle mal Bands z.B. aus Südkorea, Taiwan oder Indonesien vor.

Hört doch ruhig mal rein. Die nächsten Sendetermine sind:
Do. 24.09.2026
Do. 22.10.2026
Do. 26.11.2026

» Hier kommt Ihr zur Website von Radio StoneFM
(Der Player ist in der rechten Spalte zu finden (Sendezeiten sind generell Dienstag und Donnerstag von 20–23 Uhr))

Im Forum könnt Ihr auch live während der Sendung mitdiskutieren (kostenlose Anmeldung erforderlich).

Meine Sendungen findet Ihr mittlerweile alle zum Nachhören auch auf Mixcloud (meist am Tag nach dem offiziellen Sendetermin aktualisiert, manchmal auch 1–2 Tage später):

https://www.mixcloud.com/CoastIsClearKiel/

あいみょん (Aimyon), Kamran Khan


あいみょん (Aimyon) «SUPERGIRL» – so nach und nach stelle ich Euch alle vor, die in der japanischen Rang und Namen haben (und viele Unbekannte natürlich auch). Heute ist die Sängerin Aimyon an der Reihe, die seit gut 10 Jahren aktiv ist und die man in den (extrem dehnbaren) Bereich des J-Pop einsortieren kann. Ihre neue Single zeigt schön, dass sie ein Faible für recht entspannte, teils soulig-jazzige Sounds hat – perfekte Musik für den Spätsommer.



Kamran Khan «Daddy, Just Like You» – aus London stammt der Sänger Kamran Khan, der früher bei der Indieband Fake Laugh war und dessen Markenzeichen Indiepop mit leichten 80er Einschlag ist. Auch die neue Single vom neuen Album «I Came From Nowhere & Nowhere Is Where I Am Going», das nächste Woche erscheint, geht wieder in diese Richtung.

Tricky, MILK TALK


Tricky «I'm Yours (feat. Mitch Sanders)» – damals in den 1990er Jahren gehörte der Brite Tricky zu den Pionieren des TripHop, sowohl bei Massive Attack als auch mit seinen Solo-Sachen. Er ist all die Jahre aktiv geblieben und hat weiterhin interessante Musik herausgerbacht. Zugegebenermaßen hatte ich ihn längere Zeit nicht so groß verfolgt, aber seine Veröffentlichungen der letzten Jahre fielen mir positiv auf. So auch sein neues Album «Different When It's Silent», auf dem er vor allem mit Mitch Sanders, der aus Bristol stammt. Die Musik hat eine ziemliche Düsternis und Atmosphäre, und bei der Single wurde sich bei einer The Cure-Basslinie bedient.



MILK TALK «Milk And Honey» – völlig anders klingt dagegen das japanische Duo MILK TALK. Es ist eindeutig vom City Pop inspiriert (der im Westen seit einigen Jahre eine Art Comeback feiert) und kommt sehr smooth und groovy daher.