INVSN - Down in the shadows

Sonntag, Dezember 22, 2013 Parklife 2 Kommentare

Es geht doch nichts über eine Prise Post-Punk am Sonntag. INVSN, die neue Band des Schweden Dennis Lyxzén (Refused, International Noise Conspiracy) zeigt sich im Video zur ersten Single «Down in the shadows» stark 80er-lastig und erinnert optisch an The Cult oder The Mission. Musikalisch geht es etwas weniger düster zu. Mittlerweile ist auch das selbstbetitelte Debütalbum erschienen (ich kenne es noch nicht, deshalb kann ich nicht sagen, ob es das Niveau der Single zu halten vermag).


2 Kommentare:

33rpmpvc hat gesagt…

So wie ich gelesen habe, sind das ja Leute von Refused und Intern. Noise Conspiracy...Ausgesprochen soll der Bandname wohl Invasion heißen. Habe mir das Album gerade mal im Schnelldurchgang auf YT angehört... Gefällt mir auch gut. Gibt es sogar auf Vinyl (grau und weiß). Ist ziemlich poppig gehaltener Neo-Postpunk (Ich liebe dieses Wort), aus dem man alles mögliche raushören kann, wenn man will.Schwedische Musiker haben ja scheinbar eh eine Ader für Melodien, was hier wieder deutlich wird. The Mission meets ABBA... ;)

Ich wünsche dir schöne Feiertage!

Grüße,

miret
http://www.33rpmpvc.de

Groschi hat gesagt…

Hm... vielleicht liegt's einfach daran dass ich zu alt werde für die ganze Kindermucke die derzeit leider den Großteil der Indie-Welt ausmacht, aber das hier ist die langweiligste, anbiedernste und austauschbarste Kackwurst die Herr Lyxzén je rausgedrückt hat.
War aber auch eine vorhersehbare Entwicklung. Mit Refused wollte er noch das System zerstören oder verändern oder ficken, was auch immer. Dann brachte er mit Int. Noise Conspiracy seine Klassenkampfhymnen in immer glatter produzierter und somit besser verkäuflicher Form an den Mann und seine aktuelle Band ist soundmäßig nicht mehr sonderlich zu unterscheiden von dutzenden anderer sogenannter "Indie"-Bands die derzeit die Charts stürmen. Toller Antikapitalist, der Mann.
Aber das ist einfach nur ein weiteres Symptom dessen, was gerade alles falsch läuft in der Indie-Welt, die zunehmend alle ideale über Bord wirft und langsam zu all dem wird, was sie früher zurecht abgelehnt hat.