Future Conditional - Die Vergangenheit der Zukunft

Mittwoch, April 18, 2007 Parklife 3 Kommentare

Bobby Wratten ist wirklich sehr aktiv dieser Tage - zum einen hat er gerade das neue Album seiner Band Trembling Blue Stars aufgenommen, zum anderen fand er genug Zeit, um als Gastsänger bei Future Conditional, dem neuen Nebenprojekt der Piano Magic-Masterminds Glen Johnson und Cedric Pin zu fungieren. Und das ist gut so - denn seine samtene Stimme verleiht eingen der wunderbaren Electro-/Synthiepopsongs der Band eine besondere Note und Wärme. Beim Hören des F.C.-Album «We don't just disappear» fühle ich mich so manches mal an Kraftwerk, OMD, New Order oder Anne Clark erinnert - hier wird also dem minimalistischen, analogen Electrosound der frühen 80er gefrönt, dass es nur so eine Freude ist. Das Konzept geht jedenfalls auch auf Albumlänge voll auf - wunderbare Melodien reihen sich aneinander, ein Pop-Hit folgt dem nächsten. Meine Highlights sind der Titeltrack «We don't just disappear» und auch «Crying's what you need», das durch den tollen Frauengesang getragen wird.
Insgesamt ein sicherer Anwärter für meine Jahresend-Top 10 - meine Wertung: 8/10 (leider sind auch zwei etwas anstrengendere Stücke auf der CD, sonst hätte ich noch mehr Punkte rausgerückt!)

3 Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Der subjektiv beste (und vor allem atmophärischte) Song der Platte, nämlich "Your love leaves me colder", hätte durchaus auch Erwähnung finden sollen, pfft.

Parklife hat gesagt…

Das hat er mit Deinem Kommentar nun ja. :-)

Anonym hat gesagt…

Bisschen viel verlangt von einer Kurzbesprechung, dass auch der "atmophärischte" Song Erwähnung finden soll. Was soll das denn überhaupt sein?
Ich für meinen Teil bedanke mich als leicht zufriedenzustellender Anonymus mal wieder für den grandiosen Tip. Vor allem mit Frauengesang sind die Songs nämlich unwiderstehlich.