Deutsche Bank - "Leistung", die Leiden schafft
Banken sind ja so Institutionen, die eine seriöse Aura um sich zu verbreiten suchen und in großkotzig aufgemachter Reklame gerne ihre ach so große Kundenzentrierung und Kompetenz herausstreichen. Dass Banken jedoch letztlich Konzerne sind, die sich im Prinzip herzlich wenig um die Menschen und ihre Belange scheren, solange die (eigenen) Bilanzen stimmen, sollte auch klar sein.Zu den ganz besonders unsympathischen Vertretern der Zunft gehört seit jeher die Deutsche Bank. So hat sie erst jüngst in einer unglaublich geschmacklosen (aber letztlich herzerfrischend offenen, da ungeschminkt profitorientierten) Art Werbung für den eigenen Nahrungsmittelfonds gemacht. Der Hintergrund: Anleger kaufen Fondsanteile und freuen sich fortan, wenn die Preise auf dem Weltmarkt - nicht zuletzt getrieben durch diese Spekulationen auf die Preise - nach oben schießen. Dass dabei ein Großteil der Menschheit in den armen Ländern ohnehin schon unter den steigenden Preisen für Grundnahrungsmittel (und um die geht es der Deutschen Bank hier - Reis, Getreide etc.) leidet und sich oft kaum die nötigen Lebensmittel mehr leisten kann, ist dabei selbstverständlich von untergeordneter Wichtigkeit. Hauptsache, im reichen Europa klingeln die Kassen und es kann wieder ein neues protziges Firmenhochhaus in die Gegend geklatscht werden. Als Krönung hatte die Dt. Bank für diesen Fonds auch noch Werbung auf Brötchentüten gemacht (inzwischen aber wenigstens das eingestellt). Guten Appetit, kann man da nur sagen!
- So sah die Original-Werbung der Dt. Bank aus (+ weitere Kommentare dazu)
- Link zur Infoseite von Attac
Die Deutsche Bank ist so ziemlich das Letzte. Und wenn ich diesen Ackermann sehe, könnte ich das Kotzen kriegen. Die Problematik sehe ich ähnlich. Genauso diese elende Biosprit Subventionen. Die Bauern bauen nur noch Mais zum verbrennen an und in der dritten Welt sind Nahrungsmittel nicht mehr zu bezahlen. Elende Pharisäer. Dann wird in Europa EINE Kuh noch im Schnitt mit 19000 Euro subventioniert, und der Dreck dann für billig nach Afrika importiert. Dort geht die Landwirtschaft vor die Hunde, wenn noch welche gibt.
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