あいみょん (Aimyon) «SUPERGIRL» – so nach und nach stelle ich Euch alle vor, die in der japanischen Rang und Namen haben (und viele Unbekannte natürlich auch). Heute ist die Sängerin Aimyon an der Reihe, die seit gut 10 Jahren aktiv ist und die man in den (extrem dehnbaren) Bereich des J-Pop einsortieren kann. Ihre neue Single zeigt schön, dass sie ein Faible für recht entspannte, teils soulig-jazzige Sounds hat – perfekte Musik für den Spätsommer.
Kamran Khan «Daddy, Just Like You» – aus London stammt der Sänger Kamran Khan, der früher bei der Indieband Fake Laugh war und dessen Markenzeichen Indiepop mit leichten 80er Einschlag ist. Auch die neue Single vom neuen Album «I Came From Nowhere & Nowhere Is Where I Am Going», das nächste Woche erscheint, geht wieder in diese Richtung.
Tricky «I'm Yours (feat. Mitch Sanders)» – damals in den 1990er Jahren gehörte der Brite Tricky zu den Pionieren des TripHop, sowohl bei Massive Attack als auch mit seinen Solo-Sachen. Er ist all die Jahre aktiv geblieben und hat weiterhin interessante Musik herausgerbacht. Zugegebenermaßen hatte ich ihn längere Zeit nicht so groß verfolgt, aber seine Veröffentlichungen der letzten Jahre fielen mir positiv auf. So auch sein neues Album «Different When It's Silent», auf dem er vor allem mit Mitch Sanders, der aus Bristol stammt. Die Musik hat eine ziemliche Düsternis und Atmosphäre, und bei der Single wurde sich bei einer The Cure-Basslinie bedient.
MILK TALK «Milk And Honey» – völlig anders klingt dagegen das japanische Duo MILK TALK. Es ist eindeutig vom City Pop inspiriert (der im Westen seit einigen Jahre eine Art Comeback feiert) und kommt sehr smooth und groovy daher.
DADARAY «メイヨー (Mayo)» – ich habe den japanischen Musiker, Songschreiber und Produzenten Enon Kawatani hier im Blog ja schon neulich erwähnt. Er hat 4 aktive Bands, für die er die Musik macht (indigo la End, Genie High, Gesu no kiwami otome und Raisan), aber da ihn das offensichtlich noch nicht genug auslastet, schreibt er auch noch Songs für andere Künstler. So viel z.B. das Trio DADARAY, das seit 2017 aktiv ist und mit größeren Abständen immer wieder Musik veröffentlicht. Ihr Stil ist, wie bei Enon zu erwarten, mit manchem Jazzelement versehen, aber auch mit einem funky Bass. Wie bei ihrer neuen Single, die mir (natürlich ;-) wieder gut gefällt.
Echo & the Bunnymen «Brussels is Haunted» – ganz alte Bekannte für Euch und mich ist hingegen diese legendäre Band aus dem UK. Ian McCulloch hat ja seit den 80ern mit seiner Band Musik veröffentlicht und ist nun mit einer gelungenen Single zurück, die vom neuen Album «Apples for Isaac» stammt, das diese Tage erscheinen wird.
Smidley «Capstone (feat. Lucy Dacus)» – manchmal habe ich wirklich Glück mit Promomails, die mich erreichen (wobei ich wegen der Flut viele gar nicht lesen kann), denn ich wurde auf die neue Single des Quartetts Smidley aus St. Louis, Missouri, aufmerksam gemacht, in der auch die von mir geschätzte Sängerin Lucy Dacus zu hören ist. Die Musik ist leicht seltsam und angeschrägt, aber irgendwie doch ziemlich cool. Der Song stammt vom neuen Album «Murphy Horse», das am 25. Sptember erscheinen wird.
kinoue64 «Summer» – bereits eine ordentliche Menge an Alben hat die japanische Shoegaze-/Noise-Band kinoue64 veröffentlicht. Teils bringen sie mehrere EPs in einem Jahr heraus. Nicht alles begeistert mich, aber die neue Single, passend zur demnächst zu Ende gehenden Jahreszeit, ist sehr gelungen.
Morgen ist es endlich wieder soweit, die Sommerpause ist vorbei und meine 17. Sendung liegt an – ich werde am Do., 27.8. um 20 Uhr wieder für eine Stunde im Internetradio auf RadioStoneFM zu hören sein. Wie üblich zuerst nur live, d.h. man muss zeitnah den Player anstellen, um die Sendung hören zu können. Bei dem neuen Player ist der Playbutton übrigens sehr dezent geworden, es ist dieser hellgraue Kreis neben dem Lautstärkeregler.
In dieser Sendung gebe ich Euch mal wieder einen Einblick in die schillernde weite Welt der japansichen Musik, mit einem Fokus auf Favoriten von 2026.
Hört doch einfach mal rein. Die nächsten Sendetermine sind:
Do. 28.08.2026
Do. 24.09.2026
Do. 22.10.2026
» Hier kommt Ihr zur Website von Radio StoneFM
(Der Player ist in der rechten Spalte zu finden (Sendezeiten sind generell Dienstag und Donnerstag von 20–23 Uhr))
Im Forum könnt Ihr auch live während der Sendung mitdiskutieren (kostenlose Anmeldung erforderlich).
Meine Sendungen findet Ihr mittlerweile alle zum Nachhören auch auf Mixcloud (meist am Tag nach dem offiziellen Sendetermin aktualisiert, manchmal auch 1–2 Tage später):
https://www.mixcloud.com/CoastIsClearKiel/
유령서점 (Ghost Bookstore) «방아쇠 (Trigger)» – Ihr seid es ja inzwischen gewöhnt, dass ich Euch mit Musik aus Asien beglücke. Meist stammt diese aus Japan, aber heute habe ich mal eine junge südkoreanische Rockband für Euch. Das Quartett nennt sich Ghost Bookstore und hat gerade das Debütalbum «4 Steps 'Fore the Spiral» veröffentlicht. Ihr Sound hat starke 90er Referenzen, irgendwo zwischen amerikanischem Altrock und auch ein paar britischen Momenten.
TRÄNEN «Chrom im Wald» – das Duo hatte vor einiger Zeit bei mir einen Megahit, mit ihrer Coverversion vom Chaos Z Punkklassiker «Duell der Letzten». Jetzt sind die beiden wieder zurück und ihre neue Single hat wieder schöne 80er Momente. Also zwei Retro-Lieder heute von mir. :-)
she's green «locket» – der YouTube-Algorithmus kennt mich mittlerweile schon ziemlich gut, denn immer wieder (täglich) bekomme ich gute neue Musik vorgeschlagen, die mir sonst vermutlich entgangen wäre. Meist aus Japan oder dem asiatischen Raum, aber zuletzt auch das amerikanische Quintett she's green aus Minneapolis, Minnesota. Die Band hat seit 2022 einige Singles und EPs herausgebracht. Ihr Sound ist klassischer Shoegaze-Sound mit einigen extra ätherischen Momenten, wie auch beim aktuellen Song zu hören.
Nabi «虫の夢» – meine Neigung zur Indiemusik und zum Aufspüren kleiner Bands ist seit Japan keineswegs geringer geworden. Immer wieder endtecke ich ganz neue Acts, die mich auf Größeres hoffen lassen. So auch die Band Nabi, die bislang erst 5 Songs veröffentlicht hat. Teils geradezu klassischer Indie-Gitarrenpop, teils mehr Pop. Da ich sonst nichts weiter über sie weiß als dsas sie ein Trio sind, belasse ich es einfach mal bei ihrer aktuellen Single.
arcanaria «半透明少女 (Translucent Girl)» – auch wenn sich ein musikalischer Fokus ja deutlich Richtung Japan und auch in für mich neue Stilrichtungen verschoben hat, bleibt doch meine Vorliebe für Musik abseits des Mainstreams bestehen. Und so freue ich mich immer, wenn ich eine bislang kleine und unbekannte Band vorstellen kann. Wie beispielsweise arcanaria, ein Trio, das seit 2022 aktiv ist und in der Zeit 3 EPs/Mini-Alben und ein paar Singles herausgebracht hat. Sie vermengen Dreampop mit typisch japanischem Gesang und Akkorden, und ihr Song «Translucent Girl» von der neuen EP «君と僕だけが見ている世界 (A world seen only by you and me)» ist ein perfektes Beispiel dafür. Sehr wunderbare Musik!
Friska Viljor «It's a love cult!» – irgendwie habe ich gar nicht mitbekommen, dass die schwedische Band noch aktiv ist und vor einigen Monaten sogar eine neue Single veröffentlicht hat. Sehr schmissige Musik, wie man sie von den Jungs gewohnt ist.
Soft Science «Spinning» – na sowas, Soft Science, die leider viel zu unbekannte Shoegaze-/Dreampop-Band aus Sacramento in Kalifornien ist mit einer neuen Single zurück. «Spinning» ist mal wieder, wie gewohnt, ausgesprochen angenehme und ohrschmeichelnde Musik, die von ihrer tollen Atmosphäre lebt. Der Song ist ein Vorbote auf ihr fünftes Album «Sand», das Anfang September das Licht der Welt erblicken wird.
流水● (Rusui●) «ハイパーベンチレイション (Hyperventilation)» – krasser Stilwechsel: Rusui● ist eine japanische VTuberin, die für westliche Ohren teils ziemlich sonderbare Musik macht. Bestes Beispiel ist ihr Cover des Radwimps-Songs «Hyperventilation», der für Uneingeweihte sicherlich recht fremdartig rüberkommt. Ich bin aber begeistert. :-)
indigo la End «Natsume» – mittlerweile habe ich im Verlauf der letzten 6 Jahre wirklich eine Menge toller japanischer Bands kennengelernt. Zu meinen absoluten japanischen Helden zählt dabei auf jeden Fall Enon Kawatani – der Multiinstrumentalist, Sänger, Songschreiber und Produzent ist ein echter Tausendsassa, hat er doch 4 aktive und sehr erfolgreiche Bands, für die er auch die Musik verfasst. Und alle 4 sind sehr gut – wie bspw. indigo la End, seine erste Band, die quasi sowas wie seine "Indierock"-Gruppe ist. Gerade haben sie ihr neues, neuntes Album «満ちた紫» veröffentlicht, von dem die wunderbare Single «Natsume» stammt. Ich mag die Grundmelancholie, die ilE-Songs immer durchweht.
Attic Ocean «Sun» – aus Deutschland stammt die noch sehr junge Shoegaze-Combo Attic Ocean, die ich tatsächlich in Vorprogramm von Hitsujibungaku in Berlin live erlebt habe. Auch, wenn Shoegaze nicht mehr meine Top-Priorität ist, mag ich den Sound doch immer noch. Vor allem, wenn er so stilvoll dargeboten wird wie in Attic Oceans neuer Single, die auf der aktuellen EP «I Promise I’ll Try Every Day» zu finden ist.
Opal Mag «Try Not to Hate Everything» – jaja, manchmal erscheint es einem schon schwierig, nicht alles zu hassen, wenn man so aufs Weltgeschehen schaut. ;-) Die in Bristol beheimatete Musikerin Opal Mag, zu deren Vorbildern u.a. Mazzy Star und The Sundays gehören jedenfalls hat einen sehr melodischen und atmosphärischen Track heraus gebracht, der Teil ihrer neuen EP «Goodbye Lavender» ist, die vor einigen Wochen erschien. Da ich diesem Sound bekanntlich durchaus zugetan bin und er im Sommer erst recht passt, ist er bestens für meinen Blog geeignet.
Oto «37.1°C» – völlig anders gelagert ist die Musik der japanischen Musikerin Oto, die auch in der Indieband Caramel Candid aktiv ist. Ihre neue Single vermengt eine ganze Reihe von Stilen und hat auch harsche elektronische Elemente, die das Ganze etwas experimentell machen.
a子 (Ako) «モナリザ (Mona Lisa)» – bei japanischer Musik habe ich ja des öfteren so meine Probleme damit, sie in die üblichen Schubladen zu stecken. Bei der Sängerin und Songschreiberin Ako, die seit rund 6 Jahren aktiv ist und dieses Jahr erst ihr neues, gelungenes Album «lovely moments» veröffentlicht hat, geht es mir wieder so. Ihr Sound hat etwas von Indie und Pop, aber auch andere Elemente, und gerade ihre früheren Sachen sind teils durchaus etwas schrammelig. Aktuell ist ihr Sound eher soft, und sie singt auch in sehr hauchiger Weise (was sie früher nicht getan hat). Und auch wenn sie sich damit ein wenig der emotionalen Vielfalt beim Singen nimmt, gefallen mir ihre Songs doch ziemlich gut, wie diese Single.
The Darling Buds «Intruder» – echte Urgesteine des britischen Indie sind The Darling Buds, die damals Mitte/Ende der 1980er mit Bands wi The Primitives ziemlich angesagt waren. Nach langer Pause haben sie sich vor einigen Jahren wieder zusammengetan und veröffentlichen nun auch wieder neue Musik. «Intruder» hat definitiv etwas von ihrem alten Charme.
Masal & Emma Anderson «Pause the Rain» – ehrlich gesagt hatte ich bis zur Veröffentlichung dieser Single noch nie etwas von dem britisch-türkischen Duo Maasal gehört und bin nur durch Emma Anderson (die man vor allem aus ihrer Zeit in der englischen Shoegaze-Legende Lush kennt) auf das Lied aufmerksam geworden. Der Song bringt auf jeden Fall wunderbar psychedelische Shoegaze-Elemente mit Emmas angenehmer Stimme zusammen und ist für mich eine erfreuliche Überraschung.
Sad Happy Birthdays «Kiss Goodbye» – ich dachte mir, ich bleibe soundmäßig in dreampoppigen Gefilden, wechsel aber mal wieder nach Japan. Die Sängerin Katie Ford, Tochter eines Amerikaners und einer Japanerin, spielt sehr westlich orientierten Indiepop mit englischsprachigen Texten, der an die güldene Indie-Zeit in den 1980er & 1990ern erinnert. Ihre neue Single ist wirklich sehr ohrenschmeichelnd und stammt von ihrem Debütalbum.
the dresscodes «Noise Era» – ich bin ja durchaus ein Freund noisiger Gitarren - WENN sie melodisch eingebettet sind. Von daher war es keine Überraschung, dass mich die neue Single der japanischen Band the dresscodes voll abgeholt hat, zumal das Video in Paris spielt. the dresscodes gibt es seit über 10 Jahren, damals waren sie noch ein Quartett, aber heutzutage ist nur noch Sänger und Songschreiber Ryohei Shima dabei, der mit wechselnden Gastmusikern spielt. Seine neue Anti-Kriegs-Single ist derzeit aktueller denn je...
Metric «Antigravity» – alte Bekannte sind natürlich Metric aus Kanada, die gerade ihr neues Album «Romanticize The Dive» herausgebracht haben, auf dem u.a. dieser tolle Song zu finden ist (der aber (bisher) keine Single war).
Shye «Are you coming home?» – die junge Sängerin Shye stammt aus Singapur und hat es geschafft, auch international eine zumindest kleine Fangemeinde aufzubauen. Ihre Musik geht stark in Richtung Dreampop, Britpop und etwas, das sie "Shyegaze" nennt – die Atmosphäre ist also sehr verträumt, die Gitarrenwände hallen und darüber schwebt ihre angenehme Stimme. Seit 2020 hat sie schon eine ganze Reihe Alben und Singles veröffentlicht, und auch ihr neuester Track ist wieder richtig schön geworden.
寒中遊泳 (Kanchu yuei) «甘い復讐 (Amai fukushū)» – ich bleibe mal bei verträumteren Klängen, wechsel aber nach Japan. Das im Gegensatz zu Shye noch sehr unbekannte Projekt Kanchu yuei hat gerade das Debüt-Musikvideo zu «Sweet revenge» veröffentlicht, die soundmäßig zwischendrin durchaus auch mal etwas die Krallen ausfährt und emotional dicht ist. Ziemlich vielversprechender Beginn ihrer Karriere! Die Debüt-EP «Di-acute» ist auch gerade erschienen.
Heute ist es wieder soweit und meine 16. Sendung liegt an – ich werde am Do., 18.6. um 20 Uhr wieder für eine Stunde im Internetradio auf RadioStoneFM zu hören sein. Wie üblich zuerst nur live, d.h. man muss zeitnah den Player anstellen, um die Sendung hören zu können.
In dieser Sendung gibt es meinen Halbjahresrückblick, mit meinen bevorzugten Songs 2026 (bisher).
Hört doch einfach mal rein. Die nächsten Sendetermine sind:
Do. 18.06.2026 (ausnahmsweise eine Woche früher)
(Juli ist Sender-Sommerpause)
Do. 28.08.2026
Do. 24.09.2026
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(Der Player ist in der rechten Spalte zu finden (Sendezeiten sind generell Dienstag und Donnerstag von 20–23 Uhr))
Im Forum könnt Ihr auch live während der Sendung mitdiskutieren (kostenlose Anmeldung erforderlich).
Meine Sendungen findet Ihr mittlerweile alle zum Nachhören auch auf Mixcloud (meist am Tag nach dem offiziellen Sendetermin aktualisiert, manchmal auch 1–2 Tage später):
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青海龍 (Aomi ryu) «close your eyes» – ich finde es ja immer besonders spannend, wenn ich Künstlerinnen und Künstler entdecke, die gerade ihre Karriere mit ihren ersten Songs gestartet haben. So kann man von Anfang an dabei sein. Aomi Ryu ist eine junge japanische Sängerin und Songschreiberin, die bislang drei Lider veröffentlicht hat, die alle von einer dichten Atmosphäre und ihrer wunderbaren Stimme getragen werden. Ich hoffe, dass sie mit ihrer Musik den verdienten Erfolg haben wird – mich hat sie als Fan auf jeden Fall schon mal gewonnen.
Divers «The Hunt» – mir bis vor kurzem auch noch gänzlich unbekannt war die schwedische Band Divers, deren Stil ein bisschen in Richtung Mazzy Star und "Wüstenstimmung" geht, obwohl sie aus Schweden stammt. Gerade haben sie ihre neue EP «» veröffentlicht.
Championne «Je m'aime» – französische Musik erfreut meine Ohren und mein Gemüt ja schon seit Jahrzehnten besonders. Nicht nur wegen der melodischen Sprache, sondern weil französische Musik oftmals irgendwie was Besonderes mitbringt. So war ich auch sehr erfreut, als ich die Tage die für mich komplett unbekannte Sängerin Championne (mit bürgerlichem Namen Mathilde Jejas) entdeckte. Ihr Sound bedient sich bei 80er Wave, hat aber durchaus etwas Eigenständiges. Championne ist seit 2023 aktiv und bereitet gerade eine neue EP vor.
JISUYEON «bluescreen» – ganz entspannt geht es nun mit dieser südkoreanischen Sängerin weiter, die ich auch erst seit Kurzem kenne, die aber schon sehr erfolgreich in ihrer Heimat ist. Der Sound liegt irgendwo zwischen japanischem CityPop und französischem Chanson und ist wirklich perfekt für die vor uns liegenden lauen Sommerabende.
CRAZY BLUES «ライトソング (Light Song)» – die heutige japanische Band ist ein Trio aus Kyoto, das seit 6 Jahren zusammenspielt, bei dem die Mitglieder aber alle erst Anfang 20 sind. In Japan ist es ja normal, dass sich Bands bereits in der Schulzeit zusammenfinden (als Teil von sog. "clubs") und teils auch danach weiter gemeinsam musizieren, z.T. mit sehr großem Erfolg (z.B. HANABIE., Scandal). CRAZY BLUES spielen sehr eingängigen, melodischen und auch atmosphärischen Indierock, der manchmal angenehm ins Schräge reinreicht, ohne die Melodie zu verlieren. Die neue Single ist jedenfalls klasse.
Tracy Shedd «Jimmy's Jam» – aus den USA kommt die Sängerin Tracy Shedd, die bereits mit manchen bekannten Musikern zusammengespielt hat. Ihren Stil kann man als Folk mit Rock-Elementen beschreiben. «Jimmy's Jam» ist die aktuelle Single.
Diese Woche liegt meine 15. Sendung an – ich werde am Do., 28.5. um 20 Uhr wieder für eine Stunde im Internetradio auf RadioStoneFM zu hören sein. Wie üblich zuerst nur live, d.h. man muss zeitnah den Player anstellen, um die Sendung hören zu können.
In dieser Sendung gibt es den zweiten Teil meiner "Asian Female Rock & Metal"-Specials, in der ich also die härteren Töne anschlage. Aber natürlich immer melodisch orientiert. Neben Japan werden Künstlerinnen aus China und Südkorea zu hören sein.
Hört doch einfach mal rein. Die nächsten Sendetermine sind:
Do. 28.05.2026
Do. 18.06.2026 (ausnahmsweise eine Woche früher)
(Juli ist Sender-Sommerpause)
Do. 28.08.2026
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