Neues Video & Song von Lower Heaven
Music Video for Lower Heaven song Lose It All At Once from Lower Heaven on Vimeo.
- Link zur Bandseite bei Myspace
- MP3-Download Lower Heaven «Knife»

Der Indie-Pop-/Shoegaze-/Wave-/Tweepop-/ Electropop- und MP3-Blog - jeden Tag legale kostenlose Downloads neuer und guter Indie-Musik, vor allem aus Skandinavien, Nordamerika & England. Plus ein paar kritische Begleittöne zum Leben allgemein. Achtung: Viele Songs stehen nur für begrenzte Zeit im Netz!
Was kommt heraus, wenn man die Cats on Fire und Le Futur Pompiste zusammenmischt? Burning Hearts! Ein finnisches Duo, das ein wenig bei Broadcast oder Stereolab anknüpft, aber auch P!O!P! und Twee ganz groß schreibt. Das Debütalbum «Aboa sleeping», das jetzt auf Shelflife Records erscheint, geht jedenfalls sehr angenehm ins Ohr und enthält eine Reihe ausgesprochen hübscher Arrangements. Mit dieser Musik vergehen lange kalte Winterabende wie im Flug!
Kanadische Bands hatte ich schon seit einer ganzen Weile nicht mehr in meinem Blog, also höchste Zeit, das zu ändern. Europe in Colour nennt sich das Trio aus Ontario, dessen Name kein Zufall ist. Denn in ihrer Musik frönt die Band ungeniert kontinentaleuropäischem Electronicasound, gepaart mit Indiepop irgendwo zwischen Erlend Øye und Broadcast. Also somit auch wieder typisch kanadisch, dieser Stilmix. «Last flight to Paris» ist dabei der hervorstechendste Track, der sogar richtig Atmosphäre entwickelt.
Miss Alaska nennt sich das Soloprojekt der Hamburger Musikerin, die bisher bei Alaska und auch schon für Poems for Laila aktiv war. 2007 entschloss sie sich, ihre musikalischen Ideen fortan auf eigene Faust umzusetzen - herausgekommen ist nun die neue, 6 Songs umspannende EP «100 names for snow», die auf dem komakino-Netlabel erscheint und somit, wie gewohnt, als kostenloser Download angeboten wird. Die Mischung aus sanften Gitarren, Electronica und der stets etwas Wehmut ausstrahlenden Violine, erzeugt einen beruhigenden und melancholischen Klangkosmos, der natürlich perfekt in die graue Winterzeit passt.
The Bishops sind wieder da! Jenes bezaubernde britische Trio mit dem unverhohlenen 60er Jahre Beat(les)-Sound, die den Britpop wieder ein wenig aus der Garage zerren. Ihr neues Album «For now» erscheint am 27. Februar in Deutschland und anlässlich dieses Ereignisses werden die Jungs auch auf Deutschlandtour gehen:
Allzu oft kommt es ja nicht vor, dass mich deutschsprachige Musik wirklich anspricht, aber die Kölner Band Clipper * hat dieses Kunststück fertiggebracht. Schon der Opener und Titeltrack ihres Debütalbums «Alles erscheint in einem anderen Licht», das Songs der Jahre 2004–2008 vereint, lässt aufhorchen und die Ohren spitzen: Erinnerungen an Blumfeld, Busch oder die späten Tocotronic werden wach, wenn der Sänger sanft vom «Ende der bekannten Welt» singt oder wenn bei «Ein konsequentes Lied» plötzlich New Order-eske Gitarren einsetzen. Ein Hauch von Melancholie durchweht dabei alle Kompositionen und hält sie in der Schwebe. Tatsächlich ein echter Geheimtipp für alle Freunde deutscher Indiemusik – und hoffentlich bald nicht mehr SO geheim. Dazu mag auch beitragen, dass Clipper ihr Album auf ihrer Website komplett als kostenlosen Download zur Verfügung stellen, noch dazu in hoher Qualität (dazu muss man auf den kleinen Pfeil neben dem jeweiligen Lied klicken). Glücklicherweise bezieht sich das in diesem Falle nicht nur auf die Bitrate, sondern auch auf die Musik!
„Zut alors!“ ist Französisch und bedeutet soviel wie „verdammt noch mal!“ oder „verflixt noch eins!“. Diesen Ausruf muss man allerdings nicht auf den Lippen führen, wenn man sich die ersten beiden Songs der amerikanischen Band The ZUT ALORs anhört, denn diese bieten ohrschmeichelnde LoFi-Indietronica mit Potential für mehr. Hinter diesem neuen Projekt steckt Nick Bennett, der alle Instrumente selbst spielt und mit seinem MacBook aufnimmt und produziert.
... und das gleich mit einem Gratisdownload ihrer neuen Single «Hydra». Solange, bis das Album «Where hearts go broke» am 14.2. offiziell auf Hidden Shoal Recordings erscheint, dürfen wir uns diesen Song kostenlos auf den heimischen Rechenherd holen. Hotels sind übrigens eine Indie/Post-Punk-Band aus Seattle, die einen angenehme Mischung aus Desolatheit und Zukunftsfestigkeit spielen, die durchaus gewisse Anklänge an Joy Division aufweist.
Liebe Leute, hier kommt der erste richtig große Knaller des neuen Jahres – Lower Heaven aus Silverlake in Kalifornien. Eine Band, die sich ihren Namen von einem Echo & the Bunnymen-Song entlehnt hat und eine grandiose Mischung aus Shoegaze, Wave und Wüstenfolk à la Mazzy Star spielt. Fünf Songs ihres Debütalbums «Ashes» können wir uns derzeit auf ihrer Myspace-Seite anhören und diese lassen auf eine wirklich grandiose CD schließen. Sobald ich das Album in Händen halte, werde ich Näheres berichten. Bis dahin dürft Ihr Euch schon mal an den beiden Gratisdownloads erfreuen.
Ist schon 'ne Weile her, dass ich in meinem Blog eine Twee-Band vorgestellt habe – ein Missstand, dem ich mit meinem heutigen Beitrag abhelfe. Denn Very Truly Yours aus Chicago klingen so, als würden sie den ganzen Tag Camera Obscura, Language of Flowers und Heavenly hören. Also richtig schön melodisch, sanfter Gesang und mit verhalten geschrubbter Gitarre. Unlängst haben sie auf Cloudberry Records eine Split-Single mit The Understudies herausgebracht - und ansonsten können wir uns an fünf Songs auf ihrer Myspace-Seite verlustieren. (Danke an Nannette für den Tipp!)
Wie wäre es zur Abwechslung mal mit etwas ungewohnteren Tönen aus dem hohen Norden? Das Quintett Emerald Park aus Schweden spielt Gitarrenpop mit wechselnden, durchaus auch mal leicht folkigen Klangfarben, die sich nicht in das übliche nette Schwedenpop-Schema einpassen wollen und eher an die Shout Out Louds und The Rosebuds erinnern. Ich zitiere die Labelinfo von af-music: „Songs wie “The Commonfield” oder “Pasadena” vereinen das Beste aus ARCADE FIRE, SUNWHEEL und THE CURE. Der Rest der Platte offenbart Einflüsse von Bands wie den STARS, BELLE & SEBASTIAN, DEATH CAB FOR CUTIE, NEW ORDER oder PULP.“ Ihr zweites Album, «For tomorrow», ist inzwischen auf dem Markt und kann HIER bestellt werden, und drei Lieder gibt es als Gratisdownload.
Atmosphärische und stimmungsvolle Musik gibt es nicht nur im Shoegaze-Bereich - auch Bands wie The Music oder 120 Days schaffen es, mit deutlich mehr Vorwärtszug und Groove eine mitreißende Grundstimmung zu erschaffen. Ähnlich verfahren auch Norma aus Hägersten in Schweden – auf ihrem letzten Album «Book of Norma» werden auch psychedelische Klangmuster mit treibenden Rhythmen und latent dunkler Stimmung dargeboten, die durchaus zu gefallen wissen. Songs wie «You go, we follow» erinnern mehr als nur ein wenig an 120 Days, was aber ja nichts Schlechtes ist, ganz im Gegenteil.
Eine Prise frischer Post-Punk/Wave-Sounds im Editors-Stile gefällig? Dann empfehle ich, sich einmal das Debütalbum «Before the walls came down» der britischen Band Computerclub anzuhören. Anders, als der Bandname vermuten ließe, spielen elektronische Klänge keine wesentliche Rolle im Soundkosmos des Quartetts - statt dessen dunkle Bass- und Gitarrenläufe, die durchaus einen gewissen 80er-Charme versprühen.
Geheimnisvolles Finnland – immer wieder schaffen es Bands aus dem besonders hohen Norden, ihre ganz eigene Variante des skandinavischen Indiepops auf Bühne und Plattenteller zu zaubern. Ich denke da z.B. an Magenta Skycode oder I Was A Teenage Satan Worshipper. Rödsögården ist ein neuer Vertreter aus der Rubrik „urbane Melancholie“ – der Sound erinnert ein wenig an Delaware meets Melody Club meets Snow Patrol. Das Quartett an unlängst einen Plattenvertrag mit Warner Music Finland ergattert, d.h. ihnen wird offenbar durchaus Größeres zugetraut. Ihre erste Single wird in diesen Tagen auf den Markt kommen. (Danke an Rodolfo für den Tipp!)
Stop me Skymobil
The Charlatans - You cross my path
Ich mag ja schon seit jeher Bands mit flotten Gitarren und Frauengesang. So nimmt es auch nicht Wunder, dass mich auch die Musik des kalifornischen Quartetts Sentinel entzückt, erinnern doch Songs wie «Underground» an ihre Landsleute von Drakes Hotel oder Ether Aura, also an etwas zügiger gespielten DreamPop. Mitte 2008 ist ihr Album «Kites without Strings» erschienen, das eigentlich durchgängig viel Spaß macht, leider aber nur 8 Lieder enthält.
Vor einer Weile berichtete ich schon mal von dem interessanten Buffet Libre-Projekt, bei dem aktuelle Indiebands Hits vergangener Jahre covern und diese dann kostenlos zur Verfügung stellen. Nun ist Rewind 2: Your Time Travel Agency fertig, und wieder dürfen wir uns an teils kuriosen, teils gelungenen, primär elektropoppigen Versionen alter Hits erfreuen. Ein paar habe ich mal exemplarisch herausgesucht:
Man kann gegen das werbeverseuchte Myspace ja sagen was man will, aber es hat doch die musikalische Welt zusammengeführt und ermöglicht es beispielsweise Mitteleuropäern Bands zu entdecken, die viele 1000 km weit entfernt ihre Songs spielen. Den Blick nach Asien zu wenden lohnt sich seit einiger Zeit nicht nur wegen des dort tobenden Shoegazerevivals oder wegen der tollen Moscow Olympics, sondern auch wegen Bands wie The Porno. Wer gerne im Sound der frühen Joy Division schwelgt, also durchaus rohem, ungeschliffenen, abgründigen Songs, der darf sich freuen, denn das Quartett aus Pondok Gede lässt hier wirklich die späten 70er/frühen 80er aufleben.
Muss wohl am Winter liegen – ich reiche heute gleich noch einen eher düsteren Song an Euch weiter. Er stammt von der Band Romance aus Seattle, deren Sound mit Echo & the Bunnymen, Joy Division und Bauhaus verglichen wird. «Face on the sun» stammt von ihrem aktuellen Album «The Divide». [via KEXP]
Und als kuriosen Start ins furiose Jahr 2009 hier ein neuer Song der finnischen Band I Was A Teenage Satan Worshopper (immer noch einer meiner Lieblingsbandnamen ;-) - «Top 20» klingt extrem nach den 80ern, aber irgendwie auch saucool. Übrigens, auf ihrer last.fm-Seite gibt es noch eine ganze Reihe weiterer kostenloser Downloads.