Neu im Plattenregal: Levy, Office, Puressence

Sonntag, November 11, 2007 Parklife 1 Kommentare

Es ist ein schönes Gefühl, wenn eine Band, die ich in meinem Blog quasi von Anfang an begleitet habe, so lange zusammen bleibt, dass sie ein zweites Album vorlegt. Dies ist der Fall bei der New Yorker Indiepop-Band Levy, deren Szene-Hit «Rotten love» 2005 unsere Ohren umschmeichelte. Jetzt liegt das Nachfolgealbum «Glorious» vor, das furios mit der gleichnamigen Single loslegt, dann aber leider immer mehr abbaut (ein typisches Merkmal von 2007er Alben, wie ich gestern schon anmerkte). So bleibt unter dem Strich ein eher mauer Eindruck zurück. Schade.
Ebenfalls ihr zweites Album bringt das Quintett Office aus Chicago heraus. Nach dem im Selbstvertrieb veröffentlichten Debüt ist «A night at the Ritz» jetzt "bei der Industrie" erschienen, und dies merkt man dem Sound leider auch etwas an, der glattpolierter ist als ehedem. Trotzdem ist eine recht erfrischende Indiepop-Platte entstanden, bei der der POP groß geschrieben wird.Schon deutlich länger im Geschäft sind Puressence aus Manchester, die schon in den 90ern mit ihrem UrbanMelancholic-Sound, flirrenden Gitarren und großen Emotionen für Furore sorgten. Nach ihrem dritten Longplayer «Planet helpless» wurde es einige Jahre still um die Jungs, aber jetzt haben sie sich noch einmal zusammen gerauft und ein neues Album, «Don't forget to remember», eingespielt. An alte Großtaten reicht man damit zwar nicht ganz heran, aber dennoch ist die Musik weiterhin sehr schön leidend und treibend, vor allem die Single «Palisades» ist mal wieder sehr toll!

1 Kommentare:

noplacespecial hat gesagt…

levy-album baut auf keinen fall ab. nachsitzen!