Ado, Tori Amos
Ado «Vivarium» – wer meinen Blog in den letzten 2, 3 Jahren verfolgt hat, wird mitbekommen haben, dass die japanische Sängerin Ado zu meinen neuen Favoritinnen aufgestiegen ist. Und das, obwohl sie anonym ist und man sie auch live nicht erkennen kann. Sie ist in Japan ein Superstar und die derzeit erfolgreichste Sängerin – obwohl sie musikalisch alles andere als vorhersagbar ist und gerade beid en von ihr selbst geschriebenen Songs richtig harte Kost präsentiert. So wie bei der neuen Single «Vivarium», die vor einigen Wochen erschien und in dessen Video sie das erste Mal ihr Gesicht zumindest teilweise zeigt (bisher waren alle ihre Musikclips animiert), was natürlich allein schon eine Sensation war. Da der Song aber sehr persönlich ist und auch zur Veröffentlichung ihrer Biographie erschien, hielt Ado es für passend, ausnahmsweise etwas mehr von sich preis zu geben als bisher.
Das Lied ist grandios und sicher einer meiner Hits des Jahres. Musikalisch geht es wild zur Sache, es ist mehr MathRock als J-Pop, und Ados Stimme ist (wie immer) überragend und außergewöhnlich. Es ist sowas von unvorstellbar, dass ein westlicher Pop-Star solche Art von Musik aufnehmen und den Fans "zumuten" würde, schließlich gilt hierzulande, dass man keinen Millimeter vom ausgelatschtesten Pfad abweichen darf, will man möglichst viele Menschen erreichen. Das ist in Japan zum Glück (zumindest manchmal) anders. :-)
Tori Amos «Stronger together» – deutlich länger als Ado, nämlich seit den frühen 1990er Jahren, mag ich die US-amerikansiche Sängerin Tori Amos, deren stets intensives, emotionales Klavierspiel und Singen mich damals sehr begeistert hat. Ind en letzten Jahren habe ich sie zugegebenermaßen nicht mehr so verfolgt, aber ihr neuer Song sagt mir wieder sehr zu.







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